zum Magazin
Statt dessen ermuntert der Vorsteher seine Gemeindemitglieder, aktiv über alternative Gestaltungsformen nachzudenken, die möglichst vielen Menschen ein, dem Tag und der Uhrzeit angemessenes, Gottesdiensterleben möglich machen. Es soll weitergehen: Die Gemeinde solle nun die Urlaubszeit dazu nutzen, um einmal über alternative Gestaltungsformen nachzudenken, die uns Kindern, Jugendlichen, Mittelalten und Alten den Besuch des Mittwochabend-Gottesdienstes attraktiver und lohnender werden lassen.. Stammapostel-Vorstoß findet Resonanz Pilotprojekt zum Wochengottesdienstes in Hannover-Mitte Hannover gk. Gleichwohl hält es Kammer nicht für eine sinnvolle Lösung , den Wochengottesdienst einfach zu streichen, denn dann würden uns weitere Zeiten der gemeinschaftlichen Begegnung verloren gehen, die ich für ein lebendiges Christsein für unverzichtbar halte. Weiter berichtet er, dass es im April 2009 einen ersten Versuch gegeben habe, den Gottesdienstablauf geringfügig zu ändern: Das Licht wurde dunkler gehalten, die Hauptpredigt gekürzt, eine Co-Predigt blieb aus, dafür ruhige Orgelmusik mit anschließender Stillephase. Denn genau dies wird dort seit kurzem gemacht. Danach ging die Gemeinde durch Chorgesang direkt über zur Abendmahlsliturgie. Seit diesem Abend sei er mehr denn je davon überzeugt, dass es schon mit kleinen Veränderungen möglich ist , auch einen Gottesdienst zu ungünstiger Zeit bereichernd werden zu lassen. Die neuapostolische Gemeinde Hannover-Mitte freut sich über die Anregung Stammapostel Dr. Als nachvollziehbare Gründe werden unter anderem die geänderten schulischen, beruflichen und zeitlichen Belastungen der/des Einzelnen genannt, die es zunehmend schwerer machen, sich abends noch zu konzentrieren. Dann folgten wie gewohnt Schlussgebet, Segen und Schlusslied. Wilhelm Lebers, über mögliche Alternativen zu Gottesdienstzeiten und -Formen nachzudenken. In der aktuellen Gemeindezeitschrift schreibt Hirte Lothar Kammer über den Mittwochabend-Gottesdienst: Von verschiedenen Seiten höre ich, dass er in seiner jetzigen Form zu wortlastig ist und daher oft als anstrengend oder ermüdend erlebt wird. - Dieser Vorstoß dürfte einzigartig sein unter den neuapostolischen Gemeinden Deutschlands. Auch würde dadurch manchem Gemeindemitglied, das am Sonntag nicht in den Gottesdienst gehen kann, die Ausweichmöglichkeit genommen. Als Resümee hält Hirte Kammer fest: Ich habe diesen Gottesdienst als seelische und körperliche Erholung erlebt, und war, wie ich den zahlreichen positiven Rückmeldungen aus unterschiedlichen Altersgruppen entnehmen konnte, mit diesem Empfinden nicht allein. Von manchem sei eher der Wunsch nach Ruhe, Entspannung und Besinnung zu hören , was nicht nur für die Zuhörer sondern auch für den Gottesdienstleiter gelte. An diejenigen Gemeindemitglieder gerichtet, die sich lieber eine ausgedehnte Wort-Predigt anstatt eines Stille-Erlebens wünschen stellt er die Frage: Was spricht gegen ein 'Hin und Wieder' oder gegen einen regelmäßigen Wechsel der Form? Zufriedenstellen will sich die emsige Gemeinde allerdings mit dem nun durchgeführten Projekt noch lange nicht. Die Feier des Abendmahls erfolgte bewusst ruhig. Statt dessen ermuntert der Vorsteher seine Gemeindemitglieder, aktiv über alternative Gestaltungsformen nachzudenken, die möglichst vielen Menschen ein, dem Tag und der Uhrzeit angemessenes, Gottesdiensterleben möglich machen. Es soll weitergehen: Die Gemeinde solle nun die Urlaubszeit dazu nutzen, um einmal über alternative Gestaltungsformen nachzudenken, die uns Kindern, Jugendlichen, Mittelalten und Alten den Besuch des Mittwochabend-Gottesdienstes attraktiver und lohnender werden lassen.. Stammapostel-Vorstoß findet Resonanz Pilotprojekt zum Wochengottesdienstes in Hannover-Mitte Hannover gk. Gleichwohl hält es Kammer nicht für eine sinnvolle Lösung , den Wochengottesdienst einfach zu streichen, denn dann würden uns weitere Zeiten der gemeinschaftlichen Begegnung verloren gehen, die ich für ein lebendiges Christsein für unverzichtbar halte. Weiter berichtet er, dass es im April 2009 einen ersten Versuch gegeben habe, den Gottesdienstablauf geringfügig zu ändern: Das Licht wurde dunkler gehalten, die Hauptpredigt gekürzt, eine Co-Predigt blieb aus, dafür ruhige Orgelmusik mit anschließender Stillephase. Denn genau dies wird dort seit kurzem gemacht. Danach ging die Gemeinde durch Chorgesang direkt über zur Abendmahlsliturgie. Seit diesem Abend sei er mehr denn je davon überzeugt, dass es schon mit kleinen Veränderungen möglich ist , auch einen Gottesdienst zu ungünstiger Zeit bereichernd werden zu lassen. Die neuapostolische Gemeinde Hannover-Mitte freut sich über die Anregung Stammapostel Dr. Als nachvollziehbare Gründe werden unter anderem die geänderten schulischen, beruflichen und zeitlichen Belastungen der/des Einzelnen genannt, die es zunehmend schwerer machen, sich abends noch zu konzentrieren. Dann folgten wie gewohnt Schlussgebet, Segen und Schlusslied. Wilhelm Lebers, über mögliche Alternativen zu Gottesdienstzeiten und -Formen nachzudenken. In der aktuellen Gemeindezeitschrift schreibt Hirte Lothar Kammer über den Mittwochabend-Gottesdienst: Von verschiedenen Seiten höre ich, dass er in seiner jetzigen Form zu wortlastig ist und daher oft als anstrengend oder ermüdend erlebt wird. - Dieser Vorstoß dürfte einzigartig sein unter den neuapostolischen Gemeinden Deutschlands. Auch würde dadurch manchem Gemeindemitglied, das am Sonntag nicht in den Gottesdienst gehen kann, die Ausweichmöglichkeit genommen. Als Resümee hält Hirte Kammer fest: Ich habe diesen Gottesdienst als seelische und körperliche Erholung erlebt, und war, wie ich den zahlreichen positiven Rückmeldungen aus unterschiedlichen Altersgruppen entnehmen konnte, mit diesem Empfinden nicht allein. Von manchem sei eher der Wunsch nach Ruhe, Entspannung und Besinnung zu hören , was nicht nur für die Zuhörer sondern auch für den Gottesdienstleiter gelte. An diejenigen Gemeindemitglieder gerichtet, die sich lieber eine ausgedehnte Wort-Predigt anstatt eines Stille-Erlebens wünschen stellt er die Frage: Was spricht gegen ein 'Hin und Wieder' oder gegen einen regelmäßigen Wechsel der Form? Zufriedenstellen will sich die emsige Gemeinde allerdings mit dem nun durchgeführten Projekt noch lange nicht. Die Feier des Abendmahls erfolgte bewusst ruhig. Akt der Barmherzigkeit Gottes Sündenvergebung in der NAK auch für Nicht-Versiegelte Dortmund/Zürich gk. Wilhelm Leber hat in Erinnerung gerufen, dass die Sündenvergebung nicht daran gebunden sei, dass jemand zuvor die Sakramente Taufe, Versiegelung, Abendmahl empfangen hat sondern ein Akt der Barmherzigkeit Gottes ist. Demnach schreibt das Kirchenoberhaupt einleitend: Ich habe festgestellt, dass es bezüglich der Seelen in der jenseitigen Welt Unsicherheit gibt in der Frage, ob und wann diesen die Sünden vergeben werden. Man könnte hieraus vorsichtig folgern, dass bei anderen Sünden ausgenommen die Sünde gegen den Heiligen Geist eine Sündenvergebung auch im Jenseits möglich ist , so Leber. Die Aussage wird im aktuellen Monatsrundschreiben für Amtsträger der Neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen NAK NRW wiedergegeben. Dazu gehöre wie bei den Lebenden auch ein bußfertiges Herz. Er sie sich jedoch bewusst, dass unsere Einsicht in die Vorgänge der jenseitigen Welt sehr begrenzt ist und nur eine menschliche Vorstellung.. Dort ist die Rede von der Sünde gegen den Heiligen Geist. Stammapostel Dr. So würden alle Seelen das Wort der Freisprache und könnten so - sofern sie sich vor dem Herrn beugen, Gnade suchen und das Wort im Glauben erfassen - die Vergebung ihrer Sünden empfangen. Aber auch andere Seelen können, sofern ihnen der Herr die Berechtigung dazu gibt, im Gottesdienst zugegen sein. Vornehmlich denken wir dabei an die uns im Glauben Voraufgegangenen. Wörtlich sagt der Herr in Vers 32: ‚… aber wer etwas redet gegen den Heiligen Geist, dem wird’s nicht vergeben, weder in dieser noch in jener Welt.‘ Es ist auffällig, dass der Herr hier die jenseitige Welt ausdrücklich erwähnt. Leber schreibt weiter: Wir gehen davon aus, dass in den Gottesdiensten auch Seelen aus der Welt des Geistes zugegen sind. Der Stammapostel sieht auch die Notwendigkeit einer biblischen Begründung für dieses Vorgehen: Einen kleinen Hinweis darauf, dass auch in der jenseitigen Welt Sündenvergebung möglich ist, findet man in Matthäus 12,31 ff. Wir stellen uns das so vor, dass die uns Voraufgegangenen solche Seelen als Gäste mitbringen. Statt dessen ermuntert der Vorsteher seine Gemeindemitglieder, aktiv über alternative Gestaltungsformen nachzudenken, die möglichst vielen Menschen ein, dem Tag und der Uhrzeit angemessenes, Gottesdiensterleben möglich machen. Es soll weitergehen: Die Gemeinde solle nun die Urlaubszeit dazu nutzen, um einmal über alternative Gestaltungsformen nachzudenken, die uns Kindern, Jugendlichen, Mittelalten und Alten den Besuch des Mittwochabend-Gottesdienstes attraktiver und lohnender werden lassen.. Stammapostel-Vorstoß findet Resonanz Pilotprojekt zum Wochengottesdienstes in Hannover-Mitte Hannover gk. Gleichwohl hält es Kammer nicht für eine sinnvolle Lösung , den Wochengottesdienst einfach zu streichen, denn dann würden uns weitere Zeiten der gemeinschaftlichen Begegnung verloren gehen, die ich für ein lebendiges Christsein für unverzichtbar halte. Weiter berichtet er, dass es im April 2009 einen ersten Versuch gegeben habe, den Gottesdienstablauf geringfügig zu ändern: Das Licht wurde dunkler gehalten, die Hauptpredigt gekürzt, eine Co-Predigt blieb aus, dafür ruhige Orgelmusik mit anschließender Stillephase. Denn genau dies wird dort seit kurzem gemacht. Danach ging die Gemeinde durch Chorgesang direkt über zur Abendmahlsliturgie. Seit diesem Abend sei er mehr denn je davon überzeugt, dass es schon mit kleinen Veränderungen möglich ist , auch einen Gottesdienst zu ungünstiger Zeit bereichernd werden zu lassen. Die neuapostolische Gemeinde Hannover-Mitte freut sich über die Anregung Stammapostel Dr. Als nachvollziehbare Gründe werden unter anderem die geänderten schulischen, beruflichen und zeitlichen Belastungen der/des Einzelnen genannt, die es zunehmend schwerer machen, sich abends noch zu konzentrieren. Dann folgten wie gewohnt Schlussgebet, Segen und Schlusslied. Wilhelm Lebers, über mögliche Alternativen zu Gottesdienstzeiten und -Formen nachzudenken. In der aktuellen Gemeindezeitschrift schreibt Hirte Lothar Kammer über den Mittwochabend-Gottesdienst: Von verschiedenen Seiten höre ich, dass er in seiner jetzigen Form zu wortlastig ist und daher oft als anstrengend oder ermüdend erlebt wird. - Dieser Vorstoß dürfte einzigartig sein unter den neuapostolischen Gemeinden Deutschlands. Auch würde dadurch manchem Gemeindemitglied, das am Sonntag nicht in den Gottesdienst gehen kann, die Ausweichmöglichkeit genommen. Als Resümee hält Hirte Kammer fest: Ich habe diesen Gottesdienst als seelische und körperliche Erholung erlebt, und war, wie ich den zahlreichen positiven Rückmeldungen aus unterschiedlichen Altersgruppen entnehmen konnte, mit diesem Empfinden nicht allein. Von manchem sei eher der Wunsch nach Ruhe, Entspannung und Besinnung zu hören , was nicht nur für die Zuhörer sondern auch für den Gottesdienstleiter gelte. An diejenigen Gemeindemitglieder gerichtet, die sich lieber eine ausgedehnte Wort-Predigt anstatt eines Stille-Erlebens wünschen stellt er die Frage: Was spricht gegen ein 'Hin und Wieder' oder gegen einen regelmäßigen Wechsel der Form? Zufriedenstellen will sich die emsige Gemeinde allerdings mit dem nun durchgeführten Projekt noch lange nicht. Die Feier des Abendmahls erfolgte bewusst ruhig. Akt der Barmherzigkeit Gottes Sündenvergebung in der NAK auch für Nicht-Versiegelte Dortmund/Zürich gk. Wilhelm Leber hat in Erinnerung gerufen, dass die Sündenvergebung nicht daran gebunden sei, dass jemand zuvor die Sakramente Taufe, Versiegelung, Abendmahl empfangen hat sondern ein Akt der Barmherzigkeit Gottes ist. Demnach schreibt das Kirchenoberhaupt einleitend: Ich habe festgestellt, dass es bezüglich der Seelen in der jenseitigen Welt Unsicherheit gibt in der Frage, ob und wann diesen die Sünden vergeben werden. Man könnte hieraus vorsichtig folgern, dass bei anderen Sünden ausgenommen die Sünde gegen den Heiligen Geist eine Sündenvergebung auch im Jenseits möglich ist , so Leber. Die Aussage wird im aktuellen Monatsrundschreiben für Amtsträger der Neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen NAK NRW wiedergegeben. Dazu gehöre wie bei den Lebenden auch ein bußfertiges Herz. Er sie sich jedoch bewusst, dass unsere Einsicht in die Vorgänge der jenseitigen Welt sehr begrenzt ist und nur eine menschliche Vorstellung.. Dort ist die Rede von der Sünde gegen den Heiligen Geist. Stammapostel Dr. So würden alle Seelen das Wort der Freisprache und könnten so - sofern sie sich vor dem Herrn beugen, Gnade suchen und das Wort im Glauben erfassen - die Vergebung ihrer Sünden empfangen. Aber auch andere Seelen können, sofern ihnen der Herr die Berechtigung dazu gibt, im Gottesdienst zugegen sein. Vornehmlich denken wir dabei an die uns im Glauben Voraufgegangenen. Wörtlich sagt der Herr in Vers 32: ‚… aber wer etwas redet gegen den Heiligen Geist, dem wird’s nicht vergeben, weder in dieser noch in jener Welt.‘ Es ist auffällig, dass der Herr hier die jenseitige Welt ausdrücklich erwähnt. Leber schreibt weiter: Wir gehen davon aus, dass in den Gottesdiensten auch Seelen aus der Welt des Geistes zugegen sind. Der Stammapostel sieht auch die Notwendigkeit einer biblischen Begründung für dieses Vorgehen: Einen kleinen Hinweis darauf, dass auch in der jenseitigen Welt Sündenvergebung möglich ist, findet man in Matthäus 12,31 ff. Wir stellen uns das so vor, dass die uns Voraufgegangenen solche Seelen als Gäste mitbringen. Der inhaltliche Schwerpunkt der Nachbereitung liegt bei den geistlichen Impulsen, die der EJT durch den Gottesdienst, das Motto, die Veranstaltungen brachte, liegt aber auch in der Mitteilung der ansteckenden Freude und Begeisterung. Wenn das EJT-Motto Christus – meine Zukunft für uns Programm ist, wird die Langzeitwirkung gesichert und gesegnet sein.. Nach dem dieses Magazin schon ausführlich vom Großereignis Ende Mai berichtet hat beginnt nun in loser Folge bei glaubenskultur eine Serie unter dem Titel: Was bleibt vom EJT? Den Anfang macht dabei zunächst die Neuapostolische Kirche Berlin-Brandenburg dessen Kirchenpräsident Wolfgang Nadolny auf entsprechende Fragen von gk wie folgt Stellung genommen hat: Wie wird in Ihrer Gebietskirche der EJT nachbereitet? Wo liegt dabei der inhaltliche Schwerpunkt? Bezirksapostel Wolfgang Nadolny: Der EJT wird in der Gebietskirche Berlin-Brandenburg recht vielfältig nachbereitet. Auf Brüder und Schwestern, die nicht mit in Düsseldorf waren, könnte die Begeisterung etwas eigenartig wirken. Und junge Menschen machen halt gern einmal etwas ein wenig anders als die ältere Generation. Dabei handelt es sich um Präsentationen, Fotoausstellungen, Liedbeiträge, Stimmungsberichte usw. Es war eben ein Jugendtag. Es gibt keine starren konzeptionellen Vorgaben für die Nachbereitung, die Kreativität in den Jugendgruppen soll sich entfalten können. Auf Ebene der Gemeinden und Bezirke werden z.B. Bereits auf der Rückfahrt in den Sonderzügen wurden Stimmungsberichte gesammelt, die als Zusammenstellung dann allen Jugendlichen zur Verfügung stehen. Ein idealer Zeitpunkt um in den deutschen Gebietskirchen nachzufragen wie er dort inhaltlich nachbereitet wird. Der EJT wird ganz gewiss Langzeitwirkung haben, wenn wir auch weiterhin in wahrer geschwisterlicher Liebe gemeinsam vorwärts gehen und uns nach dem strecken, was da vorn ist, wie es unser Stammapostel im EJT-Gottesdienst zum Ausdruck brachte. Die Erfahrungen aus den verschiedenen Nachbereitungsideen werden mit den Bezirks- und Gemeindejugendleitern ausgetauscht und weitere Möglichkeiten beraten. Gibt es dazu einen konzeptionellen Ansatz, der dieser Nachbereitung zu Grunde liegt? Existiert ein entsprechender Zeitplan? Nadolny: Mit der Nachbereitung wurde unmittelbar nach dem EJT begonnen. Auch die Fotos, Videos und Erzählungen unserer jungen Geschwister von den einzelnen Veranstaltungen sind eventuell für manchen etwas ungewohnt. Über einen Monat liegt der Europäische Jugendtag der Neuapostolischen Kirche nun zurück. Ziel ist es, den Jugendlichen Besinnung auf das Erlebte zu ermöglichen und den Geschwistern in den Gemeinden Freude zu bringen und gleichzeitig ein Dankeschön zu sagen für alle Unterstützung im Vorfeld des EJT. Was bleibt vom EJT? Folge 1: Gebietskirche Berlin-Brandenburg Düsseldorf/Berlin gk. Einiges wird gewiss Einfluss auf das Gemeindeleben haben, anderes wiederum nicht. EJT-Rückblicke durch Jugendgruppen gestaltet. Als Zeitplan gilt: Das Eisen schmieden, solange es heiß ist. Wo sehen Sie etwaige Schwierigkeiten bei der Nachbereitung des EJT? Wird der EJT nach Ihrer Ansicht eine Langzeitwirkung entfalten und wenn ja woran machen Sie das fest? Nadolny: Es gilt, die Welle der Freude nicht so schnell wieder abflachen zu lassen. Statt dessen ermuntert der Vorsteher seine Gemeindemitglieder, aktiv über alternative Gestaltungsformen nachzudenken, die möglichst vielen Menschen ein, dem Tag und der Uhrzeit angemessenes, Gottesdiensterleben möglich machen. Es soll weitergehen: Die Gemeinde solle nun die Urlaubszeit dazu nutzen, um einmal über alternative Gestaltungsformen nachzudenken, die uns Kindern, Jugendlichen, Mittelalten und Alten den Besuch des Mittwochabend-Gottesdienstes attraktiver und lohnender werden lassen.. Stammapostel-Vorstoß findet Resonanz Pilotprojekt zum Wochengottesdienstes in Hannover-Mitte Hannover gk. Gleichwohl hält es Kammer nicht für eine sinnvolle Lösung , den Wochengottesdienst einfach zu streichen, denn dann würden uns weitere Zeiten der gemeinschaftlichen Begegnung verloren gehen, die ich für ein lebendiges Christsein für unverzichtbar halte. Weiter berichtet er, dass es im April 2009 einen ersten Versuch gegeben habe, den Gottesdienstablauf geringfügig zu ändern: Das Licht wurde dunkler gehalten, die Hauptpredigt gekürzt, eine Co-Predigt blieb aus, dafür ruhige Orgelmusik mit anschließender Stillephase. Denn genau dies wird dort seit kurzem gemacht. Danach ging die Gemeinde durch Chorgesang direkt über zur Abendmahlsliturgie. Seit diesem Abend sei er mehr denn je davon überzeugt, dass es schon mit kleinen Veränderungen möglich ist , auch einen Gottesdienst zu ungünstiger Zeit bereichernd werden zu lassen. Die neuapostolische Gemeinde Hannover-Mitte freut sich über die Anregung Stammapostel Dr. Als nachvollziehbare Gründe werden unter anderem die geänderten schulischen, beruflichen und zeitlichen Belastungen der/des Einzelnen genannt, die es zunehmend schwerer machen, sich abends noch zu konzentrieren. Dann folgten wie gewohnt Schlussgebet, Segen und Schlusslied. Wilhelm Lebers, über mögliche Alternativen zu Gottesdienstzeiten und -Formen nachzudenken. In der aktuellen Gemeindezeitschrift schreibt Hirte Lothar Kammer über den Mittwochabend-Gottesdienst: Von verschiedenen Seiten höre ich, dass er in seiner jetzigen Form zu wortlastig ist und daher oft als anstrengend oder ermüdend erlebt wird. - Dieser Vorstoß dürfte einzigartig sein unter den neuapostolischen Gemeinden Deutschlands. Auch würde dadurch manchem Gemeindemitglied, das am Sonntag nicht in den Gottesdienst gehen kann, die Ausweichmöglichkeit genommen. Als Resümee hält Hirte Kammer fest: Ich habe diesen Gottesdienst als seelische und körperliche Erholung erlebt, und war, wie ich den zahlreichen positiven Rückmeldungen aus unterschiedlichen Altersgruppen entnehmen konnte, mit diesem Empfinden nicht allein. Von manchem sei eher der Wunsch nach Ruhe, Entspannung und Besinnung zu hören , was nicht nur für die Zuhörer sondern auch für den Gottesdienstleiter gelte. An diejenigen Gemeindemitglieder gerichtet, die sich lieber eine ausgedehnte Wort-Predigt anstatt eines Stille-Erlebens wünschen stellt er die Frage: Was spricht gegen ein 'Hin und Wieder' oder gegen einen regelmäßigen Wechsel der Form? Zufriedenstellen will sich die emsige Gemeinde allerdings mit dem nun durchgeführten Projekt noch lange nicht. Die Feier des Abendmahls erfolgte bewusst ruhig. Akt der Barmherzigkeit Gottes Sündenvergebung in der NAK auch für Nicht-Versiegelte Dortmund/Zürich gk. Wilhelm Leber hat in Erinnerung gerufen, dass die Sündenvergebung nicht daran gebunden sei, dass jemand zuvor die Sakramente Taufe, Versiegelung, Abendmahl empfangen hat sondern ein Akt der Barmherzigkeit Gottes ist. Demnach schreibt das Kirchenoberhaupt einleitend: Ich habe festgestellt, dass es bezüglich der Seelen in der jenseitigen Welt Unsicherheit gibt in der Frage, ob und wann diesen die Sünden vergeben werden. Man könnte hieraus vorsichtig folgern, dass bei anderen Sünden ausgenommen die Sünde gegen den Heiligen Geist eine Sündenvergebung auch im Jenseits möglich ist , so Leber. Die Aussage wird im aktuellen Monatsrundschreiben für Amtsträger der Neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen NAK NRW wiedergegeben. Dazu gehöre wie bei den Lebenden auch ein bußfertiges Herz. Er sie sich jedoch bewusst, dass unsere Einsicht in die Vorgänge der jenseitigen Welt sehr begrenzt ist und nur eine menschliche Vorstellung.. Dort ist die Rede von der Sünde gegen den Heiligen Geist. Stammapostel Dr. So würden alle Seelen das Wort der Freisprache und könnten so - sofern sie sich vor dem Herrn beugen, Gnade suchen und das Wort im Glauben erfassen - die Vergebung ihrer Sünden empfangen. Aber auch andere Seelen können, sofern ihnen der Herr die Berechtigung dazu gibt, im Gottesdienst zugegen sein. Vornehmlich denken wir dabei an die uns im Glauben Voraufgegangenen. Wörtlich sagt der Herr in Vers 32: ‚… aber wer etwas redet gegen den Heiligen Geist, dem wird’s nicht vergeben, weder in dieser noch in jener Welt.‘ Es ist auffällig, dass der Herr hier die jenseitige Welt ausdrücklich erwähnt. Leber schreibt weiter: Wir gehen davon aus, dass in den Gottesdiensten auch Seelen aus der Welt des Geistes zugegen sind. Der Stammapostel sieht auch die Notwendigkeit einer biblischen Begründung für dieses Vorgehen: Einen kleinen Hinweis darauf, dass auch in der jenseitigen Welt Sündenvergebung möglich ist, findet man in Matthäus 12,31 ff. Wir stellen uns das so vor, dass die uns Voraufgegangenen solche Seelen als Gäste mitbringen. Der inhaltliche Schwerpunkt der Nachbereitung liegt bei den geistlichen Impulsen, die der EJT durch den Gottesdienst, das Motto, die Veranstaltungen brachte, liegt aber auch in der Mitteilung der ansteckenden Freude und Begeisterung. Wenn das EJT-Motto Christus – meine Zukunft für uns Programm ist, wird die Langzeitwirkung gesichert und gesegnet sein.. Nach dem dieses Magazin schon ausführlich vom Großereignis Ende Mai berichtet hat beginnt nun in loser Folge bei glaubenskultur eine Serie unter dem Titel: Was bleibt vom EJT? Den Anfang macht dabei zunächst die Neuapostolische Kirche Berlin-Brandenburg dessen Kirchenpräsident Wolfgang Nadolny auf entsprechende Fragen von gk wie folgt Stellung genommen hat: Wie wird in Ihrer Gebietskirche der EJT nachbereitet? Wo liegt dabei der inhaltliche Schwerpunkt? Bezirksapostel Wolfgang Nadolny: Der EJT wird in der Gebietskirche Berlin-Brandenburg recht vielfältig nachbereitet. Auf Brüder und Schwestern, die nicht mit in Düsseldorf waren, könnte die Begeisterung etwas eigenartig wirken. Und junge Menschen machen halt gern einmal etwas ein wenig anders als die ältere Generation. Dabei handelt es sich um Präsentationen, Fotoausstellungen, Liedbeiträge, Stimmungsberichte usw. Es war eben ein Jugendtag. Es gibt keine starren konzeptionellen Vorgaben für die Nachbereitung, die Kreativität in den Jugendgruppen soll sich entfalten können. Auf Ebene der Gemeinden und Bezirke werden z.B. Bereits auf der Rückfahrt in den Sonderzügen wurden Stimmungsberichte gesammelt, die als Zusammenstellung dann allen Jugendlichen zur Verfügung stehen. Ein idealer Zeitpunkt um in den deutschen Gebietskirchen nachzufragen wie er dort inhaltlich nachbereitet wird. Der EJT wird ganz gewiss Langzeitwirkung haben, wenn wir auch weiterhin in wahrer geschwisterlicher Liebe gemeinsam vorwärts gehen und uns nach dem strecken, was da vorn ist, wie es unser Stammapostel im EJT-Gottesdienst zum Ausdruck brachte. Die Erfahrungen aus den verschiedenen Nachbereitungsideen werden mit den Bezirks- und Gemeindejugendleitern ausgetauscht und weitere Möglichkeiten beraten. Gibt es dazu einen konzeptionellen Ansatz, der dieser Nachbereitung zu Grunde liegt? Existiert ein entsprechender Zeitplan? Nadolny: Mit der Nachbereitung wurde unmittelbar nach dem EJT begonnen. Auch die Fotos, Videos und Erzählungen unserer jungen Geschwister von den einzelnen Veranstaltungen sind eventuell für manchen etwas ungewohnt. Über einen Monat liegt der Europäische Jugendtag der Neuapostolischen Kirche nun zurück. Ziel ist es, den Jugendlichen Besinnung auf das Erlebte zu ermöglichen und den Geschwistern in den Gemeinden Freude zu bringen und gleichzeitig ein Dankeschön zu sagen für alle Unterstützung im Vorfeld des EJT. Was bleibt vom EJT? Folge 1: Gebietskirche Berlin-Brandenburg Düsseldorf/Berlin gk. Einiges wird gewiss Einfluss auf das Gemeindeleben haben, anderes wiederum nicht. EJT-Rückblicke durch Jugendgruppen gestaltet. Als Zeitplan gilt: Das Eisen schmieden, solange es heiß ist. Wo sehen Sie etwaige Schwierigkeiten bei der Nachbereitung des EJT? Wird der EJT nach Ihrer Ansicht eine Langzeitwirkung entfalten und wenn ja woran machen Sie das fest? Nadolny: Es gilt, die Welle der Freude nicht so schnell wieder abflachen zu lassen. Dabei hätte ein Blick in die Ausgabe der Zeitschrift Unsere Familie vom 10. Einige Punkte sorgten gar für erhebliche Verwirrung und Unsicherheit, unter anderem der Hinweis, gute Beziehungen zu anderen Kirchengemeinden pflegen. Auch die Kirchenleitung der NAK-Mitteldeutschland hat sich jüngst dieses Instrument zu Eigen gemacht, um in den Reihen der Gläubigen für die Inhalte des Leitbilds Vision 2014 zu werben. Flyer sind im Allgemeinen fester Bestandteil eines Marketingkonzepts, mit dem erfolgreich für ein Produkt geworben werden soll. Die Kontakte zu Medien, zu den Kommunen, zu anderen Kirchen werden intensiviert. Wenn wir jedoch nur auf die Schwierigkeiten sehen, gibt es kaum Möglichkeiten. Den Anfang machte dabei am vergangenen Mittwoch die thüringische Gemeinde Schleiz mit einem entsprechenden Gemeindeabend, darauf folgen nun entsprechende Aktivitäten in Ruhla und Eisenach.. Wer ist damit gemeint? Die neuapostolische Nachbargemeinde, oder etwa die evangelische Kirche auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Schauen wir mehr auf die Möglichkeiten, dann ist vieles gar nicht so schwierig!. Natürlich gibt es da und dort auch Hemmnisse, Einschränkungen, Rückschläge bei einer gewünschten Entwicklung. endlich zu schließen. In Folge dessen fristen die Informationsblättchen ein trauriges Schattendasein, da viele Gläubige, die bislang von der Vision 2014 keinerlei Kenntnis erhalten haben, mit den Inhalten des Flyers wenig anzufangen wissen siehe PDF-Datei anbei www.glaubenskultur.de/download/flyer-nak-mitteldeutschland.pdf. Januar 2008 Aufschluss geben können. Der Gläubige ist christliches Vorbild in seiner Umgebung, spricht gern über seinen Glauben und weckt Interesse bei seinen Gesprächspartnern. Doch wie schon in der Vergangenheit kam es auch während der Flyer-Aktion im Arbeitsbereich von Bezirksapostel Wilfried Klingler zu eklatanten Kommunikationsdefiziten. Denn entgegen der offiziellen Vorgaben wurden in zahlreichen Gemeinden die Flyer lediglich in den Kirchenfoyers ausgelegt, ohne dass die erläuternden Gedanken des Kirchenpräsidenten Erwähnung fanden. Flyer der Kirchenleitung als Ladenhüter NAK-Mitte: Thüringische Gemeinden starten Info-Abende Aue gk. Dieser Frage sahen sich viele Amtsträger ausgesetzt. Dort schrieb Apostel Achim Burchardt aus Hannover folgendes: Eine freudige und lebendige Gemeinde wird von ihrer Umgebung positiv wahrgenommen. Sie sieht sich als Teil des christlichen Lebens im Ort. Nach Informationen von gk gibt es jedoch starke Bemühungen innerhalb einzelner Bezirke, die Informationslücken in den Gemeinden bezüglich dem Leitbild: Lebendige Gemeinden. Die Gemeinde wirkt einladend auf Gäste. In der Mehrheit der Fälle blieb der Sachverhalt ungeklärt. Bischof Lothar Petereit, Pressesprecher der Gebietskirche, nahm dazu gegenüber diesem Magazin lediglich in allgemeiner Form Stellung: Bezirksapostel Klingler hat sich Ende April mit einem Schreiben an die Gemeinden in Sachsen-Anhalt und Sachsen/Thüringen gewandt und damit den Flyer 'Einblicke in die Entwicklung der Neuapostolischen Kirche Mitteldeutschland' in die Hände unserer Glaubensgeschwister gelegt. Statt dessen ermuntert der Vorsteher seine Gemeindemitglieder, aktiv über alternative Gestaltungsformen nachzudenken, die möglichst vielen Menschen ein, dem Tag und der Uhrzeit angemessenes, Gottesdiensterleben möglich machen. Es soll weitergehen: Die Gemeinde solle nun die Urlaubszeit dazu nutzen, um einmal über alternative Gestaltungsformen nachzudenken, die uns Kindern, Jugendlichen, Mittelalten und Alten den Besuch des Mittwochabend-Gottesdienstes attraktiver und lohnender werden lassen.. Stammapostel-Vorstoß findet Resonanz Pilotprojekt zum Wochengottesdienstes in Hannover-Mitte Hannover gk. Gleichwohl hält es Kammer nicht für eine sinnvolle Lösung , den Wochengottesdienst einfach zu streichen, denn dann würden uns weitere Zeiten der gemeinschaftlichen Begegnung verloren gehen, die ich für ein lebendiges Christsein für unverzichtbar halte. Weiter berichtet er, dass es im April 2009 einen ersten Versuch gegeben habe, den Gottesdienstablauf geringfügig zu ändern: Das Licht wurde dunkler gehalten, die Hauptpredigt gekürzt, eine Co-Predigt blieb aus, dafür ruhige Orgelmusik mit anschließender Stillephase. Denn genau dies wird dort seit kurzem gemacht. Danach ging die Gemeinde durch Chorgesang direkt über zur Abendmahlsliturgie. Seit diesem Abend sei er mehr denn je davon überzeugt, dass es schon mit kleinen Veränderungen möglich ist , auch einen Gottesdienst zu ungünstiger Zeit bereichernd werden zu lassen. Die neuapostolische Gemeinde Hannover-Mitte freut sich über die Anregung Stammapostel Dr. Als nachvollziehbare Gründe werden unter anderem die geänderten schulischen, beruflichen und zeitlichen Belastungen der/des Einzelnen genannt, die es zunehmend schwerer machen, sich abends noch zu konzentrieren. Dann folgten wie gewohnt Schlussgebet, Segen und Schlusslied. Wilhelm Lebers, über mögliche Alternativen zu Gottesdienstzeiten und -Formen nachzudenken. In der aktuellen Gemeindezeitschrift schreibt Hirte Lothar Kammer über den Mittwochabend-Gottesdienst: Von verschiedenen Seiten höre ich, dass er in seiner jetzigen Form zu wortlastig ist und daher oft als anstrengend oder ermüdend erlebt wird. - Dieser Vorstoß dürfte einzigartig sein unter den neuapostolischen Gemeinden Deutschlands. Auch würde dadurch manchem Gemeindemitglied, das am Sonntag nicht in den Gottesdienst gehen kann, die Ausweichmöglichkeit genommen. Als Resümee hält Hirte Kammer fest: Ich habe diesen Gottesdienst als seelische und körperliche Erholung erlebt, und war, wie ich den zahlreichen positiven Rückmeldungen aus unterschiedlichen Altersgruppen entnehmen konnte, mit diesem Empfinden nicht allein. Von manchem sei eher der Wunsch nach Ruhe, Entspannung und Besinnung zu hören , was nicht nur für die Zuhörer sondern auch für den Gottesdienstleiter gelte. An diejenigen Gemeindemitglieder gerichtet, die sich lieber eine ausgedehnte Wort-Predigt anstatt eines Stille-Erlebens wünschen stellt er die Frage: Was spricht gegen ein 'Hin und Wieder' oder gegen einen regelmäßigen Wechsel der Form? Zufriedenstellen will sich die emsige Gemeinde allerdings mit dem nun durchgeführten Projekt noch lange nicht. Die Feier des Abendmahls erfolgte bewusst ruhig. Akt der Barmherzigkeit Gottes Sündenvergebung in der NAK auch für Nicht-Versiegelte Dortmund/Zürich gk. Wilhelm Leber hat in Erinnerung gerufen, dass die Sündenvergebung nicht daran gebunden sei, dass jemand zuvor die Sakramente Taufe, Versiegelung, Abendmahl empfangen hat sondern ein Akt der Barmherzigkeit Gottes ist. Demnach schreibt das Kirchenoberhaupt einleitend: Ich habe festgestellt, dass es bezüglich der Seelen in der jenseitigen Welt Unsicherheit gibt in der Frage, ob und wann diesen die Sünden vergeben werden. Man könnte hieraus vorsichtig folgern, dass bei anderen Sünden ausgenommen die Sünde gegen den Heiligen Geist eine Sündenvergebung auch im Jenseits möglich ist , so Leber. Die Aussage wird im aktuellen Monatsrundschreiben für Amtsträger der Neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen NAK NRW wiedergegeben. Dazu gehöre wie bei den Lebenden auch ein bußfertiges Herz. Er sie sich jedoch bewusst, dass unsere Einsicht in die Vorgänge der jenseitigen Welt sehr begrenzt ist und nur eine menschliche Vorstellung.. Dort ist die Rede von der Sünde gegen den Heiligen Geist. Stammapostel Dr. So würden alle Seelen das Wort der Freisprache und könnten so - sofern sie sich vor dem Herrn beugen, Gnade suchen und das Wort im Glauben erfassen - die Vergebung ihrer Sünden empfangen. Aber auch andere Seelen können, sofern ihnen der Herr die Berechtigung dazu gibt, im Gottesdienst zugegen sein. Vornehmlich denken wir dabei an die uns im Glauben Voraufgegangenen. Wörtlich sagt der Herr in Vers 32: ‚… aber wer etwas redet gegen den Heiligen Geist, dem wird’s nicht vergeben, weder in dieser noch in jener Welt.‘ Es ist auffällig, dass der Herr hier die jenseitige Welt ausdrücklich erwähnt. Leber schreibt weiter: Wir gehen davon aus, dass in den Gottesdiensten auch Seelen aus der Welt des Geistes zugegen sind. Der Stammapostel sieht auch die Notwendigkeit einer biblischen Begründung für dieses Vorgehen: Einen kleinen Hinweis darauf, dass auch in der jenseitigen Welt Sündenvergebung möglich ist, findet man in Matthäus 12,31 ff. Wir stellen uns das so vor, dass die uns Voraufgegangenen solche Seelen als Gäste mitbringen. Der inhaltliche Schwerpunkt der Nachbereitung liegt bei den geistlichen Impulsen, die der EJT durch den Gottesdienst, das Motto, die Veranstaltungen brachte, liegt aber auch in der Mitteilung der ansteckenden Freude und Begeisterung. Wenn das EJT-Motto Christus – meine Zukunft für uns Programm ist, wird die Langzeitwirkung gesichert und gesegnet sein.. Nach dem dieses Magazin schon ausführlich vom Großereignis Ende Mai berichtet hat beginnt nun in loser Folge bei glaubenskultur eine Serie unter dem Titel: Was bleibt vom EJT? Den Anfang macht dabei zunächst die Neuapostolische Kirche Berlin-Brandenburg dessen Kirchenpräsident Wolfgang Nadolny auf entsprechende Fragen von gk wie folgt Stellung genommen hat: Wie wird in Ihrer Gebietskirche der EJT nachbereitet? Wo liegt dabei der inhaltliche Schwerpunkt? Bezirksapostel Wolfgang Nadolny: Der EJT wird in der Gebietskirche Berlin-Brandenburg recht vielfältig nachbereitet. Auf Brüder und Schwestern, die nicht mit in Düsseldorf waren, könnte die Begeisterung etwas eigenartig wirken. Und junge Menschen machen halt gern einmal etwas ein wenig anders als die ältere Generation. Dabei handelt es sich um Präsentationen, Fotoausstellungen, Liedbeiträge, Stimmungsberichte usw. Es war eben ein Jugendtag. Es gibt keine starren konzeptionellen Vorgaben für die Nachbereitung, die Kreativität in den Jugendgruppen soll sich entfalten können. Auf Ebene der Gemeinden und Bezirke werden z.B. Bereits auf der Rückfahrt in den Sonderzügen wurden Stimmungsberichte gesammelt, die als Zusammenstellung dann allen Jugendlichen zur Verfügung stehen. Ein idealer Zeitpunkt um in den deutschen Gebietskirchen nachzufragen wie er dort inhaltlich nachbereitet wird. Der EJT wird ganz gewiss Langzeitwirkung haben, wenn wir auch weiterhin in wahrer geschwisterlicher Liebe gemeinsam vorwärts gehen und uns nach dem strecken, was da vorn ist, wie es unser Stammapostel im EJT-Gottesdienst zum Ausdruck brachte. Die Erfahrungen aus den verschiedenen Nachbereitungsideen werden mit den Bezirks- und Gemeindejugendleitern ausgetauscht und weitere Möglichkeiten beraten. Gibt es dazu einen konzeptionellen Ansatz, der dieser Nachbereitung zu Grunde liegt? Existiert ein entsprechender Zeitplan? Nadolny: Mit der Nachbereitung wurde unmittelbar nach dem EJT begonnen. Auch die Fotos, Videos und Erzählungen unserer jungen Geschwister von den einzelnen Veranstaltungen sind eventuell für manchen etwas ungewohnt. Über einen Monat liegt der Europäische Jugendtag der Neuapostolischen Kirche nun zurück. Ziel ist es, den Jugendlichen Besinnung auf das Erlebte zu ermöglichen und den Geschwistern in den Gemeinden Freude zu bringen und gleichzeitig ein Dankeschön zu sagen für alle Unterstützung im Vorfeld des EJT. Was bleibt vom EJT? Folge 1: Gebietskirche Berlin-Brandenburg Düsseldorf/Berlin gk. Einiges wird gewiss Einfluss auf das Gemeindeleben haben, anderes wiederum nicht. EJT-Rückblicke durch Jugendgruppen gestaltet. Als Zeitplan gilt: Das Eisen schmieden, solange es heiß ist. Wo sehen Sie etwaige Schwierigkeiten bei der Nachbereitung des EJT? Wird der EJT nach Ihrer Ansicht eine Langzeitwirkung entfalten und wenn ja woran machen Sie das fest? Nadolny: Es gilt, die Welle der Freude nicht so schnell wieder abflachen zu lassen. Dabei hätte ein Blick in die Ausgabe der Zeitschrift Unsere Familie vom 10. Einige Punkte sorgten gar für erhebliche Verwirrung und Unsicherheit, unter anderem der Hinweis, gute Beziehungen zu anderen Kirchengemeinden pflegen. Auch die Kirchenleitung der NAK-Mitteldeutschland hat sich jüngst dieses Instrument zu Eigen gemacht, um in den Reihen der Gläubigen für die Inhalte des Leitbilds Vision 2014 zu werben. Flyer sind im Allgemeinen fester Bestandteil eines Marketingkonzepts, mit dem erfolgreich für ein Produkt geworben werden soll. Die Kontakte zu Medien, zu den Kommunen, zu anderen Kirchen werden intensiviert. Wenn wir jedoch nur auf die Schwierigkeiten sehen, gibt es kaum Möglichkeiten. Den Anfang machte dabei am vergangenen Mittwoch die thüringische Gemeinde Schleiz mit einem entsprechenden Gemeindeabend, darauf folgen nun entsprechende Aktivitäten in Ruhla und Eisenach.. Wer ist damit gemeint? Die neuapostolische Nachbargemeinde, oder etwa die evangelische Kirche auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Schauen wir mehr auf die Möglichkeiten, dann ist vieles gar nicht so schwierig!. Natürlich gibt es da und dort auch Hemmnisse, Einschränkungen, Rückschläge bei einer gewünschten Entwicklung. endlich zu schließen. In Folge dessen fristen die Informationsblättchen ein trauriges Schattendasein, da viele Gläubige, die bislang von der Vision 2014 keinerlei Kenntnis erhalten haben, mit den Inhalten des Flyers wenig anzufangen wissen siehe PDF-Datei anbei www.glaubenskultur.de/download/flyer-nak-mitteldeutschland.pdf. Januar 2008 Aufschluss geben können. Der Gläubige ist christliches Vorbild in seiner Umgebung, spricht gern über seinen Glauben und weckt Interesse bei seinen Gesprächspartnern. Doch wie schon in der Vergangenheit kam es auch während der Flyer-Aktion im Arbeitsbereich von Bezirksapostel Wilfried Klingler zu eklatanten Kommunikationsdefiziten. Denn entgegen der offiziellen Vorgaben wurden in zahlreichen Gemeinden die Flyer lediglich in den Kirchenfoyers ausgelegt, ohne dass die erläuternden Gedanken des Kirchenpräsidenten Erwähnung fanden. Flyer der Kirchenleitung als Ladenhüter NAK-Mitte: Thüringische Gemeinden starten Info-Abende Aue gk. Dieser Frage sahen sich viele Amtsträger ausgesetzt. Dort schrieb Apostel Achim Burchardt aus Hannover folgendes: Eine freudige und lebendige Gemeinde wird von ihrer Umgebung positiv wahrgenommen. Sie sieht sich als Teil des christlichen Lebens im Ort. Nach Informationen von gk gibt es jedoch starke Bemühungen innerhalb einzelner Bezirke, die Informationslücken in den Gemeinden bezüglich dem Leitbild: Lebendige Gemeinden. Die Gemeinde wirkt einladend auf Gäste. In der Mehrheit der Fälle blieb der Sachverhalt ungeklärt. Bischof Lothar Petereit, Pressesprecher der Gebietskirche, nahm dazu gegenüber diesem Magazin lediglich in allgemeiner Form Stellung: Bezirksapostel Klingler hat sich Ende April mit einem Schreiben an die Gemeinden in Sachsen-Anhalt und Sachsen/Thüringen gewandt und damit den Flyer 'Einblicke in die Entwicklung der Neuapostolischen Kirche Mitteldeutschland' in die Hände unserer Glaubensgeschwister gelegt. Jeder hat auch mal einen schlechten Tag. Couragierter Weckruf Artikel im Gemeindeblatt Coswig kritisiert fade Predigten Coswig gk. Wenn ich eine wertschätzende Rückmeldung oder Kritik anbringe, dann zerrede ich nicht. Auf welche durchaus positive Resonanz dies in seinem Arbeitsbereich stößt zeigt eine aktuelle Entwicklung in der Gemeinde Coswig Sachsen-Anhalt. Aber darüber wiederholt am Altar zu klagen und auch darüber, wie schwer es die Priester doch haben, weil ja u.a. Darüber muss man nachdenken und auch handeln. Prima. Soweit der Artikel.. Eine 'heile Welt' ist ja auch schön und der ein oder andere gibt sich damit zufrieden. Wer das dennoch tut, wird nicht immer, aber doch auch nicht selten vom Gottesdienstbesuch enttäuscht. Man weiß am Ende des Gottesdienstes kaum, worum es denn eigentlich ging. Hauptsache, es haben sich dann wieder alle lieb. Jedenfalls könnte man dies meinen, wenn man den einen oder anderen Gottesdienst nach dem EJT betrachtet. Was bleibt dem Gottesdienstteilnehmer sonst? Abschalten, berieseln lassen? Man kann am Ende sagen, man hat an der Feier des Heiligen Abendmahles teilgenommen. Es ist irgendwie wie in vielen so genannten Seifenopern oder 'Daily Soaps'. Oder sollen diese Ereignisse immer nur einzelne Höhepunkte von Zeit zu Zeit bleiben und zwischendurch begnügt man sich mit dem "alten Trott"? Schade wäre das. Die Oberflächlichkeit und die Schlichtheit der Dialoge laden zum Abschalten oder auch Einschlafen ein. Die Jugend unserer Gemeinde gab uns einen Reisebericht und bedankte sich für die Unterstützung, die aus der Gemeinde kam. Probleme werden mit Patentrezepten 'Wir wollen und wir müssen' gelöst. Und vieles ist sehr enttäuschend. Wo ist die Begeisterung hin? Sind Fotos 'Ich' und der Stammapostel und Videos das Einzige was bleibt? Da hört man dann wieder Predigten, die geprägt sind durch Worthülsen, Floskeln und vom 'Wollen, Sollen und Müssen'. Man muss nicht alles anders machen, um etwas zu verbessern. Im Gegensatz zu vergangenen Zeiten möchte man jedoch nichts unter den Teppich kehren, sondern offen darüber diskutieren und nach Lösungen suchen. Damit scheint das Thema dann auch abgehakt. Es ist nicht jeder ein begnadeter Redner oder theologisch hoch gebildet. Denn im dortigen Gemeindeblatt Ausgabe Juli , das am morgigen Mittwoch erscheint, findet sich ein Artikel der für Aufsehen sorgen wird. Schön. Es ist aber nicht wirklich alles gut. Die wertschätzende Rückmeldung ist für mich ein wichtiges Element in der Kirche. Das Wichtigste ist also erfüllt. Er begründete dies damals wie folgt: Zudem fördern wir intensiv, dass wir über die Gottesdienste sprechen, auch in Gesprächskreisen, und so auch etwas über die Wirkung der Predigten erfahren. Aber man kann versuchen, vieles besser zu machen. Gerade nach einem solchen Ereignis. Es findet sich kein roter Faden. Nun mag der eine oder andere beim Lesen dieser Zeilen den Kopf schütteln oder sagen: 'So ein Quatsch.' Für einen solchen Kommentar dazu ist sicher in der nächsten Ausgabe Platz. Oft schon wurde es gesagt, man solle doch nicht im Gottesdienst daran denken, was es zum Mittagessen gibt. Ansätze dafür gab und gibt es in unserer Gemeinde. Aber muss das deshalb jeder? Sicherlich erwartet niemand eine Revolution. Viel haben wir gehört und gelesen über die Begeisterung, die dort herrschte. auch Kritik geäußert wird, macht die Sache nicht besser. Es steht aber immer die Frage, was man daraus macht. Es war Bezirksapostel Wilfried Klingler selbst, der in einem Interview mit der neuapostolischen Zeitschrift Unsere Familie Ende 2008 offen dazu aufforderte auch Predigten einer kritischen Betrachtung zu unterziehen. glaubenskultur schließt sich dem, laden doch die folgenden Ausführungen zum Nachdenken ein: Auf zu alten Ufern - Oder Was bleibt vom EJT? Das große Ereignis - der erste Europäische Jugendtag - liegt nun schon ein paar Wochen zurück. Geschenkt. Wenn dazu noch unpassende Chorlieder gesungen werden, kann man sich schon fragen, ob man 'im falschen Film' gelandet ist. Verlangt gar keiner. Ein 'neuer Schwung' darf es dann aber auch sein. Gut, mehr sollte man wohl nicht erwarten. Küsschen hier und Küsschen da ... Nun ist es fraglos so, dass nicht jedes Bibelwort Jubelstürme bei den Amtsträgern auslöst. Aber als Zuhörer in einem Gottesdienst möchte man das lebendige Wort, die lebendige Predigt doch auch spüren können. Auch deshalb hat sich der Chefredakteur des Gemeindeblatts, Sebastian Müller, in einem mutigen Schritt dazu entschlossen, den folgenden Artikel eines Gläubigen aus Coswig, der jedoch nicht genannt werden möchte, anonym zu veröffentlichen. Es soll nun nicht der Eindruck vermittelt, dass nun alles komplett schlecht wäre. Anlass für diesen überaus interessanten Beitrag sind jüngste Vorkommnisse in Coswig selbst. Nach Informationen von glaubenskultur gab es ein regelrechtes Trommelfeuer der Kritik an den Predigtinhalten der letzten Gottesdienste. Die Motivation dafür kann man doch aus solchen Ereignissen wie dem EJT ziehen. Statt dessen ermuntert der Vorsteher seine Gemeindemitglieder, aktiv über alternative Gestaltungsformen nachzudenken, die möglichst vielen Menschen ein, dem Tag und der Uhrzeit angemessenes, Gottesdiensterleben möglich machen. Es soll weitergehen: Die Gemeinde solle nun die Urlaubszeit dazu nutzen, um einmal über alternative Gestaltungsformen nachzudenken, die uns Kindern, Jugendlichen, Mittelalten und Alten den Besuch des Mittwochabend-Gottesdienstes attraktiver und lohnender werden lassen.. Stammapostel-Vorstoß findet Resonanz Pilotprojekt zum Wochengottesdienstes in Hannover-Mitte Hannover gk. Gleichwohl hält es Kammer nicht für eine sinnvolle Lösung , den Wochengottesdienst einfach zu streichen, denn dann würden uns weitere Zeiten der gemeinschaftlichen Begegnung verloren gehen, die ich für ein lebendiges Christsein für unverzichtbar halte. Weiter berichtet er, dass es im April 2009 einen ersten Versuch gegeben habe, den Gottesdienstablauf geringfügig zu ändern: Das Licht wurde dunkler gehalten, die Hauptpredigt gekürzt, eine Co-Predigt blieb aus, dafür ruhige Orgelmusik mit anschließender Stillephase. Denn genau dies wird dort seit kurzem gemacht. Danach ging die Gemeinde durch Chorgesang direkt über zur Abendmahlsliturgie. Seit diesem Abend sei er mehr denn je davon überzeugt, dass es schon mit kleinen Veränderungen möglich ist , auch einen Gottesdienst zu ungünstiger Zeit bereichernd werden zu lassen. Die neuapostolische Gemeinde Hannover-Mitte freut sich über die Anregung Stammapostel Dr. Als nachvollziehbare Gründe werden unter anderem die geänderten schulischen, beruflichen und zeitlichen Belastungen der/des Einzelnen genannt, die es zunehmend schwerer machen, sich abends noch zu konzentrieren. Dann folgten wie gewohnt Schlussgebet, Segen und Schlusslied. Wilhelm Lebers, über mögliche Alternativen zu Gottesdienstzeiten und -Formen nachzudenken. In der aktuellen Gemeindezeitschrift schreibt Hirte Lothar Kammer über den Mittwochabend-Gottesdienst: Von verschiedenen Seiten höre ich, dass er in seiner jetzigen Form zu wortlastig ist und daher oft als anstrengend oder ermüdend erlebt wird. - Dieser Vorstoß dürfte einzigartig sein unter den neuapostolischen Gemeinden Deutschlands. Auch würde dadurch manchem Gemeindemitglied, das am Sonntag nicht in den Gottesdienst gehen kann, die Ausweichmöglichkeit genommen. Als Resümee hält Hirte Kammer fest: Ich habe diesen Gottesdienst als seelische und körperliche Erholung erlebt, und war, wie ich den zahlreichen positiven Rückmeldungen aus unterschiedlichen Altersgruppen entnehmen konnte, mit diesem Empfinden nicht allein. Von manchem sei eher der Wunsch nach Ruhe, Entspannung und Besinnung zu hören , was nicht nur für die Zuhörer sondern auch für den Gottesdienstleiter gelte. An diejenigen Gemeindemitglieder gerichtet, die sich lieber eine ausgedehnte Wort-Predigt anstatt eines Stille-Erlebens wünschen stellt er die Frage: Was spricht gegen ein 'Hin und Wieder' oder gegen einen regelmäßigen Wechsel der Form? Zufriedenstellen will sich die emsige Gemeinde allerdings mit dem nun durchgeführten Projekt noch lange nicht. Die Feier des Abendmahls erfolgte bewusst ruhig. Akt der Barmherzigkeit Gottes Sündenvergebung in der NAK auch für Nicht-Versiegelte Dortmund/Zürich gk. Wilhelm Leber hat in Erinnerung gerufen, dass die Sündenvergebung nicht daran gebunden sei, dass jemand zuvor die Sakramente Taufe, Versiegelung, Abendmahl empfangen hat sondern ein Akt der Barmherzigkeit Gottes ist. Demnach schreibt das Kirchenoberhaupt einleitend: Ich habe festgestellt, dass es bezüglich der Seelen in der jenseitigen Welt Unsicherheit gibt in der Frage, ob und wann diesen die Sünden vergeben werden. Man könnte hieraus vorsichtig folgern, dass bei anderen Sünden ausgenommen die Sünde gegen den Heiligen Geist eine Sündenvergebung auch im Jenseits möglich ist , so Leber. Die Aussage wird im aktuellen Monatsrundschreiben für Amtsträger der Neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen NAK NRW wiedergegeben. Dazu gehöre wie bei den Lebenden auch ein bußfertiges Herz. Er sie sich jedoch bewusst, dass unsere Einsicht in die Vorgänge der jenseitigen Welt sehr begrenzt ist und nur eine menschliche Vorstellung.. Dort ist die Rede von der Sünde gegen den Heiligen Geist. Stammapostel Dr. So würden alle Seelen das Wort der Freisprache und könnten so - sofern sie sich vor dem Herrn beugen, Gnade suchen und das Wort im Glauben erfassen - die Vergebung ihrer Sünden empfangen. Aber auch andere Seelen können, sofern ihnen der Herr die Berechtigung dazu gibt, im Gottesdienst zugegen sein. Vornehmlich denken wir dabei an die uns im Glauben Voraufgegangenen. Wörtlich sagt der Herr in Vers 32: ‚… aber wer etwas redet gegen den Heiligen Geist, dem wird’s nicht vergeben, weder in dieser noch in jener Welt.‘ Es ist auffällig, dass der Herr hier die jenseitige Welt ausdrücklich erwähnt. Leber schreibt weiter: Wir gehen davon aus, dass in den Gottesdiensten auch Seelen aus der Welt des Geistes zugegen sind. Der Stammapostel sieht auch die Notwendigkeit einer biblischen Begründung für dieses Vorgehen: Einen kleinen Hinweis darauf, dass auch in der jenseitigen Welt Sündenvergebung möglich ist, findet man in Matthäus 12,31 ff. Wir stellen uns das so vor, dass die uns Voraufgegangenen solche Seelen als Gäste mitbringen. Der inhaltliche Schwerpunkt der Nachbereitung liegt bei den geistlichen Impulsen, die der EJT durch den Gottesdienst, das Motto, die Veranstaltungen brachte, liegt aber auch in der Mitteilung der ansteckenden Freude und Begeisterung. Wenn das EJT-Motto Christus – meine Zukunft für uns Programm ist, wird die Langzeitwirkung gesichert und gesegnet sein.. Nach dem dieses Magazin schon ausführlich vom Großereignis Ende Mai berichtet hat beginnt nun in loser Folge bei glaubenskultur eine Serie unter dem Titel: Was bleibt vom EJT? Den Anfang macht dabei zunächst die Neuapostolische Kirche Berlin-Brandenburg dessen Kirchenpräsident Wolfgang Nadolny auf entsprechende Fragen von gk wie folgt Stellung genommen hat: Wie wird in Ihrer Gebietskirche der EJT nachbereitet? Wo liegt dabei der inhaltliche Schwerpunkt? Bezirksapostel Wolfgang Nadolny: Der EJT wird in der Gebietskirche Berlin-Brandenburg recht vielfältig nachbereitet. Auf Brüder und Schwestern, die nicht mit in Düsseldorf waren, könnte die Begeisterung etwas eigenartig wirken. Und junge Menschen machen halt gern einmal etwas ein wenig anders als die ältere Generation. Dabei handelt es sich um Präsentationen, Fotoausstellungen, Liedbeiträge, Stimmungsberichte usw. Es war eben ein Jugendtag. Es gibt keine starren konzeptionellen Vorgaben für die Nachbereitung, die Kreativität in den Jugendgruppen soll sich entfalten können. Auf Ebene der Gemeinden und Bezirke werden z.B. Bereits auf der Rückfahrt in den Sonderzügen wurden Stimmungsberichte gesammelt, die als Zusammenstellung dann allen Jugendlichen zur Verfügung stehen. Ein idealer Zeitpunkt um in den deutschen Gebietskirchen nachzufragen wie er dort inhaltlich nachbereitet wird. Der EJT wird ganz gewiss Langzeitwirkung haben, wenn wir auch weiterhin in wahrer geschwisterlicher Liebe gemeinsam vorwärts gehen und uns nach dem strecken, was da vorn ist, wie es unser Stammapostel im EJT-Gottesdienst zum Ausdruck brachte. Die Erfahrungen aus den verschiedenen Nachbereitungsideen werden mit den Bezirks- und Gemeindejugendleitern ausgetauscht und weitere Möglichkeiten beraten. Gibt es dazu einen konzeptionellen Ansatz, der dieser Nachbereitung zu Grunde liegt? Existiert ein entsprechender Zeitplan? Nadolny: Mit der Nachbereitung wurde unmittelbar nach dem EJT begonnen. Auch die Fotos, Videos und Erzählungen unserer jungen Geschwister von den einzelnen Veranstaltungen sind eventuell für manchen etwas ungewohnt. Über einen Monat liegt der Europäische Jugendtag der Neuapostolischen Kirche nun zurück. Ziel ist es, den Jugendlichen Besinnung auf das Erlebte zu ermöglichen und den Geschwistern in den Gemeinden Freude zu bringen und gleichzeitig ein Dankeschön zu sagen für alle Unterstützung im Vorfeld des EJT. Was bleibt vom EJT? Folge 1: Gebietskirche Berlin-Brandenburg Düsseldorf/Berlin gk. Einiges wird gewiss Einfluss auf das Gemeindeleben haben, anderes wiederum nicht. EJT-Rückblicke durch Jugendgruppen gestaltet. Als Zeitplan gilt: Das Eisen schmieden, solange es heiß ist. Wo sehen Sie etwaige Schwierigkeiten bei der Nachbereitung des EJT? Wird der EJT nach Ihrer Ansicht eine Langzeitwirkung entfalten und wenn ja woran machen Sie das fest? Nadolny: Es gilt, die Welle der Freude nicht so schnell wieder abflachen zu lassen. Dabei hätte ein Blick in die Ausgabe der Zeitschrift Unsere Familie vom 10. Einige Punkte sorgten gar für erhebliche Verwirrung und Unsicherheit, unter anderem der Hinweis, gute Beziehungen zu anderen Kirchengemeinden pflegen. Auch die Kirchenleitung der NAK-Mitteldeutschland hat sich jüngst dieses Instrument zu Eigen gemacht, um in den Reihen der Gläubigen für die Inhalte des Leitbilds Vision 2014 zu werben. Flyer sind im Allgemeinen fester Bestandteil eines Marketingkonzepts, mit dem erfolgreich für ein Produkt geworben werden soll. Die Kontakte zu Medien, zu den Kommunen, zu anderen Kirchen werden intensiviert. Wenn wir jedoch nur auf die Schwierigkeiten sehen, gibt es kaum Möglichkeiten. Den Anfang machte dabei am vergangenen Mittwoch die thüringische Gemeinde Schleiz mit einem entsprechenden Gemeindeabend, darauf folgen nun entsprechende Aktivitäten in Ruhla und Eisenach.. Wer ist damit gemeint? Die neuapostolische Nachbargemeinde, oder etwa die evangelische Kirche auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Schauen wir mehr auf die Möglichkeiten, dann ist vieles gar nicht so schwierig!. Natürlich gibt es da und dort auch Hemmnisse, Einschränkungen, Rückschläge bei einer gewünschten Entwicklung. endlich zu schließen. In Folge dessen fristen die Informationsblättchen ein trauriges Schattendasein, da viele Gläubige, die bislang von der Vision 2014 keinerlei Kenntnis erhalten haben, mit den Inhalten des Flyers wenig anzufangen wissen siehe PDF-Datei anbei www.glaubenskultur.de/download/flyer-nak-mitteldeutschland.pdf. Januar 2008 Aufschluss geben können. Der Gläubige ist christliches Vorbild in seiner Umgebung, spricht gern über seinen Glauben und weckt Interesse bei seinen Gesprächspartnern. Doch wie schon in der Vergangenheit kam es auch während der Flyer-Aktion im Arbeitsbereich von Bezirksapostel Wilfried Klingler zu eklatanten Kommunikationsdefiziten. Denn entgegen der offiziellen Vorgaben wurden in zahlreichen Gemeinden die Flyer lediglich in den Kirchenfoyers ausgelegt, ohne dass die erläuternden Gedanken des Kirchenpräsidenten Erwähnung fanden. Flyer der Kirchenleitung als Ladenhüter NAK-Mitte: Thüringische Gemeinden starten Info-Abende Aue gk. Dieser Frage sahen sich viele Amtsträger ausgesetzt. Dort schrieb Apostel Achim Burchardt aus Hannover folgendes: Eine freudige und lebendige Gemeinde wird von ihrer Umgebung positiv wahrgenommen. Sie sieht sich als Teil des christlichen Lebens im Ort. Nach Informationen von gk gibt es jedoch starke Bemühungen innerhalb einzelner Bezirke, die Informationslücken in den Gemeinden bezüglich dem Leitbild: Lebendige Gemeinden. Die Gemeinde wirkt einladend auf Gäste. In der Mehrheit der Fälle blieb der Sachverhalt ungeklärt. Bischof Lothar Petereit, Pressesprecher der Gebietskirche, nahm dazu gegenüber diesem Magazin lediglich in allgemeiner Form Stellung: Bezirksapostel Klingler hat sich Ende April mit einem Schreiben an die Gemeinden in Sachsen-Anhalt und Sachsen/Thüringen gewandt und damit den Flyer 'Einblicke in die Entwicklung der Neuapostolischen Kirche Mitteldeutschland' in die Hände unserer Glaubensgeschwister gelegt. Jeder hat auch mal einen schlechten Tag. Couragierter Weckruf Artikel im Gemeindeblatt Coswig kritisiert fade Predigten Coswig gk. Wenn ich eine wertschätzende Rückmeldung oder Kritik anbringe, dann zerrede ich nicht. Auf welche durchaus positive Resonanz dies in seinem Arbeitsbereich stößt zeigt eine aktuelle Entwicklung in der Gemeinde Coswig Sachsen-Anhalt. Aber darüber wiederholt am Altar zu klagen und auch darüber, wie schwer es die Priester doch haben, weil ja u.a. Darüber muss man nachdenken und auch handeln. Prima. Soweit der Artikel.. Eine 'heile Welt' ist ja auch schön und der ein oder andere gibt sich damit zufrieden. Wer das dennoch tut, wird nicht immer, aber doch auch nicht selten vom Gottesdienstbesuch enttäuscht. Man weiß am Ende des Gottesdienstes kaum, worum es denn eigentlich ging. Hauptsache, es haben sich dann wieder alle lieb. Jedenfalls könnte man dies meinen, wenn man den einen oder anderen Gottesdienst nach dem EJT betrachtet. Was bleibt dem Gottesdienstteilnehmer sonst? Abschalten, berieseln lassen? Man kann am Ende sagen, man hat an der Feier des Heiligen Abendmahles teilgenommen. Es ist irgendwie wie in vielen so genannten Seifenopern oder 'Daily Soaps'. Oder sollen diese Ereignisse immer nur einzelne Höhepunkte von Zeit zu Zeit bleiben und zwischendurch begnügt man sich mit dem "alten Trott"? Schade wäre das. Die Oberflächlichkeit und die Schlichtheit der Dialoge laden zum Abschalten oder auch Einschlafen ein. Die Jugend unserer Gemeinde gab uns einen Reisebericht und bedankte sich für die Unterstützung, die aus der Gemeinde kam. Probleme werden mit Patentrezepten 'Wir wollen und wir müssen' gelöst. Und vieles ist sehr enttäuschend. Wo ist die Begeisterung hin? Sind Fotos 'Ich' und der Stammapostel und Videos das Einzige was bleibt? Da hört man dann wieder Predigten, die geprägt sind durch Worthülsen, Floskeln und vom 'Wollen, Sollen und Müssen'. Man muss nicht alles anders machen, um etwas zu verbessern. Im Gegensatz zu vergangenen Zeiten möchte man jedoch nichts unter den Teppich kehren, sondern offen darüber diskutieren und nach Lösungen suchen. Damit scheint das Thema dann auch abgehakt. Es ist nicht jeder ein begnadeter Redner oder theologisch hoch gebildet. Denn im dortigen Gemeindeblatt Ausgabe Juli , das am morgigen Mittwoch erscheint, findet sich ein Artikel der für Aufsehen sorgen wird. Schön. Es ist aber nicht wirklich alles gut. Die wertschätzende Rückmeldung ist für mich ein wichtiges Element in der Kirche. Das Wichtigste ist also erfüllt. Er begründete dies damals wie folgt: Zudem fördern wir intensiv, dass wir über die Gottesdienste sprechen, auch in Gesprächskreisen, und so auch etwas über die Wirkung der Predigten erfahren. Aber man kann versuchen, vieles besser zu machen. Gerade nach einem solchen Ereignis. Es findet sich kein roter Faden. Nun mag der eine oder andere beim Lesen dieser Zeilen den Kopf schütteln oder sagen: 'So ein Quatsch.' Für einen solchen Kommentar dazu ist sicher in der nächsten Ausgabe Platz. Oft schon wurde es gesagt, man solle doch nicht im Gottesdienst daran denken, was es zum Mittagessen gibt. Ansätze dafür gab und gibt es in unserer Gemeinde. Aber muss das deshalb jeder? Sicherlich erwartet niemand eine Revolution. Viel haben wir gehört und gelesen über die Begeisterung, die dort herrschte. auch Kritik geäußert wird, macht die Sache nicht besser. Es steht aber immer die Frage, was man daraus macht. Es war Bezirksapostel Wilfried Klingler selbst, der in einem Interview mit der neuapostolischen Zeitschrift Unsere Familie Ende 2008 offen dazu aufforderte auch Predigten einer kritischen Betrachtung zu unterziehen. glaubenskultur schließt sich dem, laden doch die folgenden Ausführungen zum Nachdenken ein: Auf zu alten Ufern - Oder Was bleibt vom EJT? Das große Ereignis - der erste Europäische Jugendtag - liegt nun schon ein paar Wochen zurück. Geschenkt. Wenn dazu noch unpassende Chorlieder gesungen werden, kann man sich schon fragen, ob man 'im falschen Film' gelandet ist. Verlangt gar keiner. Ein 'neuer Schwung' darf es dann aber auch sein. Gut, mehr sollte man wohl nicht erwarten. Küsschen hier und Küsschen da ... Nun ist es fraglos so, dass nicht jedes Bibelwort Jubelstürme bei den Amtsträgern auslöst. Aber als Zuhörer in einem Gottesdienst möchte man das lebendige Wort, die lebendige Predigt doch auch spüren können. Auch deshalb hat sich der Chefredakteur des Gemeindeblatts, Sebastian Müller, in einem mutigen Schritt dazu entschlossen, den folgenden Artikel eines Gläubigen aus Coswig, der jedoch nicht genannt werden möchte, anonym zu veröffentlichen. Es soll nun nicht der Eindruck vermittelt, dass nun alles komplett schlecht wäre. Anlass für diesen überaus interessanten Beitrag sind jüngste Vorkommnisse in Coswig selbst. Nach Informationen von glaubenskultur gab es ein regelrechtes Trommelfeuer der Kritik an den Predigtinhalten der letzten Gottesdienste. Die Motivation dafür kann man doch aus solchen Ereignissen wie dem EJT ziehen. Zwar übt Drave unverändert seine Funktion aus, doch bei den entscheidenden Terminen und Weichenstellungen, wie zuletzt in Dortmund, wird er außen vor gelassen. Johanning begründet dies mit der Komplexität des Themas, denn derzeit würden noch die Antworten der Gesprächsteilnehmer ausgewertet. Klarster Beleg für diese Entwicklung sind die von beiden erst jüngst durchgeführten Zeitzeugengespräche mit Angehörigen der NAK sowie der Vereinigung Apostolischer Gemeinden VAG in Dortmund. Bekannt ist bislang nur, dass im Mittelpunkt der Gespräche mit VAG und NAK Mitgliedern die Zeitspanne 1948-1955 stand und die damaligen Spannungen zwischen Stammapostel Bischoff und Bezirksapostel Kuhlen Licht ins Dunkel sollte vor allem der eigens für diese Thematik konzipierte Fragenkatalog bringen gk-berichtete darüber. Dezember 2007 zunächst für unbestimmte Zeit sanft und geräuschlos auf das Abstellgleis zu führen, um den von Leber initiierten Versöhnungskurs nicht zu gefährden. Es scheint sich wohl unzweifelhaft mittlerweile auch in Reihen der Kirchenleitung die Ansicht durchgesetzt zu haben, den norddeutschen Apostel nach seinem heftig kritisierten Vortrag am 7. Parallel dazu und fast unbemerkt von Seiten der Öffentlichkeit gerät der eigentlich zuständige Projektgruppenvorsitzende, Apostel Walter Drave, zunehmend ins Abseits. Die Aufarbeitung der NAK-Historie wird in Reihen der Neuapostolischen Kirche immer stärker zu einem Fall für Zwei , sprich Stammapostel Wilhelm Leber und Bezirksapostel Armin Brinkmann haben die entsprechenden Initiativen augenscheinlich und mit Nachdruck in die Hand genommen. Juni in Dortmund gibt man sich zugeknöpft, was die Inhalte der Gedankenaustausche betrifft. Es geht auch ohne Drave Geschichtsaufarbeitung: Leber und Brinkmann federführend Dortmund/Zürich gk. Peter Johanning, Mediensprecher der NAKI, äußerte sich gegenüber glaubenskultur bezüglich dieser Personalie eher ausweichend und ließ lediglich verlauten, jede unserer Projektgruppen hat die Aufgabe, zunächst nicht-öffentlich zu arbeiten und Ergebnisse dem Stammapostel zur Verfügung zu stellen. Denn dieser steht nach wie vor auf wackligen Beinen. Frank Schuldt, Pressesprecher der NAK-NRW hingegen geht davon dass es noch einige Tage und Wochen dauern könnte bis es zur Veröffentlichung kommt.. Doch die mit Spannung erwarteten konkreten Ergebnisse der Gesprächsrunden lassen auf sich warten. So arbeitet auch die AG Geschichte, die ihre Forschungsarbeiten immer eng mit dem Stammapostel rückkoppelt. Auch nach dem dritten Zeitzeugengespräch am 10. Statt dessen ermuntert der Vorsteher seine Gemeindemitglieder, aktiv über alternative Gestaltungsformen nachzudenken, die möglichst vielen Menschen ein, dem Tag und der Uhrzeit angemessenes, Gottesdiensterleben möglich machen. Es soll weitergehen: Die Gemeinde solle nun die Urlaubszeit dazu nutzen, um einmal über alternative Gestaltungsformen nachzudenken, die uns Kindern, Jugendlichen, Mittelalten und Alten den Besuch des Mittwochabend-Gottesdienstes attraktiver und lohnender werden lassen.. Stammapostel-Vorstoß findet Resonanz Pilotprojekt zum Wochengottesdienstes in Hannover-Mitte Hannover gk. Gleichwohl hält es Kammer nicht für eine sinnvolle Lösung , den Wochengottesdienst einfach zu streichen, denn dann würden uns weitere Zeiten der gemeinschaftlichen Begegnung verloren gehen, die ich für ein lebendiges Christsein für unverzichtbar halte. Weiter berichtet er, dass es im April 2009 einen ersten Versuch gegeben habe, den Gottesdienstablauf geringfügig zu ändern: Das Licht wurde dunkler gehalten, die Hauptpredigt gekürzt, eine Co-Predigt blieb aus, dafür ruhige Orgelmusik mit anschließender Stillephase. Denn genau dies wird dort seit kurzem gemacht. Danach ging die Gemeinde durch Chorgesang direkt über zur Abendmahlsliturgie. Seit diesem Abend sei er mehr denn je davon überzeugt, dass es schon mit kleinen Veränderungen möglich ist , auch einen Gottesdienst zu ungünstiger Zeit bereichernd werden zu lassen. Die neuapostolische Gemeinde Hannover-Mitte freut sich über die Anregung Stammapostel Dr. Als nachvollziehbare Gründe werden unter anderem die geänderten schulischen, beruflichen und zeitlichen Belastungen der/des Einzelnen genannt, die es zunehmend schwerer machen, sich abends noch zu konzentrieren. Dann folgten wie gewohnt Schlussgebet, Segen und Schlusslied. Wilhelm Lebers, über mögliche Alternativen zu Gottesdienstzeiten und -Formen nachzudenken. In der aktuellen Gemeindezeitschrift schreibt Hirte Lothar Kammer über den Mittwochabend-Gottesdienst: Von verschiedenen Seiten höre ich, dass er in seiner jetzigen Form zu wortlastig ist und daher oft als anstrengend oder ermüdend erlebt wird. - Dieser Vorstoß dürfte einzigartig sein unter den neuapostolischen Gemeinden Deutschlands. Auch würde dadurch manchem Gemeindemitglied, das am Sonntag nicht in den Gottesdienst gehen kann, die Ausweichmöglichkeit genommen. Als Resümee hält Hirte Kammer fest: Ich habe diesen Gottesdienst als seelische und körperliche Erholung erlebt, und war, wie ich den zahlreichen positiven Rückmeldungen aus unterschiedlichen Altersgruppen entnehmen konnte, mit diesem Empfinden nicht allein. Von manchem sei eher der Wunsch nach Ruhe, Entspannung und Besinnung zu hören , was nicht nur für die Zuhörer sondern auch für den Gottesdienstleiter gelte. An diejenigen Gemeindemitglieder gerichtet, die sich lieber eine ausgedehnte Wort-Predigt anstatt eines Stille-Erlebens wünschen stellt er die Frage: Was spricht gegen ein 'Hin und Wieder' oder gegen einen regelmäßigen Wechsel der Form? Zufriedenstellen will sich die emsige Gemeinde allerdings mit dem nun durchgeführten Projekt noch lange nicht. Die Feier des Abendmahls erfolgte bewusst ruhig. Akt der Barmherzigkeit Gottes Sündenvergebung in der NAK auch für Nicht-Versiegelte Dortmund/Zürich gk. Wilhelm Leber hat in Erinnerung gerufen, dass die Sündenvergebung nicht daran gebunden sei, dass jemand zuvor die Sakramente Taufe, Versiegelung, Abendmahl empfangen hat sondern ein Akt der Barmherzigkeit Gottes ist. Demnach schreibt das Kirchenoberhaupt einleitend: Ich habe festgestellt, dass es bezüglich der Seelen in der jenseitigen Welt Unsicherheit gibt in der Frage, ob und wann diesen die Sünden vergeben werden. Man könnte hieraus vorsichtig folgern, dass bei anderen Sünden ausgenommen die Sünde gegen den Heiligen Geist eine Sündenvergebung auch im Jenseits möglich ist , so Leber. Die Aussage wird im aktuellen Monatsrundschreiben für Amtsträger der Neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen NAK NRW wiedergegeben. Dazu gehöre wie bei den Lebenden auch ein bußfertiges Herz. Er sie sich jedoch bewusst, dass unsere Einsicht in die Vorgänge der jenseitigen Welt sehr begrenzt ist und nur eine menschliche Vorstellung.. Dort ist die Rede von der Sünde gegen den Heiligen Geist. Stammapostel Dr. So würden alle Seelen das Wort der Freisprache und könnten so - sofern sie sich vor dem Herrn beugen, Gnade suchen und das Wort im Glauben erfassen - die Vergebung ihrer Sünden empfangen. Aber auch andere Seelen können, sofern ihnen der Herr die Berechtigung dazu gibt, im Gottesdienst zugegen sein. Vornehmlich denken wir dabei an die uns im Glauben Voraufgegangenen. Wörtlich sagt der Herr in Vers 32: ‚… aber wer etwas redet gegen den Heiligen Geist, dem wird’s nicht vergeben, weder in dieser noch in jener Welt.‘ Es ist auffällig, dass der Herr hier die jenseitige Welt ausdrücklich erwähnt. Leber schreibt weiter: Wir gehen davon aus, dass in den Gottesdiensten auch Seelen aus der Welt des Geistes zugegen sind. Der Stammapostel sieht auch die Notwendigkeit einer biblischen Begründung für dieses Vorgehen: Einen kleinen Hinweis darauf, dass auch in der jenseitigen Welt Sündenvergebung möglich ist, findet man in Matthäus 12,31 ff. Wir stellen uns das so vor, dass die uns Voraufgegangenen solche Seelen als Gäste mitbringen. Der inhaltliche Schwerpunkt der Nachbereitung liegt bei den geistlichen Impulsen, die der EJT durch den Gottesdienst, das Motto, die Veranstaltungen brachte, liegt aber auch in der Mitteilung der ansteckenden Freude und Begeisterung. Wenn das EJT-Motto Christus – meine Zukunft für uns Programm ist, wird die Langzeitwirkung gesichert und gesegnet sein.. Nach dem dieses Magazin schon ausführlich vom Großereignis Ende Mai berichtet hat beginnt nun in loser Folge bei glaubenskultur eine Serie unter dem Titel: Was bleibt vom EJT? Den Anfang macht dabei zunächst die Neuapostolische Kirche Berlin-Brandenburg dessen Kirchenpräsident Wolfgang Nadolny auf entsprechende Fragen von gk wie folgt Stellung genommen hat: Wie wird in Ihrer Gebietskirche der EJT nachbereitet? Wo liegt dabei der inhaltliche Schwerpunkt? Bezirksapostel Wolfgang Nadolny: Der EJT wird in der Gebietskirche Berlin-Brandenburg recht vielfältig nachbereitet. Auf Brüder und Schwestern, die nicht mit in Düsseldorf waren, könnte die Begeisterung etwas eigenartig wirken. Und junge Menschen machen halt gern einmal etwas ein wenig anders als die ältere Generation. Dabei handelt es sich um Präsentationen, Fotoausstellungen, Liedbeiträge, Stimmungsberichte usw. Es war eben ein Jugendtag. Es gibt keine starren konzeptionellen Vorgaben für die Nachbereitung, die Kreativität in den Jugendgruppen soll sich entfalten können. Auf Ebene der Gemeinden und Bezirke werden z.B. Bereits auf der Rückfahrt in den Sonderzügen wurden Stimmungsberichte gesammelt, die als Zusammenstellung dann allen Jugendlichen zur Verfügung stehen. Ein idealer Zeitpunkt um in den deutschen Gebietskirchen nachzufragen wie er dort inhaltlich nachbereitet wird. Der EJT wird ganz gewiss Langzeitwirkung haben, wenn wir auch weiterhin in wahrer geschwisterlicher Liebe gemeinsam vorwärts gehen und uns nach dem strecken, was da vorn ist, wie es unser Stammapostel im EJT-Gottesdienst zum Ausdruck brachte. Die Erfahrungen aus den verschiedenen Nachbereitungsideen werden mit den Bezirks- und Gemeindejugendleitern ausgetauscht und weitere Möglichkeiten beraten. Gibt es dazu einen konzeptionellen Ansatz, der dieser Nachbereitung zu Grunde liegt? Existiert ein entsprechender Zeitplan? Nadolny: Mit der Nachbereitung wurde unmittelbar nach dem EJT begonnen. Auch die Fotos, Videos und Erzählungen unserer jungen Geschwister von den einzelnen Veranstaltungen sind eventuell für manchen etwas ungewohnt. Über einen Monat liegt der Europäische Jugendtag der Neuapostolischen Kirche nun zurück. Ziel ist es, den Jugendlichen Besinnung auf das Erlebte zu ermöglichen und den Geschwistern in den Gemeinden Freude zu bringen und gleichzeitig ein Dankeschön zu sagen für alle Unterstützung im Vorfeld des EJT. Was bleibt vom EJT? Folge 1: Gebietskirche Berlin-Brandenburg Düsseldorf/Berlin gk. Einiges wird gewiss Einfluss auf das Gemeindeleben haben, anderes wiederum nicht. EJT-Rückblicke durch Jugendgruppen gestaltet. Als Zeitplan gilt: Das Eisen schmieden, solange es heiß ist. Wo sehen Sie etwaige Schwierigkeiten bei der Nachbereitung des EJT? Wird der EJT nach Ihrer Ansicht eine Langzeitwirkung entfalten und wenn ja woran machen Sie das fest? Nadolny: Es gilt, die Welle der Freude nicht so schnell wieder abflachen zu lassen. Dabei hätte ein Blick in die Ausgabe der Zeitschrift Unsere Familie vom 10. Einige Punkte sorgten gar für erhebliche Verwirrung und Unsicherheit, unter anderem der Hinweis, gute Beziehungen zu anderen Kirchengemeinden pflegen. Auch die Kirchenleitung der NAK-Mitteldeutschland hat sich jüngst dieses Instrument zu Eigen gemacht, um in den Reihen der Gläubigen für die Inhalte des Leitbilds Vision 2014 zu werben. Flyer sind im Allgemeinen fester Bestandteil eines Marketingkonzepts, mit dem erfolgreich für ein Produkt geworben werden soll. Die Kontakte zu Medien, zu den Kommunen, zu anderen Kirchen werden intensiviert. Wenn wir jedoch nur auf die Schwierigkeiten sehen, gibt es kaum Möglichkeiten. Den Anfang machte dabei am vergangenen Mittwoch die thüringische Gemeinde Schleiz mit einem entsprechenden Gemeindeabend, darauf folgen nun entsprechende Aktivitäten in Ruhla und Eisenach.. Wer ist damit gemeint? Die neuapostolische Nachbargemeinde, oder etwa die evangelische Kirche auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Schauen wir mehr auf die Möglichkeiten, dann ist vieles gar nicht so schwierig!. Natürlich gibt es da und dort auch Hemmnisse, Einschränkungen, Rückschläge bei einer gewünschten Entwicklung. endlich zu schließen. In Folge dessen fristen die Informationsblättchen ein trauriges Schattendasein, da viele Gläubige, die bislang von der Vision 2014 keinerlei Kenntnis erhalten haben, mit den Inhalten des Flyers wenig anzufangen wissen siehe PDF-Datei anbei www.glaubenskultur.de/download/flyer-nak-mitteldeutschland.pdf. Januar 2008 Aufschluss geben können. Der Gläubige ist christliches Vorbild in seiner Umgebung, spricht gern über seinen Glauben und weckt Interesse bei seinen Gesprächspartnern. Doch wie schon in der Vergangenheit kam es auch während der Flyer-Aktion im Arbeitsbereich von Bezirksapostel Wilfried Klingler zu eklatanten Kommunikationsdefiziten. Denn entgegen der offiziellen Vorgaben wurden in zahlreichen Gemeinden die Flyer lediglich in den Kirchenfoyers ausgelegt, ohne dass die erläuternden Gedanken des Kirchenpräsidenten Erwähnung fanden. Flyer der Kirchenleitung als Ladenhüter NAK-Mitte: Thüringische Gemeinden starten Info-Abende Aue gk. Dieser Frage sahen sich viele Amtsträger ausgesetzt. Dort schrieb Apostel Achim Burchardt aus Hannover folgendes: Eine freudige und lebendige Gemeinde wird von ihrer Umgebung positiv wahrgenommen. Sie sieht sich als Teil des christlichen Lebens im Ort. Nach Informationen von gk gibt es jedoch starke Bemühungen innerhalb einzelner Bezirke, die Informationslücken in den Gemeinden bezüglich dem Leitbild: Lebendige Gemeinden. Die Gemeinde wirkt einladend auf Gäste. In der Mehrheit der Fälle blieb der Sachverhalt ungeklärt. Bischof Lothar Petereit, Pressesprecher der Gebietskirche, nahm dazu gegenüber diesem Magazin lediglich in allgemeiner Form Stellung: Bezirksapostel Klingler hat sich Ende April mit einem Schreiben an die Gemeinden in Sachsen-Anhalt und Sachsen/Thüringen gewandt und damit den Flyer 'Einblicke in die Entwicklung der Neuapostolischen Kirche Mitteldeutschland' in die Hände unserer Glaubensgeschwister gelegt. Jeder hat auch mal einen schlechten Tag. Couragierter Weckruf Artikel im Gemeindeblatt Coswig kritisiert fade Predigten Coswig gk. Wenn ich eine wertschätzende Rückmeldung oder Kritik anbringe, dann zerrede ich nicht. Auf welche durchaus positive Resonanz dies in seinem Arbeitsbereich stößt zeigt eine aktuelle Entwicklung in der Gemeinde Coswig Sachsen-Anhalt. Aber darüber wiederholt am Altar zu klagen und auch darüber, wie schwer es die Priester doch haben, weil ja u.a. Darüber muss man nachdenken und auch handeln. Prima. Soweit der Artikel.. Eine 'heile Welt' ist ja auch schön und der ein oder andere gibt sich damit zufrieden. Wer das dennoch tut, wird nicht immer, aber doch auch nicht selten vom Gottesdienstbesuch enttäuscht. Man weiß am Ende des Gottesdienstes kaum, worum es denn eigentlich ging. Hauptsache, es haben sich dann wieder alle lieb. Jedenfalls könnte man dies meinen, wenn man den einen oder anderen Gottesdienst nach dem EJT betrachtet. Was bleibt dem Gottesdienstteilnehmer sonst? Abschalten, berieseln lassen? Man kann am Ende sagen, man hat an der Feier des Heiligen Abendmahles teilgenommen. Es ist irgendwie wie in vielen so genannten Seifenopern oder 'Daily Soaps'. Oder sollen diese Ereignisse immer nur einzelne Höhepunkte von Zeit zu Zeit bleiben und zwischendurch begnügt man sich mit dem "alten Trott"? Schade wäre das. Die Oberflächlichkeit und die Schlichtheit der Dialoge laden zum Abschalten oder auch Einschlafen ein. Die Jugend unserer Gemeinde gab uns einen Reisebericht und bedankte sich für die Unterstützung, die aus der Gemeinde kam. Probleme werden mit Patentrezepten 'Wir wollen und wir müssen' gelöst. Und vieles ist sehr enttäuschend. Wo ist die Begeisterung hin? Sind Fotos 'Ich' und der Stammapostel und Videos das Einzige was bleibt? Da hört man dann wieder Predigten, die geprägt sind durch Worthülsen, Floskeln und vom 'Wollen, Sollen und Müssen'. Man muss nicht alles anders machen, um etwas zu verbessern. Im Gegensatz zu vergangenen Zeiten möchte man jedoch nichts unter den Teppich kehren, sondern offen darüber diskutieren und nach Lösungen suchen. Damit scheint das Thema dann auch abgehakt. Es ist nicht jeder ein begnadeter Redner oder theologisch hoch gebildet. Denn im dortigen Gemeindeblatt Ausgabe Juli , das am morgigen Mittwoch erscheint, findet sich ein Artikel der für Aufsehen sorgen wird. Schön. Es ist aber nicht wirklich alles gut. Die wertschätzende Rückmeldung ist für mich ein wichtiges Element in der Kirche. Das Wichtigste ist also erfüllt. Er begründete dies damals wie folgt: Zudem fördern wir intensiv, dass wir über die Gottesdienste sprechen, auch in Gesprächskreisen, und so auch etwas über die Wirkung der Predigten erfahren. Aber man kann versuchen, vieles besser zu machen. Gerade nach einem solchen Ereignis. Es findet sich kein roter Faden. Nun mag der eine oder andere beim Lesen dieser Zeilen den Kopf schütteln oder sagen: 'So ein Quatsch.' Für einen solchen Kommentar dazu ist sicher in der nächsten Ausgabe Platz. Oft schon wurde es gesagt, man solle doch nicht im Gottesdienst daran denken, was es zum Mittagessen gibt. Ansätze dafür gab und gibt es in unserer Gemeinde. Aber muss das deshalb jeder? Sicherlich erwartet niemand eine Revolution. Viel haben wir gehört und gelesen über die Begeisterung, die dort herrschte. auch Kritik geäußert wird, macht die Sache nicht besser. Es steht aber immer die Frage, was man daraus macht. Es war Bezirksapostel Wilfried Klingler selbst, der in einem Interview mit der neuapostolischen Zeitschrift Unsere Familie Ende 2008 offen dazu aufforderte auch Predigten einer kritischen Betrachtung zu unterziehen. glaubenskultur schließt sich dem, laden doch die folgenden Ausführungen zum Nachdenken ein: Auf zu alten Ufern - Oder Was bleibt vom EJT? Das große Ereignis - der erste Europäische Jugendtag - liegt nun schon ein paar Wochen zurück. Geschenkt. Wenn dazu noch unpassende Chorlieder gesungen werden, kann man sich schon fragen, ob man 'im falschen Film' gelandet ist. Verlangt gar keiner. Ein 'neuer Schwung' darf es dann aber auch sein. Gut, mehr sollte man wohl nicht erwarten. Küsschen hier und Küsschen da ... Nun ist es fraglos so, dass nicht jedes Bibelwort Jubelstürme bei den Amtsträgern auslöst. Aber als Zuhörer in einem Gottesdienst möchte man das lebendige Wort, die lebendige Predigt doch auch spüren können. Auch deshalb hat sich der Chefredakteur des Gemeindeblatts, Sebastian Müller, in einem mutigen Schritt dazu entschlossen, den folgenden Artikel eines Gläubigen aus Coswig, der jedoch nicht genannt werden möchte, anonym zu veröffentlichen. Es soll nun nicht der Eindruck vermittelt, dass nun alles komplett schlecht wäre. Anlass für diesen überaus interessanten Beitrag sind jüngste Vorkommnisse in Coswig selbst. Nach Informationen von glaubenskultur gab es ein regelrechtes Trommelfeuer der Kritik an den Predigtinhalten der letzten Gottesdienste. Die Motivation dafür kann man doch aus solchen Ereignissen wie dem EJT ziehen. Zwar übt Drave unverändert seine Funktion aus, doch bei den entscheidenden Terminen und Weichenstellungen, wie zuletzt in Dortmund, wird er außen vor gelassen. Johanning begründet dies mit der Komplexität des Themas, denn derzeit würden noch die Antworten der Gesprächsteilnehmer ausgewertet. Klarster Beleg für diese Entwicklung sind die von beiden erst jüngst durchgeführten Zeitzeugengespräche mit Angehörigen der NAK sowie der Vereinigung Apostolischer Gemeinden VAG in Dortmund. Bekannt ist bislang nur, dass im Mittelpunkt der Gespräche mit VAG und NAK Mitgliedern die Zeitspanne 1948-1955 stand und die damaligen Spannungen zwischen Stammapostel Bischoff und Bezirksapostel Kuhlen Licht ins Dunkel sollte vor allem der eigens für diese Thematik konzipierte Fragenkatalog bringen gk-berichtete darüber. Dezember 2007 zunächst für unbestimmte Zeit sanft und geräuschlos auf das Abstellgleis zu führen, um den von Leber initiierten Versöhnungskurs nicht zu gefährden. Es scheint sich wohl unzweifelhaft mittlerweile auch in Reihen der Kirchenleitung die Ansicht durchgesetzt zu haben, den norddeutschen Apostel nach seinem heftig kritisierten Vortrag am 7. Parallel dazu und fast unbemerkt von Seiten der Öffentlichkeit gerät der eigentlich zuständige Projektgruppenvorsitzende, Apostel Walter Drave, zunehmend ins Abseits. Die Aufarbeitung der NAK-Historie wird in Reihen der Neuapostolischen Kirche immer stärker zu einem Fall für Zwei , sprich Stammapostel Wilhelm Leber und Bezirksapostel Armin Brinkmann haben die entsprechenden Initiativen augenscheinlich und mit Nachdruck in die Hand genommen. Juni in Dortmund gibt man sich zugeknöpft, was die Inhalte der Gedankenaustausche betrifft. Es geht auch ohne Drave Geschichtsaufarbeitung: Leber und Brinkmann federführend Dortmund/Zürich gk. Peter Johanning, Mediensprecher der NAKI, äußerte sich gegenüber glaubenskultur bezüglich dieser Personalie eher ausweichend und ließ lediglich verlauten, jede unserer Projektgruppen hat die Aufgabe, zunächst nicht-öffentlich zu arbeiten und Ergebnisse dem Stammapostel zur Verfügung zu stellen. Denn dieser steht nach wie vor auf wackligen Beinen. Frank Schuldt, Pressesprecher der NAK-NRW hingegen geht davon dass es noch einige Tage und Wochen dauern könnte bis es zur Veröffentlichung kommt.. Doch die mit Spannung erwarteten konkreten Ergebnisse der Gesprächsrunden lassen auf sich warten. So arbeitet auch die AG Geschichte, die ihre Forschungsarbeiten immer eng mit dem Stammapostel rückkoppelt. Auch nach dem dritten Zeitzeugengespräch am 10. Schuld ist ein Rundschreiben des zuständigen Bezirksapostels vom Frühjahr, das die Kinderarbeit einschränkt. Und wir haben gerade einen Europäischen Jugendtag erlebt, der genau das gezeigt hat. Aber in der Demokratie und Revolution ist sie noch unglücklicher, also das Gesetz des Schöpfers, das Gesetz der Autokratie macht glücklich, wenn alles in geordneten Verhältnissen, in Gerechtigkeit und Liebe gehandhabt wird. Auch der Staat sei nach dem Willen Gottes eine große Familie. Das zentrale Anliegen bezüglich der Kinderarbeit, das er in einer Anlage seines Rundschreibens vom 29. Er hat ein Hobby, das heute kaum mehr einer kennt: Er stolziert gerne mit einer witzigen Kopfbedeckung herum, die ihn vor Regen oder auch mal einer Kanonenkugel schützt. Kinder, Dienstboten und Angestellte, alle verfechten dann ihre persönlichen Ansichten und Meinungen, ihre vermeintlichen Rechte; der eine soll nicht mehr sein wie der andere, wo doch die Pflichten, Fähigkeiten und Leistungen so grundlegend verschieden sind. ist die Familie demokratisch, aber unglücklich. Zudem so Ehrich in dem Rundschreiben weiter: Wir wollen den Eltern empfehlen, wo es möglich ist, die Heranwachsenden auch in den Wochengottesdienst mitzunehmen. Das stieß bei vielen Aktiven in der Kinderarbeit Süddeutschlands auf wenig Gegenliebe. In den max. Der Bezirksapostel legt Wert darauf, dass eine klare Trennung zwischen der an den übrigen Sonntagen stattfindenden Sonntagschule und den Kindergottesdiensten besteht: Es gilt zu unterscheiden zwischen kirchlichem Unterricht und Kindergottesdienst – bitte stellt sicher, dass es hier keine Vermischung gibt –, wenngleich inhaltlich Überschneidungen bestehen. Ah, jetzt verstehen wir diesen Satz besser. Ist die Familie demokratisch, dann fordert jedes Glied sein vermeintliches eigenes Recht. Das Ding, man sagt auch Pickelhaube dazu, hat sogar eine Art Antenne auf der Oberseite, und die braucht dieser Herr auch, denn er bekommt seine Befehle direkt von Gott. In ihm äußere sich der Allmächtige als Vater, Schöpfer und Regierer. Auf Gemeindeebene sollen jährlich zwei spezielle Kindergottesdienste durchgeführt werden und auf Bezirksebene einer. Bums! Die Begründung liest sich ganz schnucklig: Bornemann beschreibt eine damals typische kleinbrügerliche Familie: Der Vater ist das Familienoberhaupt, in seinem Heim ist der demokratische Grundsatz - gleiches Recht für alle - absolut undurchführbar. Wie sagte erst kürzlich Apostel Volker Kühnle auf dem EJT? Die Kirche habe eine soziologische Umschichtung erfahren, von einfachen Leuten um 1900, die sich nach Stabilität sehnten, zu heute studierten, in ihrem Beruf qualifizierten Gläubigen mit einem entsprechenden Niveau an geistiger Ausbildung. ... So vermittle die Sonntagschule Freude, Erkenntnis, Wissen, auch Anerkennung und Geborgenheit in der Gruppe, Angenommensein durch die Lehrkraft, Empfinden des Verstanden- und Geliebtwerdens , also ein emotionales und kognitives Erleben , der Kindergottesdienst führe dagegen zum Erleben von Emotion, aber vor allem von Transzendenz 'Gott ist in der Mitte …'. Stuttgart gk. Leute also, die sich schwer tun, irgendwo still zu sitzen, wo sie Veränderungsbedarf sehen, die positive Erfahrungen gemacht haben mit dem Sich-Einbringen. - Das Problem: der Eingangs zitierte Satz stammt nicht von 1911 und der Autor hat auch nicht so einen lustigen Schneuzer wie der Kaiser Wilhelm. Gerade guckt er ein bisschen missmutig, es ist der 19. Liebe Brüder, das heißt, es verbietet sich, eigenmächtig die Liturgie des Gottesdienstes Ablauf zu ändern; wir veranstalten weder 'demokratische Mitmach-Gottesdienste' noch 'MuKi-Gottesdienste', 'Musik-Kindergottesdienste' oder Ähnliches. Zur Durchführung bedürfe es keinen 'Kinder-Priester', denn in den Gemeinden hält der Vorsteher oder ein im Einzelfall beauftragter Priester 2-mal jährlich den Kindergottesdienst. In genau diesem Jahr veröffentlicht die rechte Hand von Stammapostel Hermann Niehaus, der Apostel Heinrich Bornemann aus Iserlohn, eine zweiteiligen Artikel im Zentralorgan der Neuapostolischen Kirche, der Neuapostolische Rundschau , zum Thema Autokratie oder Demokratie? Kernaussage: Die Neuapostolische Kirche ist nicht demokratisch, sondern autokratisch. Jahrhundert, verfolgen gerade mit Unbehagen die Geschehnisse im Iran und freuen uns über neue Formen der Partizipation in der Kommunalpolitik vor unserer Haustüre, dass wir mitbestimmen dürfen wie der neue Platz um die Ecke aussehen soll. Bitte? Wessen Gottesdienstverständnis läuft das zuwider? Man muss schon das Rad der Geschichte weit zurückdrehen, um diese Aussage zu verstehen, am besten bis zum Jahr 1911. Der hat einen lustigen Schneuzer mit nach oben gebogenen Enden und nennt sich Kaiser Wilhelm II. Um Kinder an den Gottesdienstbesuch heranzuführen sollen in der NAK Süd die Jüngsten einmal im Monat komplett am Hauptgottesdienst teilnehmen. Wir leben im 21. In Deutschland herrscht ein gewisser Friedrich Wilhelm Viktor Albert von Preußen. Er fürchtet, wo der Familienvater seine Autorität, Macht und Ansehen verloren hat, ... drei Kindergottesdiensten, die wir im Jahr haben, wollen wir den Kindern möglichst die Form nahebringen, in der sie später den Erwachsenen-Gottesdienst in der Gemeinde erleben , so Ehrich weiter. Und Demokratie, das mag der König von Preussen , wie man ihn auch nennt, überhaupt gar nicht. Zu Kaisers Zeiten ging man also davon aus, dass alles was nicht einer autokratischen Struktur entspringt, zu Wildwuchs führt. Der Fürst, König oder Kaiser ist der Landesvater. Modell One-Man-Show bevorzugt NAK Süd: Kinder-Musik- und Mitmachgottesdienste verpönt In Deutschlands größter neuapostolischen Kirche regt sich unter aktiven Gemeindemitgliedern Unmut. Da lesen wir plötzlich den Satz: Ein 'demokratischer' Gottesdienst, ein 'Mitmach-Gottesdienst', läuft unserem Gottesdienstverständnis Gott spricht, den Dienenden inspirierend, zur Gemeinde – die Geschwister haben Gottesdiensterleben zuwider. März 1911 und erstmals demonstrieren in ganz Europa rund eine Million Frauen in verschiedenen europäischen Ländern für Emanzipation, Wahlrecht und Demokratie. Als fragwürdig darf die These Bezirksapostel Ehrichs gelten, dass die Einbeziehung von Nicht-Amtsträgern, bzw. Das war auch ein Bildungsproblem. Gegenüber glaubenskultur ordnete eine Glaubenschwester das Schreiben Ehrichs als passend zu anderen fragwürdigen Entwicklungen in unserer Gebietskirche ein. April 2009 formulierte, lautet: Wie jedoch wollte man Gotterleben im Gottesdienst haben, wie sollte die Predigt mit Gotteskraft erfüllt sein, wenn sie auf menschlichen Überlegungen beruhen würde? Das Wort muss geistgewirkt sein, denn es muss Kraft und Glaubenssubstanz daraus vermittelt werden. Bornemann schreibt weiter: Findet sich in einer Staatsfamilie keine fürsorgende Mutter, dann ist die Familie wohl unglücklich. Die Folge wäre, so Bornemann, dunkle Zustände, ein ewiger Streit. Man kannte damals noch keine Meinungsbildungsverfahren, keine geordnete Diskussion. Er stammt von Bezirksapostel Michael Ehrich NAK Süddeutschland und traf dort, ganz anders wie zu damals, offenbar nicht auf willfährige Untertanen. Jedenfalls behauptet er das, und viele seiner Untertanen glauben das auch. Partizipationskonzepte im Gottesdienst ein Gotterleben nicht möglich werden ließen und das Wort nicht geistgewirkt sein könne.. Das Müttlerliche in der Staatsfamilie zeige sich in der Regierung, Verwaltung, Beamtenkörper und wohl in der Fürsorge für die Familie, das Volk. Wir haben gelernt, dass die Identifikation mit einer Sache höher ist, je mehr man daran beteiligt ist. Statt dessen ermuntert der Vorsteher seine Gemeindemitglieder, aktiv über alternative Gestaltungsformen nachzudenken, die möglichst vielen Menschen ein, dem Tag und der Uhrzeit angemessenes, Gottesdiensterleben möglich machen. Es soll weitergehen: Die Gemeinde solle nun die Urlaubszeit dazu nutzen, um einmal über alternative Gestaltungsformen nachzudenken, die uns Kindern, Jugendlichen, Mittelalten und Alten den Besuch des Mittwochabend-Gottesdienstes attraktiver und lohnender werden lassen.. Stammapostel-Vorstoß findet Resonanz Pilotprojekt zum Wochengottesdienstes in Hannover-Mitte Hannover gk. Gleichwohl hält es Kammer nicht für eine sinnvolle Lösung , den Wochengottesdienst einfach zu streichen, denn dann würden uns weitere Zeiten der gemeinschaftlichen Begegnung verloren gehen, die ich für ein lebendiges Christsein für unverzichtbar halte. Weiter berichtet er, dass es im April 2009 einen ersten Versuch gegeben habe, den Gottesdienstablauf geringfügig zu ändern: Das Licht wurde dunkler gehalten, die Hauptpredigt gekürzt, eine Co-Predigt blieb aus, dafür ruhige Orgelmusik mit anschließender Stillephase. Denn genau dies wird dort seit kurzem gemacht. Danach ging die Gemeinde durch Chorgesang direkt über zur Abendmahlsliturgie. Seit diesem Abend sei er mehr denn je davon überzeugt, dass es schon mit kleinen Veränderungen möglich ist , auch einen Gottesdienst zu ungünstiger Zeit bereichernd werden zu lassen. Die neuapostolische Gemeinde Hannover-Mitte freut sich über die Anregung Stammapostel Dr. Als nachvollziehbare Gründe werden unter anderem die geänderten schulischen, beruflichen und zeitlichen Belastungen der/des Einzelnen genannt, die es zunehmend schwerer machen, sich abends noch zu konzentrieren. Dann folgten wie gewohnt Schlussgebet, Segen und Schlusslied. Wilhelm Lebers, über mögliche Alternativen zu Gottesdienstzeiten und -Formen nachzudenken. In der aktuellen Gemeindezeitschrift schreibt Hirte Lothar Kammer über den Mittwochabend-Gottesdienst: Von verschiedenen Seiten höre ich, dass er in seiner jetzigen Form zu wortlastig ist und daher oft als anstrengend oder ermüdend erlebt wird. - Dieser Vorstoß dürfte einzigartig sein unter den neuapostolischen Gemeinden Deutschlands. Auch würde dadurch manchem Gemeindemitglied, das am Sonntag nicht in den Gottesdienst gehen kann, die Ausweichmöglichkeit genommen. Als Resümee hält Hirte Kammer fest: Ich habe diesen Gottesdienst als seelische und körperliche Erholung erlebt, und war, wie ich den zahlreichen positiven Rückmeldungen aus unterschiedlichen Altersgruppen entnehmen konnte, mit diesem Empfinden nicht allein. Von manchem sei eher der Wunsch nach Ruhe, Entspannung und Besinnung zu hören , was nicht nur für die Zuhörer sondern auch für den Gottesdienstleiter gelte. An diejenigen Gemeindemitglieder gerichtet, die sich lieber eine ausgedehnte Wort-Predigt anstatt eines Stille-Erlebens wünschen stellt er die Frage: Was spricht gegen ein 'Hin und Wieder' oder gegen einen regelmäßigen Wechsel der Form? Zufriedenstellen will sich die emsige Gemeinde allerdings mit dem nun durchgeführten Projekt noch lange nicht. Die Feier des Abendmahls erfolgte bewusst ruhig. Akt der Barmherzigkeit Gottes Sündenvergebung in der NAK auch für Nicht-Versiegelte Dortmund/Zürich gk. Wilhelm Leber hat in Erinnerung gerufen, dass die Sündenvergebung nicht daran gebunden sei, dass jemand zuvor die Sakramente Taufe, Versiegelung, Abendmahl empfangen hat sondern ein Akt der Barmherzigkeit Gottes ist. Demnach schreibt das Kirchenoberhaupt einleitend: Ich habe festgestellt, dass es bezüglich der Seelen in der jenseitigen Welt Unsicherheit gibt in der Frage, ob und wann diesen die Sünden vergeben werden. Man könnte hieraus vorsichtig folgern, dass bei anderen Sünden ausgenommen die Sünde gegen den Heiligen Geist eine Sündenvergebung auch im Jenseits möglich ist , so Leber. Die Aussage wird im aktuellen Monatsrundschreiben für Amtsträger der Neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen NAK NRW wiedergegeben. Dazu gehöre wie bei den Lebenden auch ein bußfertiges Herz. Er sie sich jedoch bewusst, dass unsere Einsicht in die Vorgänge der jenseitigen Welt sehr begrenzt ist und nur eine menschliche Vorstellung.. Dort ist die Rede von der Sünde gegen den Heiligen Geist. Stammapostel Dr. So würden alle Seelen das Wort der Freisprache und könnten so - sofern sie sich vor dem Herrn beugen, Gnade suchen und das Wort im Glauben erfassen - die Vergebung ihrer Sünden empfangen. Aber auch andere Seelen können, sofern ihnen der Herr die Berechtigung dazu gibt, im Gottesdienst zugegen sein. Vornehmlich denken wir dabei an die uns im Glauben Voraufgegangenen. Wörtlich sagt der Herr in Vers 32: ‚… aber wer etwas redet gegen den Heiligen Geist, dem wird’s nicht vergeben, weder in dieser noch in jener Welt.‘ Es ist auffällig, dass der Herr hier die jenseitige Welt ausdrücklich erwähnt. Leber schreibt weiter: Wir gehen davon aus, dass in den Gottesdiensten auch Seelen aus der Welt des Geistes zugegen sind. Der Stammapostel sieht auch die Notwendigkeit einer biblischen Begründung für dieses Vorgehen: Einen kleinen Hinweis darauf, dass auch in der jenseitigen Welt Sündenvergebung möglich ist, findet man in Matthäus 12,31 ff. Wir stellen uns das so vor, dass die uns Voraufgegangenen solche Seelen als Gäste mitbringen. Der inhaltliche Schwerpunkt der Nachbereitung liegt bei den geistlichen Impulsen, die der EJT durch den Gottesdienst, das Motto, die Veranstaltungen brachte, liegt aber auch in der Mitteilung der ansteckenden Freude und Begeisterung. Wenn das EJT-Motto Christus – meine Zukunft für uns Programm ist, wird die Langzeitwirkung gesichert und gesegnet sein.. Nach dem dieses Magazin schon ausführlich vom Großereignis Ende Mai berichtet hat beginnt nun in loser Folge bei glaubenskultur eine Serie unter dem Titel: Was bleibt vom EJT? Den Anfang macht dabei zunächst die Neuapostolische Kirche Berlin-Brandenburg dessen Kirchenpräsident Wolfgang Nadolny auf entsprechende Fragen von gk wie folgt Stellung genommen hat: Wie wird in Ihrer Gebietskirche der EJT nachbereitet? Wo liegt dabei der inhaltliche Schwerpunkt? Bezirksapostel Wolfgang Nadolny: Der EJT wird in der Gebietskirche Berlin-Brandenburg recht vielfältig nachbereitet. Auf Brüder und Schwestern, die nicht mit in Düsseldorf waren, könnte die Begeisterung etwas eigenartig wirken. Und junge Menschen machen halt gern einmal etwas ein wenig anders als die ältere Generation. Dabei handelt es sich um Präsentationen, Fotoausstellungen, Liedbeiträge, Stimmungsberichte usw. Es war eben ein Jugendtag. Es gibt keine starren konzeptionellen Vorgaben für die Nachbereitung, die Kreativität in den Jugendgruppen soll sich entfalten können. Auf Ebene der Gemeinden und Bezirke werden z.B. Bereits auf der Rückfahrt in den Sonderzügen wurden Stimmungsberichte gesammelt, die als Zusammenstellung dann allen Jugendlichen zur Verfügung stehen. Ein idealer Zeitpunkt um in den deutschen Gebietskirchen nachzufragen wie er dort inhaltlich nachbereitet wird. Der EJT wird ganz gewiss Langzeitwirkung haben, wenn wir auch weiterhin in wahrer geschwisterlicher Liebe gemeinsam vorwärts gehen und uns nach dem strecken, was da vorn ist, wie es unser Stammapostel im EJT-Gottesdienst zum Ausdruck brachte. Die Erfahrungen aus den verschiedenen Nachbereitungsideen werden mit den Bezirks- und Gemeindejugendleitern ausgetauscht und weitere Möglichkeiten beraten. Gibt es dazu einen konzeptionellen Ansatz, der dieser Nachbereitung zu Grunde liegt? Existiert ein entsprechender Zeitplan? Nadolny: Mit der Nachbereitung wurde unmittelbar nach dem EJT begonnen. Auch die Fotos, Videos und Erzählungen unserer jungen Geschwister von den einzelnen Veranstaltungen sind eventuell für manchen etwas ungewohnt. Über einen Monat liegt der Europäische Jugendtag der Neuapostolischen Kirche nun zurück. Ziel ist es, den Jugendlichen Besinnung auf das Erlebte zu ermöglichen und den Geschwistern in den Gemeinden Freude zu bringen und gleichzeitig ein Dankeschön zu sagen für alle Unterstützung im Vorfeld des EJT. Was bleibt vom EJT? Folge 1: Gebietskirche Berlin-Brandenburg Düsseldorf/Berlin gk. Einiges wird gewiss Einfluss auf das Gemeindeleben haben, anderes wiederum nicht. EJT-Rückblicke durch Jugendgruppen gestaltet. Als Zeitplan gilt: Das Eisen schmieden, solange es heiß ist. Wo sehen Sie etwaige Schwierigkeiten bei der Nachbereitung des EJT? Wird der EJT nach Ihrer Ansicht eine Langzeitwirkung entfalten und wenn ja woran machen Sie das fest? Nadolny: Es gilt, die Welle der Freude nicht so schnell wieder abflachen zu lassen. Dabei hätte ein Blick in die Ausgabe der Zeitschrift Unsere Familie vom 10. Einige Punkte sorgten gar für erhebliche Verwirrung und Unsicherheit, unter anderem der Hinweis, gute Beziehungen zu anderen Kirchengemeinden pflegen. Auch die Kirchenleitung der NAK-Mitteldeutschland hat sich jüngst dieses Instrument zu Eigen gemacht, um in den Reihen der Gläubigen für die Inhalte des Leitbilds Vision 2014 zu werben. Flyer sind im Allgemeinen fester Bestandteil eines Marketingkonzepts, mit dem erfolgreich für ein Produkt geworben werden soll. Die Kontakte zu Medien, zu den Kommunen, zu anderen Kirchen werden intensiviert. Wenn wir jedoch nur auf die Schwierigkeiten sehen, gibt es kaum Möglichkeiten. Den Anfang machte dabei am vergangenen Mittwoch die thüringische Gemeinde Schleiz mit einem entsprechenden Gemeindeabend, darauf folgen nun entsprechende Aktivitäten in Ruhla und Eisenach.. Wer ist damit gemeint? Die neuapostolische Nachbargemeinde, oder etwa die evangelische Kirche auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Schauen wir mehr auf die Möglichkeiten, dann ist vieles gar nicht so schwierig!. Natürlich gibt es da und dort auch Hemmnisse, Einschränkungen, Rückschläge bei einer gewünschten Entwicklung. endlich zu schließen. In Folge dessen fristen die Informationsblättchen ein trauriges Schattendasein, da viele Gläubige, die bislang von der Vision 2014 keinerlei Kenntnis erhalten haben, mit den Inhalten des Flyers wenig anzufangen wissen siehe PDF-Datei anbei www.glaubenskultur.de/download/flyer-nak-mitteldeutschland.pdf. Januar 2008 Aufschluss geben können. Der Gläubige ist christliches Vorbild in seiner Umgebung, spricht gern über seinen Glauben und weckt Interesse bei seinen Gesprächspartnern. Doch wie schon in der Vergangenheit kam es auch während der Flyer-Aktion im Arbeitsbereich von Bezirksapostel Wilfried Klingler zu eklatanten Kommunikationsdefiziten. Denn entgegen der offiziellen Vorgaben wurden in zahlreichen Gemeinden die Flyer lediglich in den Kirchenfoyers ausgelegt, ohne dass die erläuternden Gedanken des Kirchenpräsidenten Erwähnung fanden. Flyer der Kirchenleitung als Ladenhüter NAK-Mitte: Thüringische Gemeinden starten Info-Abende Aue gk. Dieser Frage sahen sich viele Amtsträger ausgesetzt. Dort schrieb Apostel Achim Burchardt aus Hannover folgendes: Eine freudige und lebendige Gemeinde wird von ihrer Umgebung positiv wahrgenommen. Sie sieht sich als Teil des christlichen Lebens im Ort. Nach Informationen von gk gibt es jedoch starke Bemühungen innerhalb einzelner Bezirke, die Informationslücken in den Gemeinden bezüglich dem Leitbild: Lebendige Gemeinden. Die Gemeinde wirkt einladend auf Gäste. In der Mehrheit der Fälle blieb der Sachverhalt ungeklärt. Bischof Lothar Petereit, Pressesprecher der Gebietskirche, nahm dazu gegenüber diesem Magazin lediglich in allgemeiner Form Stellung: Bezirksapostel Klingler hat sich Ende April mit einem Schreiben an die Gemeinden in Sachsen-Anhalt und Sachsen/Thüringen gewandt und damit den Flyer 'Einblicke in die Entwicklung der Neuapostolischen Kirche Mitteldeutschland' in die Hände unserer Glaubensgeschwister gelegt. Jeder hat auch mal einen schlechten Tag. Couragierter Weckruf Artikel im Gemeindeblatt Coswig kritisiert fade Predigten Coswig gk. Wenn ich eine wertschätzende Rückmeldung oder Kritik anbringe, dann zerrede ich nicht. Auf welche durchaus positive Resonanz dies in seinem Arbeitsbereich stößt zeigt eine aktuelle Entwicklung in der Gemeinde Coswig Sachsen-Anhalt. Aber darüber wiederholt am Altar zu klagen und auch darüber, wie schwer es die Priester doch haben, weil ja u.a. Darüber muss man nachdenken und auch handeln. Prima. Soweit der Artikel.. Eine 'heile Welt' ist ja auch schön und der ein oder andere gibt sich damit zufrieden. Wer das dennoch tut, wird nicht immer, aber doch auch nicht selten vom Gottesdienstbesuch enttäuscht. Man weiß am Ende des Gottesdienstes kaum, worum es denn eigentlich ging. Hauptsache, es haben sich dann wieder alle lieb. Jedenfalls könnte man dies meinen, wenn man den einen oder anderen Gottesdienst nach dem EJT betrachtet. Was bleibt dem Gottesdienstteilnehmer sonst? Abschalten, berieseln lassen? Man kann am Ende sagen, man hat an der Feier des Heiligen Abendmahles teilgenommen. Es ist irgendwie wie in vielen so genannten Seifenopern oder 'Daily Soaps'. Oder sollen diese Ereignisse immer nur einzelne Höhepunkte von Zeit zu Zeit bleiben und zwischendurch begnügt man sich mit dem "alten Trott"? Schade wäre das. Die Oberflächlichkeit und die Schlichtheit der Dialoge laden zum Abschalten oder auch Einschlafen ein. Die Jugend unserer Gemeinde gab uns einen Reisebericht und bedankte sich für die Unterstützung, die aus der Gemeinde kam. Probleme werden mit Patentrezepten 'Wir wollen und wir müssen' gelöst. Und vieles ist sehr enttäuschend. Wo ist die Begeisterung hin? Sind Fotos 'Ich' und der Stammapostel und Videos das Einzige was bleibt? Da hört man dann wieder Predigten, die geprägt sind durch Worthülsen, Floskeln und vom 'Wollen, Sollen und Müssen'. Man muss nicht alles anders machen, um etwas zu verbessern. Im Gegensatz zu vergangenen Zeiten möchte man jedoch nichts unter den Teppich kehren, sondern offen darüber diskutieren und nach Lösungen suchen. Damit scheint das Thema dann auch abgehakt. Es ist nicht jeder ein begnadeter Redner oder theologisch hoch gebildet. Denn im dortigen Gemeindeblatt Ausgabe Juli , das am morgigen Mittwoch erscheint, findet sich ein Artikel der für Aufsehen sorgen wird. Schön. Es ist aber nicht wirklich alles gut. Die wertschätzende Rückmeldung ist für mich ein wichtiges Element in der Kirche. Das Wichtigste ist also erfüllt. Er begründete dies damals wie folgt: Zudem fördern wir intensiv, dass wir über die Gottesdienste sprechen, auch in Gesprächskreisen, und so auch etwas über die Wirkung der Predigten erfahren. Aber man kann versuchen, vieles besser zu machen. Gerade nach einem solchen Ereignis. Es findet sich kein roter Faden. Nun mag der eine oder andere beim Lesen dieser Zeilen den Kopf schütteln oder sagen: 'So ein Quatsch.' Für einen solchen Kommentar dazu ist sicher in der nächsten Ausgabe Platz. Oft schon wurde es gesagt, man solle doch nicht im Gottesdienst daran denken, was es zum Mittagessen gibt. Ansätze dafür gab und gibt es in unserer Gemeinde. Aber muss das deshalb jeder? Sicherlich erwartet niemand eine Revolution. Viel haben wir gehört und gelesen über die Begeisterung, die dort herrschte. auch Kritik geäußert wird, macht die Sache nicht besser. Es steht aber immer die Frage, was man daraus macht. Es war Bezirksapostel Wilfried Klingler selbst, der in einem Interview mit der neuapostolischen Zeitschrift Unsere Familie Ende 2008 offen dazu aufforderte auch Predigten einer kritischen Betrachtung zu unterziehen. glaubenskultur schließt sich dem, laden doch die folgenden Ausführungen zum Nachdenken ein: Auf zu alten Ufern - Oder Was bleibt vom EJT? Das große Ereignis - der erste Europäische Jugendtag - liegt nun schon ein paar Wochen zurück. Geschenkt. Wenn dazu noch unpassende Chorlieder gesungen werden, kann man sich schon fragen, ob man 'im falschen Film' gelandet ist. Verlangt gar keiner. Ein 'neuer Schwung' darf es dann aber auch sein. Gut, mehr sollte man wohl nicht erwarten. Küsschen hier und Küsschen da ... Nun ist es fraglos so, dass nicht jedes Bibelwort Jubelstürme bei den Amtsträgern auslöst. Aber als Zuhörer in einem Gottesdienst möchte man das lebendige Wort, die lebendige Predigt doch auch spüren können. Auch deshalb hat sich der Chefredakteur des Gemeindeblatts, Sebastian Müller, in einem mutigen Schritt dazu entschlossen, den folgenden Artikel eines Gläubigen aus Coswig, der jedoch nicht genannt werden möchte, anonym zu veröffentlichen. Es soll nun nicht der Eindruck vermittelt, dass nun alles komplett schlecht wäre. Anlass für diesen überaus interessanten Beitrag sind jüngste Vorkommnisse in Coswig selbst. Nach Informationen von glaubenskultur gab es ein regelrechtes Trommelfeuer der Kritik an den Predigtinhalten der letzten Gottesdienste. Die Motivation dafür kann man doch aus solchen Ereignissen wie dem EJT ziehen. Zwar übt Drave unverändert seine Funktion aus, doch bei den entscheidenden Terminen und Weichenstellungen, wie zuletzt in Dortmund, wird er außen vor gelassen. Johanning begründet dies mit der Komplexität des Themas, denn derzeit würden noch die Antworten der Gesprächsteilnehmer ausgewertet. Klarster Beleg für diese Entwicklung sind die von beiden erst jüngst durchgeführten Zeitzeugengespräche mit Angehörigen der NAK sowie der Vereinigung Apostolischer Gemeinden VAG in Dortmund. Bekannt ist bislang nur, dass im Mittelpunkt der Gespräche mit VAG und NAK Mitgliedern die Zeitspanne 1948-1955 stand und die damaligen Spannungen zwischen Stammapostel Bischoff und Bezirksapostel Kuhlen Licht ins Dunkel sollte vor allem der eigens für diese Thematik konzipierte Fragenkatalog bringen gk-berichtete darüber. Dezember 2007 zunächst für unbestimmte Zeit sanft und geräuschlos auf das Abstellgleis zu führen, um den von Leber initiierten Versöhnungskurs nicht zu gefährden. Es scheint sich wohl unzweifelhaft mittlerweile auch in Reihen der Kirchenleitung die Ansicht durchgesetzt zu haben, den norddeutschen Apostel nach seinem heftig kritisierten Vortrag am 7. Parallel dazu und fast unbemerkt von Seiten der Öffentlichkeit gerät der eigentlich zuständige Projektgruppenvorsitzende, Apostel Walter Drave, zunehmend ins Abseits. Die Aufarbeitung der NAK-Historie wird in Reihen der Neuapostolischen Kirche immer stärker zu einem Fall für Zwei , sprich Stammapostel Wilhelm Leber und Bezirksapostel Armin Brinkmann haben die entsprechenden Initiativen augenscheinlich und mit Nachdruck in die Hand genommen. Juni in Dortmund gibt man sich zugeknöpft, was die Inhalte der Gedankenaustausche betrifft. Es geht auch ohne Drave Geschichtsaufarbeitung: Leber und Brinkmann federführend Dortmund/Zürich gk. Peter Johanning, Mediensprecher der NAKI, äußerte sich gegenüber glaubenskultur bezüglich dieser Personalie eher ausweichend und ließ lediglich verlauten, jede unserer Projektgruppen hat die Aufgabe, zunächst nicht-öffentlich zu arbeiten und Ergebnisse dem Stammapostel zur Verfügung zu stellen. Denn dieser steht nach wie vor auf wackligen Beinen. Frank Schuldt, Pressesprecher der NAK-NRW hingegen geht davon dass es noch einige Tage und Wochen dauern könnte bis es zur Veröffentlichung kommt.. Doch die mit Spannung erwarteten konkreten Ergebnisse der Gesprächsrunden lassen auf sich warten. So arbeitet auch die AG Geschichte, die ihre Forschungsarbeiten immer eng mit dem Stammapostel rückkoppelt. Auch nach dem dritten Zeitzeugengespräch am 10. Schuld ist ein Rundschreiben des zuständigen Bezirksapostels vom Frühjahr, das die Kinderarbeit einschränkt. Und wir haben gerade einen Europäischen Jugendtag erlebt, der genau das gezeigt hat. Aber in der Demokratie und Revolution ist sie noch unglücklicher, also das Gesetz des Schöpfers, das Gesetz der Autokratie macht glücklich, wenn alles in geordneten Verhältnissen, in Gerechtigkeit und Liebe gehandhabt wird. Auch der Staat sei nach dem Willen Gottes eine große Familie. Das zentrale Anliegen bezüglich der Kinderarbeit, das er in einer Anlage seines Rundschreibens vom 29. Er hat ein Hobby, das heute kaum mehr einer kennt: Er stolziert gerne mit einer witzigen Kopfbedeckung herum, die ihn vor Regen oder auch mal einer Kanonenkugel schützt. Kinder, Dienstboten und Angestellte, alle verfechten dann ihre persönlichen Ansichten und Meinungen, ihre vermeintlichen Rechte; der eine soll nicht mehr sein wie der andere, wo doch die Pflichten, Fähigkeiten und Leistungen so grundlegend verschieden sind. ist die Familie demokratisch, aber unglücklich. Zudem so Ehrich in dem Rundschreiben weiter: Wir wollen den Eltern empfehlen, wo es möglich ist, die Heranwachsenden auch in den Wochengottesdienst mitzunehmen. Das stieß bei vielen Aktiven in der Kinderarbeit Süddeutschlands auf wenig Gegenliebe. In den max. Der Bezirksapostel legt Wert darauf, dass eine klare Trennung zwischen der an den übrigen Sonntagen stattfindenden Sonntagschule und den Kindergottesdiensten besteht: Es gilt zu unterscheiden zwischen kirchlichem Unterricht und Kindergottesdienst – bitte stellt sicher, dass es hier keine Vermischung gibt –, wenngleich inhaltlich Überschneidungen bestehen. Ah, jetzt verstehen wir diesen Satz besser. Ist die Familie demokratisch, dann fordert jedes Glied sein vermeintliches eigenes Recht. Das Ding, man sagt auch Pickelhaube dazu, hat sogar eine Art Antenne auf der Oberseite, und die braucht dieser Herr auch, denn er bekommt seine Befehle direkt von Gott. In ihm äußere sich der Allmächtige als Vater, Schöpfer und Regierer. Auf Gemeindeebene sollen jährlich zwei spezielle Kindergottesdienste durchgeführt werden und auf Bezirksebene einer. Bums! Die Begründung liest sich ganz schnucklig: Bornemann beschreibt eine damals typische kleinbrügerliche Familie: Der Vater ist das Familienoberhaupt, in seinem Heim ist der demokratische Grundsatz - gleiches Recht für alle - absolut undurchführbar. Wie sagte erst kürzlich Apostel Volker Kühnle auf dem EJT? Die Kirche habe eine soziologische Umschichtung erfahren, von einfachen Leuten um 1900, die sich nach Stabilität sehnten, zu heute studierten, in ihrem Beruf qualifizierten Gläubigen mit einem entsprechenden Niveau an geistiger Ausbildung. ... So vermittle die Sonntagschule Freude, Erkenntnis, Wissen, auch Anerkennung und Geborgenheit in der Gruppe, Angenommensein durch die Lehrkraft, Empfinden des Verstanden- und Geliebtwerdens , also ein emotionales und kognitives Erleben , der Kindergottesdienst führe dagegen zum Erleben von Emotion, aber vor allem von Transzendenz 'Gott ist in der Mitte …'. Stuttgart gk. Leute also, die sich schwer tun, irgendwo still zu sitzen, wo sie Veränderungsbedarf sehen, die positive Erfahrungen gemacht haben mit dem Sich-Einbringen. - Das Problem: der Eingangs zitierte Satz stammt nicht von 1911 und der Autor hat auch nicht so einen lustigen Schneuzer wie der Kaiser Wilhelm. Gerade guckt er ein bisschen missmutig, es ist der 19. Liebe Brüder, das heißt, es verbietet sich, eigenmächtig die Liturgie des Gottesdienstes Ablauf zu ändern; wir veranstalten weder 'demokratische Mitmach-Gottesdienste' noch 'MuKi-Gottesdienste', 'Musik-Kindergottesdienste' oder Ähnliches. Zur Durchführung bedürfe es keinen 'Kinder-Priester', denn in den Gemeinden hält der Vorsteher oder ein im Einzelfall beauftragter Priester 2-mal jährlich den Kindergottesdienst. In genau diesem Jahr veröffentlicht die rechte Hand von Stammapostel Hermann Niehaus, der Apostel Heinrich Bornemann aus Iserlohn, eine zweiteiligen Artikel im Zentralorgan der Neuapostolischen Kirche, der Neuapostolische Rundschau , zum Thema Autokratie oder Demokratie? Kernaussage: Die Neuapostolische Kirche ist nicht demokratisch, sondern autokratisch. Jahrhundert, verfolgen gerade mit Unbehagen die Geschehnisse im Iran und freuen uns über neue Formen der Partizipation in der Kommunalpolitik vor unserer Haustüre, dass wir mitbestimmen dürfen wie der neue Platz um die Ecke aussehen soll. Bitte? Wessen Gottesdienstverständnis läuft das zuwider? Man muss schon das Rad der Geschichte weit zurückdrehen, um diese Aussage zu verstehen, am besten bis zum Jahr 1911. Der hat einen lustigen Schneuzer mit nach oben gebogenen Enden und nennt sich Kaiser Wilhelm II. Um Kinder an den Gottesdienstbesuch heranzuführen sollen in der NAK Süd die Jüngsten einmal im Monat komplett am Hauptgottesdienst teilnehmen. Wir leben im 21. In Deutschland herrscht ein gewisser Friedrich Wilhelm Viktor Albert von Preußen. Er fürchtet, wo der Familienvater seine Autorität, Macht und Ansehen verloren hat, ... drei Kindergottesdiensten, die wir im Jahr haben, wollen wir den Kindern möglichst die Form nahebringen, in der sie später den Erwachsenen-Gottesdienst in der Gemeinde erleben , so Ehrich weiter. Und Demokratie, das mag der König von Preussen , wie man ihn auch nennt, überhaupt gar nicht. Zu Kaisers Zeiten ging man also davon aus, dass alles was nicht einer autokratischen Struktur entspringt, zu Wildwuchs führt. Der Fürst, König oder Kaiser ist der Landesvater. Modell One-Man-Show bevorzugt NAK Süd: Kinder-Musik- und Mitmachgottesdienste verpönt In Deutschlands größter neuapostolischen Kirche regt sich unter aktiven Gemeindemitgliedern Unmut. Da lesen wir plötzlich den Satz: Ein 'demokratischer' Gottesdienst, ein 'Mitmach-Gottesdienst', läuft unserem Gottesdienstverständnis Gott spricht, den Dienenden inspirierend, zur Gemeinde – die Geschwister haben Gottesdiensterleben zuwider. März 1911 und erstmals demonstrieren in ganz Europa rund eine Million Frauen in verschiedenen europäischen Ländern für Emanzipation, Wahlrecht und Demokratie. Als fragwürdig darf die These Bezirksapostel Ehrichs gelten, dass die Einbeziehung von Nicht-Amtsträgern, bzw. Das war auch ein Bildungsproblem. Gegenüber glaubenskultur ordnete eine Glaubenschwester das Schreiben Ehrichs als passend zu anderen fragwürdigen Entwicklungen in unserer Gebietskirche ein. April 2009 formulierte, lautet: Wie jedoch wollte man Gotterleben im Gottesdienst haben, wie sollte die Predigt mit Gotteskraft erfüllt sein, wenn sie auf menschlichen Überlegungen beruhen würde? Das Wort muss geistgewirkt sein, denn es muss Kraft und Glaubenssubstanz daraus vermittelt werden. Bornemann schreibt weiter: Findet sich in einer Staatsfamilie keine fürsorgende Mutter, dann ist die Familie wohl unglücklich. Die Folge wäre, so Bornemann, dunkle Zustände, ein ewiger Streit. Man kannte damals noch keine Meinungsbildungsverfahren, keine geordnete Diskussion. Er stammt von Bezirksapostel Michael Ehrich NAK Süddeutschland und traf dort, ganz anders wie zu damals, offenbar nicht auf willfährige Untertanen. Jedenfalls behauptet er das, und viele seiner Untertanen glauben das auch. Partizipationskonzepte im Gottesdienst ein Gotterleben nicht möglich werden ließen und das Wort nicht geistgewirkt sein könne.. Das Müttlerliche in der Staatsfamilie zeige sich in der Regierung, Verwaltung, Beamtenkörper und wohl in der Fürsorge für die Familie, das Volk. Wir haben gelernt, dass die Identifikation mit einer Sache höher ist, je mehr man daran beteiligt ist. ... Verordnete Eintönigkeit im Ortsgottesdienst NAK Süd dehnt Nicht-NAK-Lieder-Verbot auf Hochzeiten aus Wuppertal/Stuttgart gk. Ich freu' mich drauf! - Wer nun im Nachklang der vielgerühmten Großveranstaltung auf auf eine solche Öffnung der Ortsgottesdienstes in der Neuapostolischen Kirche hoffte wird herb enttäuscht. Die Zielrichtung ist eine andere. In der Tat beinhaltet der GEMA-Generalvertrag für die Musik in der NAK nur E-Musik, der U-Bereich, dem gerade Gospels und Neues Geistliches Lied NGL meist zugeordenet werden, ist nicht abgedeckt. Freie musikalische Gestaltungsmöglichkeiten bestehen nur und ausschließlich außerhalb des gottesdienstlichen Ablaufs und außerhalb unserer Kirchengebäude. Vielmehr drängt sich die Vermutung auf, dass in den Ortsgottesdiensten Eintönigkeit erwünscht ist.. Wilhelm Leber schon vor dem EJT in einem Rundschreiben deutlich gemacht, dass für den gottesdienstlichen Gebrauch lediglich Lieder aus dem Programm des Bischoff-Verlags zu verwenden sind. Abweichenende Liedwünsche bedürfen eines umständlichen Weges durch die Instanzen, vom Bezirksmusikbeauftragten, über die Bezirksleitung, Bischof, Apostel bis sogar zum Bezirksapostel. Es kann hier nicht auf den musikalischen Geschmack einzelner ankommen, sondern hier braucht es Richtlinien, die allein schon wegen der GEMA-Problematik erforderlich sind. Zunächst hatte Stammapostel Dr. Damit lässt Deutschlands jüngster Bezirksapostel keinen Zweifel daran, dass eine abwechslungsreiche musikalische Gestaltung in seinem Arbeitsgebiet definitiv nicht erwünscht ist. Dass man jedoch auch mit neuen Liedideen dem Zeitgeist entgegentreten und damit auch noch die allsonntägliche Eintönigkeit überwinden könnte, ahnt vielleicht nur des Stammapostels Mediensprecher, der – dazu befragt, warum den nun gerade der EJT mit seinem Abschlussgottesdienst den offiziellen Musikrichtlinien der Kirche widersprechen musste – erklärt: Immerhin mussten wir drei Tage füllen, es sollte keine Eintönigkeit aufkommen. Die Jugendlichen hätten nach dem Europäischen Jugendtag hochmotiviert in ihre Heimatgemeinden zurückgehen und dort sagen können: Wir haben da was, lasst uns das mal machen im nächsten Gottesdienst. Es heißt 'Cantai ao Senhor', und man kann sich sogar dazu bewegen. Der Kirchenpräsident zeigte anhand zweier Beispiele auf, wie er das genau meint: Fall 1 Eine Trauerfeier oder eine Trauung findet innerhalb unserer Kirche statt: Freie musikalische Gestaltung ist nur außerhalb des Kirchengebäudes gestattet. Ein neues Lied. Den Sinn des Verbots erläutert Ehrich wie folgt: Insbesondere wollen wir der Tatsache Rechnung tragen, dass jeder Gottesdienst, jede Trauerfeier und auch jede Trauung Augenblicke sind, wo wir die Gegenwart Gottes und auch sein Wirken erleben. Ist das der einzige Grund? - Wohl kaum! Als aktiver Kirchenmusiker darf man sich nun ruhig fragen, wie man 52 Sonntage musikalisch so gestalten könnte, dass sie nicht eintönig werden, wenn es kaum Möglichkeit gibt dem Einheitsliedgut zu entfliehen. Ganz besonders schwer hat es nun die neuapostolischen Gläubigen in Süddeutschland getroffen. Das erregt jedoch – gerade im Kontrast zum EJT-Erleben – Unmut unter den Dirigenten in Süddeutschland: Das ist ein weiterer Meilenstein der unrühmlichen Entwicklung zur Kirchenmusik im Bereich Süddeutschland , erklärt einer gegenüber glaubenskultur, der nicht namentlich genannt werden will. Der Vorsteher hätte daraufhin sagen können: Oh, gute Idee! Das bringt mal Farbe in den Gottesdienst. Peter Johanning verweist auf die Einmaligkeit des EJT und dass es in den Ortsgemeinden eben anders sei: Die Chöre sind kleiner, die Gottesdienste werden von sakraler Musik umrahmt. Reichten die meisten Bezirksapostel in Deutschland das Leber'sche Musikdiktat noch fast kommentarlos weiter, setzte Bezirksapostel Michael Ehrich einen folgenschweren Satz noch dazu Ergänzend dazu möchte ich noch darauf aufmerksam machen, dass auch für Trauerfeiern und Trauungen bezüglich der musikalischen Gestaltung diese Richtlinien ihre Gültigkeit haben. Oder Fall 2 Eine Trauerfeier oder Trauung findet außerhalb unserer Kirchengebäude statt: Freie musikalische Gestaltung ist erst nach Abschluss des liturgischen Ablaufs nach Schlusssegen und dem dreifachen gesungenen Amen gestattet. Aus diesem Grund wollen wir zeitgeistlichen Erscheinungen auch klar entgegentreten. Statt dessen ermuntert der Vorsteher seine Gemeindemitglieder, aktiv über alternative Gestaltungsformen nachzudenken, die möglichst vielen Menschen ein, dem Tag und der Uhrzeit angemessenes, Gottesdiensterleben möglich machen. Es soll weitergehen: Die Gemeinde solle nun die Urlaubszeit dazu nutzen, um einmal über alternative Gestaltungsformen nachzudenken, die uns Kindern, Jugendlichen, Mittelalten und Alten den Besuch des Mittwochabend-Gottesdienstes attraktiver und lohnender werden lassen.. Stammapostel-Vorstoß findet Resonanz Pilotprojekt zum Wochengottesdienstes in Hannover-Mitte Hannover gk. Gleichwohl hält es Kammer nicht für eine sinnvolle Lösung , den Wochengottesdienst einfach zu streichen, denn dann würden uns weitere Zeiten der gemeinschaftlichen Begegnung verloren gehen, die ich für ein lebendiges Christsein für unverzichtbar halte. Weiter berichtet er, dass es im April 2009 einen ersten Versuch gegeben habe, den Gottesdienstablauf geringfügig zu ändern: Das Licht wurde dunkler gehalten, die Hauptpredigt gekürzt, eine Co-Predigt blieb aus, dafür ruhige Orgelmusik mit anschließender Stillephase. Denn genau dies wird dort seit kurzem gemacht. Danach ging die Gemeinde durch Chorgesang direkt über zur Abendmahlsliturgie. Seit diesem Abend sei er mehr denn je davon überzeugt, dass es schon mit kleinen Veränderungen möglich ist , auch einen Gottesdienst zu ungünstiger Zeit bereichernd werden zu lassen. Die neuapostolische Gemeinde Hannover-Mitte freut sich über die Anregung Stammapostel Dr. Als nachvollziehbare Gründe werden unter anderem die geänderten schulischen, beruflichen und zeitlichen Belastungen der/des Einzelnen genannt, die es zunehmend schwerer machen, sich abends noch zu konzentrieren. Dann folgten wie gewohnt Schlussgebet, Segen und Schlusslied. Wilhelm Lebers, über mögliche Alternativen zu Gottesdienstzeiten und -Formen nachzudenken. In der aktuellen Gemeindezeitschrift schreibt Hirte Lothar Kammer über den Mittwochabend-Gottesdienst: Von verschiedenen Seiten höre ich, dass er in seiner jetzigen Form zu wortlastig ist und daher oft als anstrengend oder ermüdend erlebt wird. - Dieser Vorstoß dürfte einzigartig sein unter den neuapostolischen Gemeinden Deutschlands. Auch würde dadurch manchem Gemeindemitglied, das am Sonntag nicht in den Gottesdienst gehen kann, die Ausweichmöglichkeit genommen. Als Resümee hält Hirte Kammer fest: Ich habe diesen Gottesdienst als seelische und körperliche Erholung erlebt, und war, wie ich den zahlreichen positiven Rückmeldungen aus unterschiedlichen Altersgruppen entnehmen konnte, mit diesem Empfinden nicht allein. Von manchem sei eher der Wunsch nach Ruhe, Entspannung und Besinnung zu hören , was nicht nur für die Zuhörer sondern auch für den Gottesdienstleiter gelte. An diejenigen Gemeindemitglieder gerichtet, die sich lieber eine ausgedehnte Wort-Predigt anstatt eines Stille-Erlebens wünschen stellt er die Frage: Was spricht gegen ein 'Hin und Wieder' oder gegen einen regelmäßigen Wechsel der Form? Zufriedenstellen will sich die emsige Gemeinde allerdings mit dem nun durchgeführten Projekt noch lange nicht. Die Feier des Abendmahls erfolgte bewusst ruhig. Akt der Barmherzigkeit Gottes Sündenvergebung in der NAK auch für Nicht-Versiegelte Dortmund/Zürich gk. Wilhelm Leber hat in Erinnerung gerufen, dass die Sündenvergebung nicht daran gebunden sei, dass jemand zuvor die Sakramente Taufe, Versiegelung, Abendmahl empfangen hat sondern ein Akt der Barmherzigkeit Gottes ist. Demnach schreibt das Kirchenoberhaupt einleitend: Ich habe festgestellt, dass es bezüglich der Seelen in der jenseitigen Welt Unsicherheit gibt in der Frage, ob und wann diesen die Sünden vergeben werden. Man könnte hieraus vorsichtig folgern, dass bei anderen Sünden ausgenommen die Sünde gegen den Heiligen Geist eine Sündenvergebung auch im Jenseits möglich ist , so Leber. Die Aussage wird im aktuellen Monatsrundschreiben für Amtsträger der Neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen NAK NRW wiedergegeben. Dazu gehöre wie bei den Lebenden auch ein bußfertiges Herz. Er sie sich jedoch bewusst, dass unsere Einsicht in die Vorgänge der jenseitigen Welt sehr begrenzt ist und nur eine menschliche Vorstellung.. Dort ist die Rede von der Sünde gegen den Heiligen Geist. Stammapostel Dr. So würden alle Seelen das Wort der Freisprache und könnten so - sofern sie sich vor dem Herrn beugen, Gnade suchen und das Wort im Glauben erfassen - die Vergebung ihrer Sünden empfangen. Aber auch andere Seelen können, sofern ihnen der Herr die Berechtigung dazu gibt, im Gottesdienst zugegen sein. Vornehmlich denken wir dabei an die uns im Glauben Voraufgegangenen. Wörtlich sagt der Herr in Vers 32: ‚… aber wer etwas redet gegen den Heiligen Geist, dem wird’s nicht vergeben, weder in dieser noch in jener Welt.‘ Es ist auffällig, dass der Herr hier die jenseitige Welt ausdrücklich erwähnt. Leber schreibt weiter: Wir gehen davon aus, dass in den Gottesdiensten auch Seelen aus der Welt des Geistes zugegen sind. Der Stammapostel sieht auch die Notwendigkeit einer biblischen Begründung für dieses Vorgehen: Einen kleinen Hinweis darauf, dass auch in der jenseitigen Welt Sündenvergebung möglich ist, findet man in Matthäus 12,31 ff. Wir stellen uns das so vor, dass die uns Voraufgegangenen solche Seelen als Gäste mitbringen. Der inhaltliche Schwerpunkt der Nachbereitung liegt bei den geistlichen Impulsen, die der EJT durch den Gottesdienst, das Motto, die Veranstaltungen brachte, liegt aber auch in der Mitteilung der ansteckenden Freude und Begeisterung. Wenn das EJT-Motto Christus – meine Zukunft für uns Programm ist, wird die Langzeitwirkung gesichert und gesegnet sein.. Nach dem dieses Magazin schon ausführlich vom Großereignis Ende Mai berichtet hat beginnt nun in loser Folge bei glaubenskultur eine Serie unter dem Titel: Was bleibt vom EJT? Den Anfang macht dabei zunächst die Neuapostolische Kirche Berlin-Brandenburg dessen Kirchenpräsident Wolfgang Nadolny auf entsprechende Fragen von gk wie folgt Stellung genommen hat: Wie wird in Ihrer Gebietskirche der EJT nachbereitet? Wo liegt dabei der inhaltliche Schwerpunkt? Bezirksapostel Wolfgang Nadolny: Der EJT wird in der Gebietskirche Berlin-Brandenburg recht vielfältig nachbereitet. Auf Brüder und Schwestern, die nicht mit in Düsseldorf waren, könnte die Begeisterung etwas eigenartig wirken. Und junge Menschen machen halt gern einmal etwas ein wenig anders als die ältere Generation. Dabei handelt es sich um Präsentationen, Fotoausstellungen, Liedbeiträge, Stimmungsberichte usw. Es war eben ein Jugendtag. Es gibt keine starren konzeptionellen Vorgaben für die Nachbereitung, die Kreativität in den Jugendgruppen soll sich entfalten können. Auf Ebene der Gemeinden und Bezirke werden z.B. Bereits auf der Rückfahrt in den Sonderzügen wurden Stimmungsberichte gesammelt, die als Zusammenstellung dann allen Jugendlichen zur Verfügung stehen. Ein idealer Zeitpunkt um in den deutschen Gebietskirchen nachzufragen wie er dort inhaltlich nachbereitet wird. Der EJT wird ganz gewiss Langzeitwirkung haben, wenn wir auch weiterhin in wahrer geschwisterlicher Liebe gemeinsam vorwärts gehen und uns nach dem strecken, was da vorn ist, wie es unser Stammapostel im EJT-Gottesdienst zum Ausdruck brachte. Die Erfahrungen aus den verschiedenen Nachbereitungsideen werden mit den Bezirks- und Gemeindejugendleitern ausgetauscht und weitere Möglichkeiten beraten. Gibt es dazu einen konzeptionellen Ansatz, der dieser Nachbereitung zu Grunde liegt? Existiert ein entsprechender Zeitplan? Nadolny: Mit der Nachbereitung wurde unmittelbar nach dem EJT begonnen. Auch die Fotos, Videos und Erzählungen unserer jungen Geschwister von den einzelnen Veranstaltungen sind eventuell für manchen etwas ungewohnt. Über einen Monat liegt der Europäische Jugendtag der Neuapostolischen Kirche nun zurück. Ziel ist es, den Jugendlichen Besinnung auf das Erlebte zu ermöglichen und den Geschwistern in den Gemeinden Freude zu bringen und gleichzeitig ein Dankeschön zu sagen für alle Unterstützung im Vorfeld des EJT. Was bleibt vom EJT? Folge 1: Gebietskirche Berlin-Brandenburg Düsseldorf/Berlin gk. Einiges wird gewiss Einfluss auf das Gemeindeleben haben, anderes wiederum nicht. EJT-Rückblicke durch Jugendgruppen gestaltet. Als Zeitplan gilt: Das Eisen schmieden, solange es heiß ist. Wo sehen Sie etwaige Schwierigkeiten bei der Nachbereitung des EJT? Wird der EJT nach Ihrer Ansicht eine Langzeitwirkung entfalten und wenn ja woran machen Sie das fest? Nadolny: Es gilt, die Welle der Freude nicht so schnell wieder abflachen zu lassen. Dabei hätte ein Blick in die Ausgabe der Zeitschrift Unsere Familie vom 10. Einige Punkte sorgten gar für erhebliche Verwirrung und Unsicherheit, unter anderem der Hinweis, gute Beziehungen zu anderen Kirchengemeinden pflegen. Auch die Kirchenleitung der NAK-Mitteldeutschland hat sich jüngst dieses Instrument zu Eigen gemacht, um in den Reihen der Gläubigen für die Inhalte des Leitbilds Vision 2014 zu werben. Flyer sind im Allgemeinen fester Bestandteil eines Marketingkonzepts, mit dem erfolgreich für ein Produkt geworben werden soll. Die Kontakte zu Medien, zu den Kommunen, zu anderen Kirchen werden intensiviert. Wenn wir jedoch nur auf die Schwierigkeiten sehen, gibt es kaum Möglichkeiten. Den Anfang machte dabei am vergangenen Mittwoch die thüringische Gemeinde Schleiz mit einem entsprechenden Gemeindeabend, darauf folgen nun entsprechende Aktivitäten in Ruhla und Eisenach.. Wer ist damit gemeint? Die neuapostolische Nachbargemeinde, oder etwa die evangelische Kirche auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Schauen wir mehr auf die Möglichkeiten, dann ist vieles gar nicht so schwierig!. Natürlich gibt es da und dort auch Hemmnisse, Einschränkungen, Rückschläge bei einer gewünschten Entwicklung. endlich zu schließen. In Folge dessen fristen die Informationsblättchen ein trauriges Schattendasein, da viele Gläubige, die bislang von der Vision 2014 keinerlei Kenntnis erhalten haben, mit den Inhalten des Flyers wenig anzufangen wissen siehe PDF-Datei anbei www.glaubenskultur.de/download/flyer-nak-mitteldeutschland.pdf. Januar 2008 Aufschluss geben können. Der Gläubige ist christliches Vorbild in seiner Umgebung, spricht gern über seinen Glauben und weckt Interesse bei seinen Gesprächspartnern. Doch wie schon in der Vergangenheit kam es auch während der Flyer-Aktion im Arbeitsbereich von Bezirksapostel Wilfried Klingler zu eklatanten Kommunikationsdefiziten. Denn entgegen der offiziellen Vorgaben wurden in zahlreichen Gemeinden die Flyer lediglich in den Kirchenfoyers ausgelegt, ohne dass die erläuternden Gedanken des Kirchenpräsidenten Erwähnung fanden. Flyer der Kirchenleitung als Ladenhüter NAK-Mitte: Thüringische Gemeinden starten Info-Abende Aue gk. Dieser Frage sahen sich viele Amtsträger ausgesetzt. Dort schrieb Apostel Achim Burchardt aus Hannover folgendes: Eine freudige und lebendige Gemeinde wird von ihrer Umgebung positiv wahrgenommen. Sie sieht sich als Teil des christlichen Lebens im Ort. Nach Informationen von gk gibt es jedoch starke Bemühungen innerhalb einzelner Bezirke, die Informationslücken in den Gemeinden bezüglich dem Leitbild: Lebendige Gemeinden. Die Gemeinde wirkt einladend auf Gäste. In der Mehrheit der Fälle blieb der Sachverhalt ungeklärt. Bischof Lothar Petereit, Pressesprecher der Gebietskirche, nahm dazu gegenüber diesem Magazin lediglich in allgemeiner Form Stellung: Bezirksapostel Klingler hat sich Ende April mit einem Schreiben an die Gemeinden in Sachsen-Anhalt und Sachsen/Thüringen gewandt und damit den Flyer 'Einblicke in die Entwicklung der Neuapostolischen Kirche Mitteldeutschland' in die Hände unserer Glaubensgeschwister gelegt. Jeder hat auch mal einen schlechten Tag. Couragierter Weckruf Artikel im Gemeindeblatt Coswig kritisiert fade Predigten Coswig gk. Wenn ich eine wertschätzende Rückmeldung oder Kritik anbringe, dann zerrede ich nicht. Auf welche durchaus positive Resonanz dies in seinem Arbeitsbereich stößt zeigt eine aktuelle Entwicklung in der Gemeinde Coswig Sachsen-Anhalt. Aber darüber wiederholt am Altar zu klagen und auch darüber, wie schwer es die Priester doch haben, weil ja u.a. Darüber muss man nachdenken und auch handeln. Prima. Soweit der Artikel.. Eine 'heile Welt' ist ja auch schön und der ein oder andere gibt sich damit zufrieden. Wer das dennoch tut, wird nicht immer, aber doch auch nicht selten vom Gottesdienstbesuch enttäuscht. Man weiß am Ende des Gottesdienstes kaum, worum es denn eigentlich ging. Hauptsache, es haben sich dann wieder alle lieb. Jedenfalls könnte man dies meinen, wenn man den einen oder anderen Gottesdienst nach dem EJT betrachtet. Was bleibt dem Gottesdienstteilnehmer sonst? Abschalten, berieseln lassen? Man kann am Ende sagen, man hat an der Feier des Heiligen Abendmahles teilgenommen. Es ist irgendwie wie in vielen so genannten Seifenopern oder 'Daily Soaps'. Oder sollen diese Ereignisse immer nur einzelne Höhepunkte von Zeit zu Zeit bleiben und zwischendurch begnügt man sich mit dem "alten Trott"? Schade wäre das. Die Oberflächlichkeit und die Schlichtheit der Dialoge laden zum Abschalten oder auch Einschlafen ein. Die Jugend unserer Gemeinde gab uns einen Reisebericht und bedankte sich für die Unterstützung, die aus der Gemeinde kam. Probleme werden mit Patentrezepten 'Wir wollen und wir müssen' gelöst. Und vieles ist sehr enttäuschend. Wo ist die Begeisterung hin? Sind Fotos 'Ich' und der Stammapostel und Videos das Einzige was bleibt? Da hört man dann wieder Predigten, die geprägt sind durch Worthülsen, Floskeln und vom 'Wollen, Sollen und Müssen'. Man muss nicht alles anders machen, um etwas zu verbessern. Im Gegensatz zu vergangenen Zeiten möchte man jedoch nichts unter den Teppich kehren, sondern offen darüber diskutieren und nach Lösungen suchen. Damit scheint das Thema dann auch abgehakt. Es ist nicht jeder ein begnadeter Redner oder theologisch hoch gebildet. Denn im dortigen Gemeindeblatt Ausgabe Juli , das am morgigen Mittwoch erscheint, findet sich ein Artikel der für Aufsehen sorgen wird. Schön. Es ist aber nicht wirklich alles gut. Die wertschätzende Rückmeldung ist für mich ein wichtiges Element in der Kirche. Das Wichtigste ist also erfüllt. Er begründete dies damals wie folgt: Zudem fördern wir intensiv, dass wir über die Gottesdienste sprechen, auch in Gesprächskreisen, und so auch etwas über die Wirkung der Predigten erfahren. Aber man kann versuchen, vieles besser zu machen. Gerade nach einem solchen Ereignis. Es findet sich kein roter Faden. Nun mag der eine oder andere beim Lesen dieser Zeilen den Kopf schütteln oder sagen: 'So ein Quatsch.' Für einen solchen Kommentar dazu ist sicher in der nächsten Ausgabe Platz. Oft schon wurde es gesagt, man solle doch nicht im Gottesdienst daran denken, was es zum Mittagessen gibt. Ansätze dafür gab und gibt es in unserer Gemeinde. Aber muss das deshalb jeder? Sicherlich erwartet niemand eine Revolution. Viel haben wir gehört und gelesen über die Begeisterung, die dort herrschte. auch Kritik geäußert wird, macht die Sache nicht besser. Es steht aber immer die Frage, was man daraus macht. Es war Bezirksapostel Wilfried Klingler selbst, der in einem Interview mit der neuapostolischen Zeitschrift Unsere Familie Ende 2008 offen dazu aufforderte auch Predigten einer kritischen Betrachtung zu unterziehen. glaubenskultur schließt sich dem, laden doch die folgenden Ausführungen zum Nachdenken ein: Auf zu alten Ufern - Oder Was bleibt vom EJT? Das große Ereignis - der erste Europäische Jugendtag - liegt nun schon ein paar Wochen zurück. Geschenkt. Wenn dazu noch unpassende Chorlieder gesungen werden, kann man sich schon fragen, ob man 'im falschen Film' gelandet ist. Verlangt gar keiner. Ein 'neuer Schwung' darf es dann aber auch sein. Gut, mehr sollte man wohl nicht erwarten. Küsschen hier und Küsschen da ... Nun ist es fraglos so, dass nicht jedes Bibelwort Jubelstürme bei den Amtsträgern auslöst. Aber als Zuhörer in einem Gottesdienst möchte man das lebendige Wort, die lebendige Predigt doch auch spüren können. Auch deshalb hat sich der Chefredakteur des Gemeindeblatts, Sebastian Müller, in einem mutigen Schritt dazu entschlossen, den folgenden Artikel eines Gläubigen aus Coswig, der jedoch nicht genannt werden möchte, anonym zu veröffentlichen. Es soll nun nicht der Eindruck vermittelt, dass nun alles komplett schlecht wäre. Anlass für diesen überaus interessanten Beitrag sind jüngste Vorkommnisse in Coswig selbst. Nach Informationen von glaubenskultur gab es ein regelrechtes Trommelfeuer der Kritik an den Predigtinhalten der letzten Gottesdienste. Die Motivation dafür kann man doch aus solchen Ereignissen wie dem EJT ziehen. Zwar übt Drave unverändert seine Funktion aus, doch bei den entscheidenden Terminen und Weichenstellungen, wie zuletzt in Dortmund, wird er außen vor gelassen. Johanning begründet dies mit der Komplexität des Themas, denn derzeit würden noch die Antworten der Gesprächsteilnehmer ausgewertet. Klarster Beleg für diese Entwicklung sind die von beiden erst jüngst durchgeführten Zeitzeugengespräche mit Angehörigen der NAK sowie der Vereinigung Apostolischer Gemeinden VAG in Dortmund. Bekannt ist bislang nur, dass im Mittelpunkt der Gespräche mit VAG und NAK Mitgliedern die Zeitspanne 1948-1955 stand und die damaligen Spannungen zwischen Stammapostel Bischoff und Bezirksapostel Kuhlen Licht ins Dunkel sollte vor allem der eigens für diese Thematik konzipierte Fragenkatalog bringen gk-berichtete darüber. Dezember 2007 zunächst für unbestimmte Zeit sanft und geräuschlos auf das Abstellgleis zu führen, um den von Leber initiierten Versöhnungskurs nicht zu gefährden. Es scheint sich wohl unzweifelhaft mittlerweile auch in Reihen der Kirchenleitung die Ansicht durchgesetzt zu haben, den norddeutschen Apostel nach seinem heftig kritisierten Vortrag am 7. Parallel dazu und fast unbemerkt von Seiten der Öffentlichkeit gerät der eigentlich zuständige Projektgruppenvorsitzende, Apostel Walter Drave, zunehmend ins Abseits. Die Aufarbeitung der NAK-Historie wird in Reihen der Neuapostolischen Kirche immer stärker zu einem Fall für Zwei , sprich Stammapostel Wilhelm Leber und Bezirksapostel Armin Brinkmann haben die entsprechenden Initiativen augenscheinlich und mit Nachdruck in die Hand genommen. Juni in Dortmund gibt man sich zugeknöpft, was die Inhalte der Gedankenaustausche betrifft. Es geht auch ohne Drave Geschichtsaufarbeitung: Leber und Brinkmann federführend Dortmund/Zürich gk. Peter Johanning, Mediensprecher der NAKI, äußerte sich gegenüber glaubenskultur bezüglich dieser Personalie eher ausweichend und ließ lediglich verlauten, jede unserer Projektgruppen hat die Aufgabe, zunächst nicht-öffentlich zu arbeiten und Ergebnisse dem Stammapostel zur Verfügung zu stellen. Denn dieser steht nach wie vor auf wackligen Beinen. Frank Schuldt, Pressesprecher der NAK-NRW hingegen geht davon dass es noch einige Tage und Wochen dauern könnte bis es zur Veröffentlichung kommt.. Doch die mit Spannung erwarteten konkreten Ergebnisse der Gesprächsrunden lassen auf sich warten. So arbeitet auch die AG Geschichte, die ihre Forschungsarbeiten immer eng mit dem Stammapostel rückkoppelt. Auch nach dem dritten Zeitzeugengespräch am 10. Schuld ist ein Rundschreiben des zuständigen Bezirksapostels vom Frühjahr, das die Kinderarbeit einschränkt. Und wir haben gerade einen Europäischen Jugendtag erlebt, der genau das gezeigt hat. Aber in der Demokratie und Revolution ist sie noch unglücklicher, also das Gesetz des Schöpfers, das Gesetz der Autokratie macht glücklich, wenn alles in geordneten Verhältnissen, in Gerechtigkeit und Liebe gehandhabt wird. Auch der Staat sei nach dem Willen Gottes eine große Familie. Das zentrale Anliegen bezüglich der Kinderarbeit, das er in einer Anlage seines Rundschreibens vom 29. Er hat ein Hobby, das heute kaum mehr einer kennt: Er stolziert gerne mit einer witzigen Kopfbedeckung herum, die ihn vor Regen oder auch mal einer Kanonenkugel schützt. Kinder, Dienstboten und Angestellte, alle verfechten dann ihre persönlichen Ansichten und Meinungen, ihre vermeintlichen Rechte; der eine soll nicht mehr sein wie der andere, wo doch die Pflichten, Fähigkeiten und Leistungen so grundlegend verschieden sind. ist die Familie demokratisch, aber unglücklich. Zudem so Ehrich in dem Rundschreiben weiter: Wir wollen den Eltern empfehlen, wo es möglich ist, die Heranwachsenden auch in den Wochengottesdienst mitzunehmen. Das stieß bei vielen Aktiven in der Kinderarbeit Süddeutschlands auf wenig Gegenliebe. In den max. Der Bezirksapostel legt Wert darauf, dass eine klare Trennung zwischen der an den übrigen Sonntagen stattfindenden Sonntagschule und den Kindergottesdiensten besteht: Es gilt zu unterscheiden zwischen kirchlichem Unterricht und Kindergottesdienst – bitte stellt sicher, dass es hier keine Vermischung gibt –, wenngleich inhaltlich Überschneidungen bestehen. Ah, jetzt verstehen wir diesen Satz besser. Ist die Familie demokratisch, dann fordert jedes Glied sein vermeintliches eigenes Recht. Das Ding, man sagt auch Pickelhaube dazu, hat sogar eine Art Antenne auf der Oberseite, und die braucht dieser Herr auch, denn er bekommt seine Befehle direkt von Gott. In ihm äußere sich der Allmächtige als Vater, Schöpfer und Regierer. Auf Gemeindeebene sollen jährlich zwei spezielle Kindergottesdienste durchgeführt werden und auf Bezirksebene einer. Bums! Die Begründung liest sich ganz schnucklig: Bornemann beschreibt eine damals typische kleinbrügerliche Familie: Der Vater ist das Familienoberhaupt, in seinem Heim ist der demokratische Grundsatz - gleiches Recht für alle - absolut undurchführbar. Wie sagte erst kürzlich Apostel Volker Kühnle auf dem EJT? Die Kirche habe eine soziologische Umschichtung erfahren, von einfachen Leuten um 1900, die sich nach Stabilität sehnten, zu heute studierten, in ihrem Beruf qualifizierten Gläubigen mit einem entsprechenden Niveau an geistiger Ausbildung. ... So vermittle die Sonntagschule Freude, Erkenntnis, Wissen, auch Anerkennung und Geborgenheit in der Gruppe, Angenommensein durch die Lehrkraft, Empfinden des Verstanden- und Geliebtwerdens , also ein emotionales und kognitives Erleben , der Kindergottesdienst führe dagegen zum Erleben von Emotion, aber vor allem von Transzendenz 'Gott ist in der Mitte …'. Stuttgart gk. Leute also, die sich schwer tun, irgendwo still zu sitzen, wo sie Veränderungsbedarf sehen, die positive Erfahrungen gemacht haben mit dem Sich-Einbringen. - Das Problem: der Eingangs zitierte Satz stammt nicht von 1911 und der Autor hat auch nicht so einen lustigen Schneuzer wie der Kaiser Wilhelm. Gerade guckt er ein bisschen missmutig, es ist der 19. Liebe Brüder, das heißt, es verbietet sich, eigenmächtig die Liturgie des Gottesdienstes Ablauf zu ändern; wir veranstalten weder 'demokratische Mitmach-Gottesdienste' noch 'MuKi-Gottesdienste', 'Musik-Kindergottesdienste' oder Ähnliches. Zur Durchführung bedürfe es keinen 'Kinder-Priester', denn in den Gemeinden hält der Vorsteher oder ein im Einzelfall beauftragter Priester 2-mal jährlich den Kindergottesdienst. In genau diesem Jahr veröffentlicht die rechte Hand von Stammapostel Hermann Niehaus, der Apostel Heinrich Bornemann aus Iserlohn, eine zweiteiligen Artikel im Zentralorgan der Neuapostolischen Kirche, der Neuapostolische Rundschau , zum Thema Autokratie oder Demokratie? Kernaussage: Die Neuapostolische Kirche ist nicht demokratisch, sondern autokratisch. Jahrhundert, verfolgen gerade mit Unbehagen die Geschehnisse im Iran und freuen uns über neue Formen der Partizipation in der Kommunalpolitik vor unserer Haustüre, dass wir mitbestimmen dürfen wie der neue Platz um die Ecke aussehen soll. Bitte? Wessen Gottesdienstverständnis läuft das zuwider? Man muss schon das Rad der Geschichte weit zurückdrehen, um diese Aussage zu verstehen, am besten bis zum Jahr 1911. Der hat einen lustigen Schneuzer mit nach oben gebogenen Enden und nennt sich Kaiser Wilhelm II. Um Kinder an den Gottesdienstbesuch heranzuführen sollen in der NAK Süd die Jüngsten einmal im Monat komplett am Hauptgottesdienst teilnehmen. Wir leben im 21. In Deutschland herrscht ein gewisser Friedrich Wilhelm Viktor Albert von Preußen. Er fürchtet, wo der Familienvater seine Autorität, Macht und Ansehen verloren hat, ... drei Kindergottesdiensten, die wir im Jahr haben, wollen wir den Kindern möglichst die Form nahebringen, in der sie später den Erwachsenen-Gottesdienst in der Gemeinde erleben , so Ehrich weiter. Und Demokratie, das mag der König von Preussen , wie man ihn auch nennt, überhaupt gar nicht. Zu Kaisers Zeiten ging man also davon aus, dass alles was nicht einer autokratischen Struktur entspringt, zu Wildwuchs führt. Der Fürst, König oder Kaiser ist der Landesvater. Modell One-Man-Show bevorzugt NAK Süd: Kinder-Musik- und Mitmachgottesdienste verpönt In Deutschlands größter neuapostolischen Kirche regt sich unter aktiven Gemeindemitgliedern Unmut. Da lesen wir plötzlich den Satz: Ein 'demokratischer' Gottesdienst, ein 'Mitmach-Gottesdienst', läuft unserem Gottesdienstverständnis Gott spricht, den Dienenden inspirierend, zur Gemeinde – die Geschwister haben Gottesdiensterleben zuwider. März 1911 und erstmals demonstrieren in ganz Europa rund eine Million Frauen in verschiedenen europäischen Ländern für Emanzipation, Wahlrecht und Demokratie. Als fragwürdig darf die These Bezirksapostel Ehrichs gelten, dass die Einbeziehung von Nicht-Amtsträgern, bzw. Das war auch ein Bildungsproblem. Gegenüber glaubenskultur ordnete eine Glaubenschwester das Schreiben Ehrichs als passend zu anderen fragwürdigen Entwicklungen in unserer Gebietskirche ein. April 2009 formulierte, lautet: Wie jedoch wollte man Gotterleben im Gottesdienst haben, wie sollte die Predigt mit Gotteskraft erfüllt sein, wenn sie auf menschlichen Überlegungen beruhen würde? Das Wort muss geistgewirkt sein, denn es muss Kraft und Glaubenssubstanz daraus vermittelt werden. Bornemann schreibt weiter: Findet sich in einer Staatsfamilie keine fürsorgende Mutter, dann ist die Familie wohl unglücklich. Die Folge wäre, so Bornemann, dunkle Zustände, ein ewiger Streit. Man kannte damals noch keine Meinungsbildungsverfahren, keine geordnete Diskussion. Er stammt von Bezirksapostel Michael Ehrich NAK Süddeutschland und traf dort, ganz anders wie zu damals, offenbar nicht auf willfährige Untertanen. Jedenfalls behauptet er das, und viele seiner Untertanen glauben das auch. Partizipationskonzepte im Gottesdienst ein Gotterleben nicht möglich werden ließen und das Wort nicht geistgewirkt sein könne.. Das Müttlerliche in der Staatsfamilie zeige sich in der Regierung, Verwaltung, Beamtenkörper und wohl in der Fürsorge für die Familie, das Volk. Wir haben gelernt, dass die Identifikation mit einer Sache höher ist, je mehr man daran beteiligt ist. ... Verordnete Eintönigkeit im Ortsgottesdienst NAK Süd dehnt Nicht-NAK-Lieder-Verbot auf Hochzeiten aus Wuppertal/Stuttgart gk. Ich freu' mich drauf! - Wer nun im Nachklang der vielgerühmten Großveranstaltung auf auf eine solche Öffnung der Ortsgottesdienstes in der Neuapostolischen Kirche hoffte wird herb enttäuscht. Die Zielrichtung ist eine andere. In der Tat beinhaltet der GEMA-Generalvertrag für die Musik in der NAK nur E-Musik, der U-Bereich, dem gerade Gospels und Neues Geistliches Lied NGL meist zugeordenet werden, ist nicht abgedeckt. Freie musikalische Gestaltungsmöglichkeiten bestehen nur und ausschließlich außerhalb des gottesdienstlichen Ablaufs und außerhalb unserer Kirchengebäude. Vielmehr drängt sich die Vermutung auf, dass in den Ortsgottesdiensten Eintönigkeit erwünscht ist.. Wilhelm Leber schon vor dem EJT in einem Rundschreiben deutlich gemacht, dass für den gottesdienstlichen Gebrauch lediglich Lieder aus dem Programm des Bischoff-Verlags zu verwenden sind. Abweichenende Liedwünsche bedürfen eines umständlichen Weges durch die Instanzen, vom Bezirksmusikbeauftragten, über die Bezirksleitung, Bischof, Apostel bis sogar zum Bezirksapostel. Es kann hier nicht auf den musikalischen Geschmack einzelner ankommen, sondern hier braucht es Richtlinien, die allein schon wegen der GEMA-Problematik erforderlich sind. Zunächst hatte Stammapostel Dr. Damit lässt Deutschlands jüngster Bezirksapostel keinen Zweifel daran, dass eine abwechslungsreiche musikalische Gestaltung in seinem Arbeitsgebiet definitiv nicht erwünscht ist. Dass man jedoch auch mit neuen Liedideen dem Zeitgeist entgegentreten und damit auch noch die allsonntägliche Eintönigkeit überwinden könnte, ahnt vielleicht nur des Stammapostels Mediensprecher, der – dazu befragt, warum den nun gerade der EJT mit seinem Abschlussgottesdienst den offiziellen Musikrichtlinien der Kirche widersprechen musste – erklärt: Immerhin mussten wir drei Tage füllen, es sollte keine Eintönigkeit aufkommen. Die Jugendlichen hätten nach dem Europäischen Jugendtag hochmotiviert in ihre Heimatgemeinden zurückgehen und dort sagen können: Wir haben da was, lasst uns das mal machen im nächsten Gottesdienst. Es heißt 'Cantai ao Senhor', und man kann sich sogar dazu bewegen. Der Kirchenpräsident zeigte anhand zweier Beispiele auf, wie er das genau meint: Fall 1 Eine Trauerfeier oder eine Trauung findet innerhalb unserer Kirche statt: Freie musikalische Gestaltung ist nur außerhalb des Kirchengebäudes gestattet. Ein neues Lied. Den Sinn des Verbots erläutert Ehrich wie folgt: Insbesondere wollen wir der Tatsache Rechnung tragen, dass jeder Gottesdienst, jede Trauerfeier und auch jede Trauung Augenblicke sind, wo wir die Gegenwart Gottes und auch sein Wirken erleben. Ist das der einzige Grund? - Wohl kaum! Als aktiver Kirchenmusiker darf man sich nun ruhig fragen, wie man 52 Sonntage musikalisch so gestalten könnte, dass sie nicht eintönig werden, wenn es kaum Möglichkeit gibt dem Einheitsliedgut zu entfliehen. Ganz besonders schwer hat es nun die neuapostolischen Gläubigen in Süddeutschland getroffen. Das erregt jedoch – gerade im Kontrast zum EJT-Erleben – Unmut unter den Dirigenten in Süddeutschland: Das ist ein weiterer Meilenstein der unrühmlichen Entwicklung zur Kirchenmusik im Bereich Süddeutschland , erklärt einer gegenüber glaubenskultur, der nicht namentlich genannt werden will. Der Vorsteher hätte daraufhin sagen können: Oh, gute Idee! Das bringt mal Farbe in den Gottesdienst. Peter Johanning verweist auf die Einmaligkeit des EJT und dass es in den Ortsgemeinden eben anders sei: Die Chöre sind kleiner, die Gottesdienste werden von sakraler Musik umrahmt. Reichten die meisten Bezirksapostel in Deutschland das Leber'sche Musikdiktat noch fast kommentarlos weiter, setzte Bezirksapostel Michael Ehrich einen folgenschweren Satz noch dazu Ergänzend dazu möchte ich noch darauf aufmerksam machen, dass auch für Trauerfeiern und Trauungen bezüglich der musikalischen Gestaltung diese Richtlinien ihre Gültigkeit haben. Oder Fall 2 Eine Trauerfeier oder Trauung findet außerhalb unserer Kirchengebäude statt: Freie musikalische Gestaltung ist erst nach Abschluss des liturgischen Ablaufs nach Schlusssegen und dem dreifachen gesungenen Amen gestattet. Aus diesem Grund wollen wir zeitgeistlichen Erscheinungen auch klar entgegentreten. Gegenüber diesem Magazin macht Wilfried Klingler deutlich, dass ich nicht weiß was den Stammapostel zu diesem Schreiben veranlasst hat. Die durch Stammapostel Dr. Mir sind keine Vorkommnisse bekannt, die eine Einschränkung dieses in der Richtlinie Musik beschriebenen - und bei uns bewährten - Fachberater-Prinzips erforderlich machten.. Nach Ansicht zahlreicher Amtsträger aus Klinglers Arbeitsbereich deutet dieses Vorgehen auf ein sanftes Ignorieren der neuen Vorgaben aus Zürich hin. Bezirksapostel Wilfried Klingler hatte den entsprechenden Brief Lebers an die Bezirksapostel vom April diesen Jahres ohne eigene Kommentierung oder ergänzende Hinweise lediglich in dem für Amtsträger zugänglichen Intranet veröffentlicht. Klingler selbst vermutet, dass zu unbedarft Lieder und Musikstücke Verwendung finden, bei denen die Urheberrechte nicht bedacht werden. Sanftes Ignorieren in Mitteldeutschland Musik: Bezirksapostel Klingler sieht keinen Handlungsbedarf Hannover gk. Dies führte bereits in der Vergangenheit zu Schwierigkeiten mit der GEMA. Wilhelm Leber initiierte Schärfung der musikalischen Richtlinien in der NAK via Rundschreiben vom 24. Auf Nachfrage bezüglich der nun verschärften musikalischen Richtlinien und den damit verbundenen Auswirkungen für Mitteldeutschland verweist er auf die bisher geltende Praxis und führt dazu abschließend aus: In meinem Arbeitsbereich haben die Fachberater Musik die Aufgabe, die gesamte Problematik im Auge zu behalten. April 2009 trifft in der Gebietskirche Mitteldeutschland auf ein verhaltenes Echo. Statt dessen ermuntert der Vorsteher seine Gemeindemitglieder, aktiv über alternative Gestaltungsformen nachzudenken, die möglichst vielen Menschen ein, dem Tag und der Uhrzeit angemessenes, Gottesdiensterleben möglich machen. Es soll weitergehen: Die Gemeinde solle nun die Urlaubszeit dazu nutzen, um einmal über alternative Gestaltungsformen nachzudenken, die uns Kindern, Jugendlichen, Mittelalten und Alten den Besuch des Mittwochabend-Gottesdienstes attraktiver und lohnender werden lassen.. Stammapostel-Vorstoß findet Resonanz Pilotprojekt zum Wochengottesdienstes in Hannover-Mitte Hannover gk. Gleichwohl hält es Kammer nicht für eine sinnvolle Lösung , den Wochengottesdienst einfach zu streichen, denn dann würden uns weitere Zeiten der gemeinschaftlichen Begegnung verloren gehen, die ich für ein lebendiges Christsein für unverzichtbar halte. Weiter berichtet er, dass es im April 2009 einen ersten Versuch gegeben habe, den Gottesdienstablauf geringfügig zu ändern: Das Licht wurde dunkler gehalten, die Hauptpredigt gekürzt, eine Co-Predigt blieb aus, dafür ruhige Orgelmusik mit anschließender Stillephase. Denn genau dies wird dort seit kurzem gemacht. Danach ging die Gemeinde durch Chorgesang direkt über zur Abendmahlsliturgie. Seit diesem Abend sei er mehr denn je davon überzeugt, dass es schon mit kleinen Veränderungen möglich ist , auch einen Gottesdienst zu ungünstiger Zeit bereichernd werden zu lassen. Die neuapostolische Gemeinde Hannover-Mitte freut sich über die Anregung Stammapostel Dr. Als nachvollziehbare Gründe werden unter anderem die geänderten schulischen, beruflichen und zeitlichen Belastungen der/des Einzelnen genannt, die es zunehmend schwerer machen, sich abends noch zu konzentrieren. Dann folgten wie gewohnt Schlussgebet, Segen und Schlusslied. Wilhelm Lebers, über mögliche Alternativen zu Gottesdienstzeiten und -Formen nachzudenken. In der aktuellen Gemeindezeitschrift schreibt Hirte Lothar Kammer über den Mittwochabend-Gottesdienst: Von verschiedenen Seiten höre ich, dass er in seiner jetzigen Form zu wortlastig ist und daher oft als anstrengend oder ermüdend erlebt wird. - Dieser Vorstoß dürfte einzigartig sein unter den neuapostolischen Gemeinden Deutschlands. Auch würde dadurch manchem Gemeindemitglied, das am Sonntag nicht in den Gottesdienst gehen kann, die Ausweichmöglichkeit genommen. Als Resümee hält Hirte Kammer fest: Ich habe diesen Gottesdienst als seelische und körperliche Erholung erlebt, und war, wie ich den zahlreichen positiven Rückmeldungen aus unterschiedlichen Altersgruppen entnehmen konnte, mit diesem Empfinden nicht allein. Von manchem sei eher der Wunsch nach Ruhe, Entspannung und Besinnung zu hören , was nicht nur für die Zuhörer sondern auch für den Gottesdienstleiter gelte. An diejenigen Gemeindemitglieder gerichtet, die sich lieber eine ausgedehnte Wort-Predigt anstatt eines Stille-Erlebens wünschen stellt er die Frage: Was spricht gegen ein 'Hin und Wieder' oder gegen einen regelmäßigen Wechsel der Form? Zufriedenstellen will sich die emsige Gemeinde allerdings mit dem nun durchgeführten Projekt noch lange nicht. Die Feier des Abendmahls erfolgte bewusst ruhig. Akt der Barmherzigkeit Gottes Sündenvergebung in der NAK auch für Nicht-Versiegelte Dortmund/Zürich gk. Wilhelm Leber hat in Erinnerung gerufen, dass die Sündenvergebung nicht daran gebunden sei, dass jemand zuvor die Sakramente Taufe, Versiegelung, Abendmahl empfangen hat sondern ein Akt der Barmherzigkeit Gottes ist. Demnach schreibt das Kirchenoberhaupt einleitend: Ich habe festgestellt, dass es bezüglich der Seelen in der jenseitigen Welt Unsicherheit gibt in der Frage, ob und wann diesen die Sünden vergeben werden. Man könnte hieraus vorsichtig folgern, dass bei anderen Sünden ausgenommen die Sünde gegen den Heiligen Geist eine Sündenvergebung auch im Jenseits möglich ist , so Leber. Die Aussage wird im aktuellen Monatsrundschreiben für Amtsträger der Neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen NAK NRW wiedergegeben. Dazu gehöre wie bei den Lebenden auch ein bußfertiges Herz. Er sie sich jedoch bewusst, dass unsere Einsicht in die Vorgänge der jenseitigen Welt sehr begrenzt ist und nur eine menschliche Vorstellung.. Dort ist die Rede von der Sünde gegen den Heiligen Geist. Stammapostel Dr. So würden alle Seelen das Wort der Freisprache und könnten so - sofern sie sich vor dem Herrn beugen, Gnade suchen und das Wort im Glauben erfassen - die Vergebung ihrer Sünden empfangen. Aber auch andere Seelen können, sofern ihnen der Herr die Berechtigung dazu gibt, im Gottesdienst zugegen sein. Vornehmlich denken wir dabei an die uns im Glauben Voraufgegangenen. Wörtlich sagt der Herr in Vers 32: ‚… aber wer etwas redet gegen den Heiligen Geist, dem wird’s nicht vergeben, weder in dieser noch in jener Welt.‘ Es ist auffällig, dass der Herr hier die jenseitige Welt ausdrücklich erwähnt. Leber schreibt weiter: Wir gehen davon aus, dass in den Gottesdiensten auch Seelen aus der Welt des Geistes zugegen sind. Der Stammapostel sieht auch die Notwendigkeit einer biblischen Begründung für dieses Vorgehen: Einen kleinen Hinweis darauf, dass auch in der jenseitigen Welt Sündenvergebung möglich ist, findet man in Matthäus 12,31 ff. Wir stellen uns das so vor, dass die uns Voraufgegangenen solche Seelen als Gäste mitbringen. Der inhaltliche Schwerpunkt der Nachbereitung liegt bei den geistlichen Impulsen, die der EJT durch den Gottesdienst, das Motto, die Veranstaltungen brachte, liegt aber auch in der Mitteilung der ansteckenden Freude und Begeisterung. Wenn das EJT-Motto Christus – meine Zukunft für uns Programm ist, wird die Langzeitwirkung gesichert und gesegnet sein.. Nach dem dieses Magazin schon ausführlich vom Großereignis Ende Mai berichtet hat beginnt nun in loser Folge bei glaubenskultur eine Serie unter dem Titel: Was bleibt vom EJT? Den Anfang macht dabei zunächst die Neuapostolische Kirche Berlin-Brandenburg dessen Kirchenpräsident Wolfgang Nadolny auf entsprechende Fragen von gk wie folgt Stellung genommen hat: Wie wird in Ihrer Gebietskirche der EJT nachbereitet? Wo liegt dabei der inhaltliche Schwerpunkt? Bezirksapostel Wolfgang Nadolny: Der EJT wird in der Gebietskirche Berlin-Brandenburg recht vielfältig nachbereitet. Auf Brüder und Schwestern, die nicht mit in Düsseldorf waren, könnte die Begeisterung etwas eigenartig wirken. Und junge Menschen machen halt gern einmal etwas ein wenig anders als die ältere Generation. Dabei handelt es sich um Präsentationen, Fotoausstellungen, Liedbeiträge, Stimmungsberichte usw. Es war eben ein Jugendtag. Es gibt keine starren konzeptionellen Vorgaben für die Nachbereitung, die Kreativität in den Jugendgruppen soll sich entfalten können. Auf Ebene der Gemeinden und Bezirke werden z.B. Bereits auf der Rückfahrt in den Sonderzügen wurden Stimmungsberichte gesammelt, die als Zusammenstellung dann allen Jugendlichen zur Verfügung stehen. Ein idealer Zeitpunkt um in den deutschen Gebietskirchen nachzufragen wie er dort inhaltlich nachbereitet wird. Der EJT wird ganz gewiss Langzeitwirkung haben, wenn wir auch weiterhin in wahrer geschwisterlicher Liebe gemeinsam vorwärts gehen und uns nach dem strecken, was da vorn ist, wie es unser Stammapostel im EJT-Gottesdienst zum Ausdruck brachte. Die Erfahrungen aus den verschiedenen Nachbereitungsideen werden mit den Bezirks- und Gemeindejugendleitern ausgetauscht und weitere Möglichkeiten beraten. Gibt es dazu einen konzeptionellen Ansatz, der dieser Nachbereitung zu Grunde liegt? Existiert ein entsprechender Zeitplan? Nadolny: Mit der Nachbereitung wurde unmittelbar nach dem EJT begonnen. Auch die Fotos, Videos und Erzählungen unserer jungen Geschwister von den einzelnen Veranstaltungen sind eventuell für manchen etwas ungewohnt. Über einen Monat liegt der Europäische Jugendtag der Neuapostolischen Kirche nun zurück. Ziel ist es, den Jugendlichen Besinnung auf das Erlebte zu ermöglichen und den Geschwistern in den Gemeinden Freude zu bringen und gleichzeitig ein Dankeschön zu sagen für alle Unterstützung im Vorfeld des EJT. Was bleibt vom EJT? Folge 1: Gebietskirche Berlin-Brandenburg Düsseldorf/Berlin gk. Einiges wird gewiss Einfluss auf das Gemeindeleben haben, anderes wiederum nicht. EJT-Rückblicke durch Jugendgruppen gestaltet. Als Zeitplan gilt: Das Eisen schmieden, solange es heiß ist. Wo sehen Sie etwaige Schwierigkeiten bei der Nachbereitung des EJT? Wird der EJT nach Ihrer Ansicht eine Langzeitwirkung entfalten und wenn ja woran machen Sie das fest? Nadolny: Es gilt, die Welle der Freude nicht so schnell wieder abflachen zu lassen. Dabei hätte ein Blick in die Ausgabe der Zeitschrift Unsere Familie vom 10. Einige Punkte sorgten gar für erhebliche Verwirrung und Unsicherheit, unter anderem der Hinweis, gute Beziehungen zu anderen Kirchengemeinden pflegen. Auch die Kirchenleitung der NAK-Mitteldeutschland hat sich jüngst dieses Instrument zu Eigen gemacht, um in den Reihen der Gläubigen für die Inhalte des Leitbilds Vision 2014 zu werben. Flyer sind im Allgemeinen fester Bestandteil eines Marketingkonzepts, mit dem erfolgreich für ein Produkt geworben werden soll. Die Kontakte zu Medien, zu den Kommunen, zu anderen Kirchen werden intensiviert. Wenn wir jedoch nur auf die Schwierigkeiten sehen, gibt es kaum Möglichkeiten. Den Anfang machte dabei am vergangenen Mittwoch die thüringische Gemeinde Schleiz mit einem entsprechenden Gemeindeabend, darauf folgen nun entsprechende Aktivitäten in Ruhla und Eisenach.. Wer ist damit gemeint? Die neuapostolische Nachbargemeinde, oder etwa die evangelische Kirche auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Schauen wir mehr auf die Möglichkeiten, dann ist vieles gar nicht so schwierig!. Natürlich gibt es da und dort auch Hemmnisse, Einschränkungen, Rückschläge bei einer gewünschten Entwicklung. endlich zu schließen. In Folge dessen fristen die Informationsblättchen ein trauriges Schattendasein, da viele Gläubige, die bislang von der Vision 2014 keinerlei Kenntnis erhalten haben, mit den Inhalten des Flyers wenig anzufangen wissen siehe PDF-Datei anbei www.glaubenskultur.de/download/flyer-nak-mitteldeutschland.pdf. Januar 2008 Aufschluss geben können. Der Gläubige ist christliches Vorbild in seiner Umgebung, spricht gern über seinen Glauben und weckt Interesse bei seinen Gesprächspartnern. Doch wie schon in der Vergangenheit kam es auch während der Flyer-Aktion im Arbeitsbereich von Bezirksapostel Wilfried Klingler zu eklatanten Kommunikationsdefiziten. Denn entgegen der offiziellen Vorgaben wurden in zahlreichen Gemeinden die Flyer lediglich in den Kirchenfoyers ausgelegt, ohne dass die erläuternden Gedanken des Kirchenpräsidenten Erwähnung fanden. Flyer der Kirchenleitung als Ladenhüter NAK-Mitte: Thüringische Gemeinden starten Info-Abende Aue gk. Dieser Frage sahen sich viele Amtsträger ausgesetzt. Dort schrieb Apostel Achim Burchardt aus Hannover folgendes: Eine freudige und lebendige Gemeinde wird von ihrer Umgebung positiv wahrgenommen. Sie sieht sich als Teil des christlichen Lebens im Ort. Nach Informationen von gk gibt es jedoch starke Bemühungen innerhalb einzelner Bezirke, die Informationslücken in den Gemeinden bezüglich dem Leitbild: Lebendige Gemeinden. Die Gemeinde wirkt einladend auf Gäste. In der Mehrheit der Fälle blieb der Sachverhalt ungeklärt. Bischof Lothar Petereit, Pressesprecher der Gebietskirche, nahm dazu gegenüber diesem Magazin lediglich in allgemeiner Form Stellung: Bezirksapostel Klingler hat sich Ende April mit einem Schreiben an die Gemeinden in Sachsen-Anhalt und Sachsen/Thüringen gewandt und damit den Flyer 'Einblicke in die Entwicklung der Neuapostolischen Kirche Mitteldeutschland' in die Hände unserer Glaubensgeschwister gelegt. Jeder hat auch mal einen schlechten Tag. Couragierter Weckruf Artikel im Gemeindeblatt Coswig kritisiert fade Predigten Coswig gk. Wenn ich eine wertschätzende Rückmeldung oder Kritik anbringe, dann zerrede ich nicht. Auf welche durchaus positive Resonanz dies in seinem Arbeitsbereich stößt zeigt eine aktuelle Entwicklung in der Gemeinde Coswig Sachsen-Anhalt. Aber darüber wiederholt am Altar zu klagen und auch darüber, wie schwer es die Priester doch haben, weil ja u.a. Darüber muss man nachdenken und auch handeln. Prima. Soweit der Artikel.. Eine 'heile Welt' ist ja auch schön und der ein oder andere gibt sich damit zufrieden. Wer das dennoch tut, wird nicht immer, aber doch auch nicht selten vom Gottesdienstbesuch enttäuscht. Man weiß am Ende des Gottesdienstes kaum, worum es denn eigentlich ging. Hauptsache, es haben sich dann wieder alle lieb. Jedenfalls könnte man dies meinen, wenn man den einen oder anderen Gottesdienst nach dem EJT betrachtet. Was bleibt dem Gottesdienstteilnehmer sonst? Abschalten, berieseln lassen? Man kann am Ende sagen, man hat an der Feier des Heiligen Abendmahles teilgenommen. Es ist irgendwie wie in vielen so genannten Seifenopern oder 'Daily Soaps'. Oder sollen diese Ereignisse immer nur einzelne Höhepunkte von Zeit zu Zeit bleiben und zwischendurch begnügt man sich mit dem "alten Trott"? Schade wäre das. Die Oberflächlichkeit und die Schlichtheit der Dialoge laden zum Abschalten oder auch Einschlafen ein. Die Jugend unserer Gemeinde gab uns einen Reisebericht und bedankte sich für die Unterstützung, die aus der Gemeinde kam. Probleme werden mit Patentrezepten 'Wir wollen und wir müssen' gelöst. Und vieles ist sehr enttäuschend. Wo ist die Begeisterung hin? Sind Fotos 'Ich' und der Stammapostel und Videos das Einzige was bleibt? Da hört man dann wieder Predigten, die geprägt sind durch Worthülsen, Floskeln und vom 'Wollen, Sollen und Müssen'. Man muss nicht alles anders machen, um etwas zu verbessern. Im Gegensatz zu vergangenen Zeiten möchte man jedoch nichts unter den Teppich kehren, sondern offen darüber diskutieren und nach Lösungen suchen. Damit scheint das Thema dann auch abgehakt. Es ist nicht jeder ein begnadeter Redner oder theologisch hoch gebildet. Denn im dortigen Gemeindeblatt Ausgabe Juli , das am morgigen Mittwoch erscheint, findet sich ein Artikel der für Aufsehen sorgen wird. Schön. Es ist aber nicht wirklich alles gut. Die wertschätzende Rückmeldung ist für mich ein wichtiges Element in der Kirche. Das Wichtigste ist also erfüllt. Er begründete dies damals wie folgt: Zudem fördern wir intensiv, dass wir über die Gottesdienste sprechen, auch in Gesprächskreisen, und so auch etwas über die Wirkung der Predigten erfahren. Aber man kann versuchen, vieles besser zu machen. Gerade nach einem solchen Ereignis. Es findet sich kein roter Faden. Nun mag der eine oder andere beim Lesen dieser Zeilen den Kopf schütteln oder sagen: 'So ein Quatsch.' Für einen solchen Kommentar dazu ist sicher in der nächsten Ausgabe Platz. Oft schon wurde es gesagt, man solle doch nicht im Gottesdienst daran denken, was es zum Mittagessen gibt. Ansätze dafür gab und gibt es in unserer Gemeinde. Aber muss das deshalb jeder? Sicherlich erwartet niemand eine Revolution. Viel haben wir gehört und gelesen über die Begeisterung, die dort herrschte. auch Kritik geäußert wird, macht die Sache nicht besser. Es steht aber immer die Frage, was man daraus macht. Es war Bezirksapostel Wilfried Klingler selbst, der in einem Interview mit der neuapostolischen Zeitschrift Unsere Familie Ende 2008 offen dazu aufforderte auch Predigten einer kritischen Betrachtung zu unterziehen. glaubenskultur schließt sich dem, laden doch die folgenden Ausführungen zum Nachdenken ein: Auf zu alten Ufern - Oder Was bleibt vom EJT? Das große Ereignis - der erste Europäische Jugendtag - liegt nun schon ein paar Wochen zurück. Geschenkt. Wenn dazu noch unpassende Chorlieder gesungen werden, kann man sich schon fragen, ob man 'im falschen Film' gelandet ist. Verlangt gar keiner. Ein 'neuer Schwung' darf es dann aber auch sein. Gut, mehr sollte man wohl nicht erwarten. Küsschen hier und Küsschen da ... Nun ist es fraglos so, dass nicht jedes Bibelwort Jubelstürme bei den Amtsträgern auslöst. Aber als Zuhörer in einem Gottesdienst möchte man das lebendige Wort, die lebendige Predigt doch auch spüren können. Auch deshalb hat sich der Chefredakteur des Gemeindeblatts, Sebastian Müller, in einem mutigen Schritt dazu entschlossen, den folgenden Artikel eines Gläubigen aus Coswig, der jedoch nicht genannt werden möchte, anonym zu veröffentlichen. Es soll nun nicht der Eindruck vermittelt, dass nun alles komplett schlecht wäre. Anlass für diesen überaus interessanten Beitrag sind jüngste Vorkommnisse in Coswig selbst. Nach Informationen von glaubenskultur gab es ein regelrechtes Trommelfeuer der Kritik an den Predigtinhalten der letzten Gottesdienste. Die Motivation dafür kann man doch aus solchen Ereignissen wie dem EJT ziehen. Zwar übt Drave unverändert seine Funktion aus, doch bei den entscheidenden Terminen und Weichenstellungen, wie zuletzt in Dortmund, wird er außen vor gelassen. Johanning begründet dies mit der Komplexität des Themas, denn derzeit würden noch die Antworten der Gesprächsteilnehmer ausgewertet. Klarster Beleg für diese Entwicklung sind die von beiden erst jüngst durchgeführten Zeitzeugengespräche mit Angehörigen der NAK sowie der Vereinigung Apostolischer Gemeinden VAG in Dortmund. Bekannt ist bislang nur, dass im Mittelpunkt der Gespräche mit VAG und NAK Mitgliedern die Zeitspanne 1948-1955 stand und die damaligen Spannungen zwischen Stammapostel Bischoff und Bezirksapostel Kuhlen Licht ins Dunkel sollte vor allem der eigens für diese Thematik konzipierte Fragenkatalog bringen gk-berichtete darüber. Dezember 2007 zunächst für unbestimmte Zeit sanft und geräuschlos auf das Abstellgleis zu führen, um den von Leber initiierten Versöhnungskurs nicht zu gefährden. Es scheint sich wohl unzweifelhaft mittlerweile auch in Reihen der Kirchenleitung die Ansicht durchgesetzt zu haben, den norddeutschen Apostel nach seinem heftig kritisierten Vortrag am 7. Parallel dazu und fast unbemerkt von Seiten der Öffentlichkeit gerät der eigentlich zuständige Projektgruppenvorsitzende, Apostel Walter Drave, zunehmend ins Abseits. Die Aufarbeitung der NAK-Historie wird in Reihen der Neuapostolischen Kirche immer stärker zu einem Fall für Zwei , sprich Stammapostel Wilhelm Leber und Bezirksapostel Armin Brinkmann haben die entsprechenden Initiativen augenscheinlich und mit Nachdruck in die Hand genommen. Juni in Dortmund gibt man sich zugeknöpft, was die Inhalte der Gedankenaustausche betrifft. Es geht auch ohne Drave Geschichtsaufarbeitung: Leber und Brinkmann federführend Dortmund/Zürich gk. Peter Johanning, Mediensprecher der NAKI, äußerte sich gegenüber glaubenskultur bezüglich dieser Personalie eher ausweichend und ließ lediglich verlauten, jede unserer Projektgruppen hat die Aufgabe, zunächst nicht-öffentlich zu arbeiten und Ergebnisse dem Stammapostel zur Verfügung zu stellen. Denn dieser steht nach wie vor auf wackligen Beinen. Frank Schuldt, Pressesprecher der NAK-NRW hingegen geht davon dass es noch einige Tage und Wochen dauern könnte bis es zur Veröffentlichung kommt.. Doch die mit Spannung erwarteten konkreten Ergebnisse der Gesprächsrunden lassen auf sich warten. So arbeitet auch die AG Geschichte, die ihre Forschungsarbeiten immer eng mit dem Stammapostel rückkoppelt. Auch nach dem dritten Zeitzeugengespräch am 10. Schuld ist ein Rundschreiben des zuständigen Bezirksapostels vom Frühjahr, das die Kinderarbeit einschränkt. Und wir haben gerade einen Europäischen Jugendtag erlebt, der genau das gezeigt hat. Aber in der Demokratie und Revolution ist sie noch unglücklicher, also das Gesetz des Schöpfers, das Gesetz der Autokratie macht glücklich, wenn alles in geordneten Verhältnissen, in Gerechtigkeit und Liebe gehandhabt wird. Auch der Staat sei nach dem Willen Gottes eine große Familie. Das zentrale Anliegen bezüglich der Kinderarbeit, das er in einer Anlage seines Rundschreibens vom 29. Er hat ein Hobby, das heute kaum mehr einer kennt: Er stolziert gerne mit einer witzigen Kopfbedeckung herum, die ihn vor Regen oder auch mal einer Kanonenkugel schützt. Kinder, Dienstboten und Angestellte, alle verfechten dann ihre persönlichen Ansichten und Meinungen, ihre vermeintlichen Rechte; der eine soll nicht mehr sein wie der andere, wo doch die Pflichten, Fähigkeiten und Leistungen so grundlegend verschieden sind. ist die Familie demokratisch, aber unglücklich. Zudem so Ehrich in dem Rundschreiben weiter: Wir wollen den Eltern empfehlen, wo es möglich ist, die Heranwachsenden auch in den Wochengottesdienst mitzunehmen. Das stieß bei vielen Aktiven in der Kinderarbeit Süddeutschlands auf wenig Gegenliebe. In den max. Der Bezirksapostel legt Wert darauf, dass eine klare Trennung zwischen der an den übrigen Sonntagen stattfindenden Sonntagschule und den Kindergottesdiensten besteht: Es gilt zu unterscheiden zwischen kirchlichem Unterricht und Kindergottesdienst – bitte stellt sicher, dass es hier keine Vermischung gibt –, wenngleich inhaltlich Überschneidungen bestehen. Ah, jetzt verstehen wir diesen Satz besser. Ist die Familie demokratisch, dann fordert jedes Glied sein vermeintliches eigenes Recht. Das Ding, man sagt auch Pickelhaube dazu, hat sogar eine Art Antenne auf der Oberseite, und die braucht dieser Herr auch, denn er bekommt seine Befehle direkt von Gott. In ihm äußere sich der Allmächtige als Vater, Schöpfer und Regierer. Auf Gemeindeebene sollen jährlich zwei spezielle Kindergottesdienste durchgeführt werden und auf Bezirksebene einer. Bums! Die Begründung liest sich ganz schnucklig: Bornemann beschreibt eine damals typische kleinbrügerliche Familie: Der Vater ist das Familienoberhaupt, in seinem Heim ist der demokratische Grundsatz - gleiches Recht für alle - absolut undurchführbar. Wie sagte erst kürzlich Apostel Volker Kühnle auf dem EJT? Die Kirche habe eine soziologische Umschichtung erfahren, von einfachen Leuten um 1900, die sich nach Stabilität sehnten, zu heute studierten, in ihrem Beruf qualifizierten Gläubigen mit einem entsprechenden Niveau an geistiger Ausbildung. ... So vermittle die Sonntagschule Freude, Erkenntnis, Wissen, auch Anerkennung und Geborgenheit in der Gruppe, Angenommensein durch die Lehrkraft, Empfinden des Verstanden- und Geliebtwerdens , also ein emotionales und kognitives Erleben , der Kindergottesdienst führe dagegen zum Erleben von Emotion, aber vor allem von Transzendenz 'Gott ist in der Mitte …'. Stuttgart gk. Leute also, die sich schwer tun, irgendwo still zu sitzen, wo sie Veränderungsbedarf sehen, die positive Erfahrungen gemacht haben mit dem Sich-Einbringen. - Das Problem: der Eingangs zitierte Satz stammt nicht von 1911 und der Autor hat auch nicht so einen lustigen Schneuzer wie der Kaiser Wilhelm. Gerade guckt er ein bisschen missmutig, es ist der 19. Liebe Brüder, das heißt, es verbietet sich, eigenmächtig die Liturgie des Gottesdienstes Ablauf zu ändern; wir veranstalten weder 'demokratische Mitmach-Gottesdienste' noch 'MuKi-Gottesdienste', 'Musik-Kindergottesdienste' oder Ähnliches. Zur Durchführung bedürfe es keinen 'Kinder-Priester', denn in den Gemeinden hält der Vorsteher oder ein im Einzelfall beauftragter Priester 2-mal jährlich den Kindergottesdienst. In genau diesem Jahr veröffentlicht die rechte Hand von Stammapostel Hermann Niehaus, der Apostel Heinrich Bornemann aus Iserlohn, eine zweiteiligen Artikel im Zentralorgan der Neuapostolischen Kirche, der Neuapostolische Rundschau , zum Thema Autokratie oder Demokratie? Kernaussage: Die Neuapostolische Kirche ist nicht demokratisch, sondern autokratisch. Jahrhundert, verfolgen gerade mit Unbehagen die Geschehnisse im Iran und freuen uns über neue Formen der Partizipation in der Kommunalpolitik vor unserer Haustüre, dass wir mitbestimmen dürfen wie der neue Platz um die Ecke aussehen soll. Bitte? Wessen Gottesdienstverständnis läuft das zuwider? Man muss schon das Rad der Geschichte weit zurückdrehen, um diese Aussage zu verstehen, am besten bis zum Jahr 1911. Der hat einen lustigen Schneuzer mit nach oben gebogenen Enden und nennt sich Kaiser Wilhelm II. Um Kinder an den Gottesdienstbesuch heranzuführen sollen in der NAK Süd die Jüngsten einmal im Monat komplett am Hauptgottesdienst teilnehmen. Wir leben im 21. In Deutschland herrscht ein gewisser Friedrich Wilhelm Viktor Albert von Preußen. Er fürchtet, wo der Familienvater seine Autorität, Macht und Ansehen verloren hat, ... drei Kindergottesdiensten, die wir im Jahr haben, wollen wir den Kindern möglichst die Form nahebringen, in der sie später den Erwachsenen-Gottesdienst in der Gemeinde erleben , so Ehrich weiter. Und Demokratie, das mag der König von Preussen , wie man ihn auch nennt, überhaupt gar nicht. Zu Kaisers Zeiten ging man also davon aus, dass alles was nicht einer autokratischen Struktur entspringt, zu Wildwuchs führt. Der Fürst, König oder Kaiser ist der Landesvater. Modell One-Man-Show bevorzugt NAK Süd: Kinder-Musik- und Mitmachgottesdienste verpönt In Deutschlands größter neuapostolischen Kirche regt sich unter aktiven Gemeindemitgliedern Unmut. Da lesen wir plötzlich den Satz: Ein 'demokratischer' Gottesdienst, ein 'Mitmach-Gottesdienst', läuft unserem Gottesdienstverständnis Gott spricht, den Dienenden inspirierend, zur Gemeinde – die Geschwister haben Gottesdiensterleben zuwider. März 1911 und erstmals demonstrieren in ganz Europa rund eine Million Frauen in verschiedenen europäischen Ländern für Emanzipation, Wahlrecht und Demokratie. Als fragwürdig darf die These Bezirksapostel Ehrichs gelten, dass die Einbeziehung von Nicht-Amtsträgern, bzw. Das war auch ein Bildungsproblem. Gegenüber glaubenskultur ordnete eine Glaubenschwester das Schreiben Ehrichs als passend zu anderen fragwürdigen Entwicklungen in unserer Gebietskirche ein. April 2009 formulierte, lautet: Wie jedoch wollte man Gotterleben im Gottesdienst haben, wie sollte die Predigt mit Gotteskraft erfüllt sein, wenn sie auf menschlichen Überlegungen beruhen würde? Das Wort muss geistgewirkt sein, denn es muss Kraft und Glaubenssubstanz daraus vermittelt werden. Bornemann schreibt weiter: Findet sich in einer Staatsfamilie keine fürsorgende Mutter, dann ist die Familie wohl unglücklich. Die Folge wäre, so Bornemann, dunkle Zustände, ein ewiger Streit. Man kannte damals noch keine Meinungsbildungsverfahren, keine geordnete Diskussion. Er stammt von Bezirksapostel Michael Ehrich NAK Süddeutschland und traf dort, ganz anders wie zu damals, offenbar nicht auf willfährige Untertanen. Jedenfalls behauptet er das, und viele seiner Untertanen glauben das auch. Partizipationskonzepte im Gottesdienst ein Gotterleben nicht möglich werden ließen und das Wort nicht geistgewirkt sein könne.. Das Müttlerliche in der Staatsfamilie zeige sich in der Regierung, Verwaltung, Beamtenkörper und wohl in der Fürsorge für die Familie, das Volk. Wir haben gelernt, dass die Identifikation mit einer Sache höher ist, je mehr man daran beteiligt ist. ... Verordnete Eintönigkeit im Ortsgottesdienst NAK Süd dehnt Nicht-NAK-Lieder-Verbot auf Hochzeiten aus Wuppertal/Stuttgart gk. Ich freu' mich drauf! - Wer nun im Nachklang der vielgerühmten Großveranstaltung auf auf eine solche Öffnung der Ortsgottesdienstes in der Neuapostolischen Kirche hoffte wird herb enttäuscht. Die Zielrichtung ist eine andere. In der Tat beinhaltet der GEMA-Generalvertrag für die Musik in der NAK nur E-Musik, der U-Bereich, dem gerade Gospels und Neues Geistliches Lied NGL meist zugeordenet werden, ist nicht abgedeckt. Freie musikalische Gestaltungsmöglichkeiten bestehen nur und ausschließlich außerhalb des gottesdienstlichen Ablaufs und außerhalb unserer Kirchengebäude. Vielmehr drängt sich die Vermutung auf, dass in den Ortsgottesdiensten Eintönigkeit erwünscht ist.. Wilhelm Leber schon vor dem EJT in einem Rundschreiben deutlich gemacht, dass für den gottesdienstlichen Gebrauch lediglich Lieder aus dem Programm des Bischoff-Verlags zu verwenden sind. Abweichenende Liedwünsche bedürfen eines umständlichen Weges durch die Instanzen, vom Bezirksmusikbeauftragten, über die Bezirksleitung, Bischof, Apostel bis sogar zum Bezirksapostel. Es kann hier nicht auf den musikalischen Geschmack einzelner ankommen, sondern hier braucht es Richtlinien, die allein schon wegen der GEMA-Problematik erforderlich sind. Zunächst hatte Stammapostel Dr. Damit lässt Deutschlands jüngster Bezirksapostel keinen Zweifel daran, dass eine abwechslungsreiche musikalische Gestaltung in seinem Arbeitsgebiet definitiv nicht erwünscht ist. Dass man jedoch auch mit neuen Liedideen dem Zeitgeist entgegentreten und damit auch noch die allsonntägliche Eintönigkeit überwinden könnte, ahnt vielleicht nur des Stammapostels Mediensprecher, der – dazu befragt, warum den nun gerade der EJT mit seinem Abschlussgottesdienst den offiziellen Musikrichtlinien der Kirche widersprechen musste – erklärt: Immerhin mussten wir drei Tage füllen, es sollte keine Eintönigkeit aufkommen. Die Jugendlichen hätten nach dem Europäischen Jugendtag hochmotiviert in ihre Heimatgemeinden zurückgehen und dort sagen können: Wir haben da was, lasst uns das mal machen im nächsten Gottesdienst. Es heißt 'Cantai ao Senhor', und man kann sich sogar dazu bewegen. Der Kirchenpräsident zeigte anhand zweier Beispiele auf, wie er das genau meint: Fall 1 Eine Trauerfeier oder eine Trauung findet innerhalb unserer Kirche statt: Freie musikalische Gestaltung ist nur außerhalb des Kirchengebäudes gestattet. Ein neues Lied. Den Sinn des Verbots erläutert Ehrich wie folgt: Insbesondere wollen wir der Tatsache Rechnung tragen, dass jeder Gottesdienst, jede Trauerfeier und auch jede Trauung Augenblicke sind, wo wir die Gegenwart Gottes und auch sein Wirken erleben. Ist das der einzige Grund? - Wohl kaum! Als aktiver Kirchenmusiker darf man sich nun ruhig fragen, wie man 52 Sonntage musikalisch so gestalten könnte, dass sie nicht eintönig werden, wenn es kaum Möglichkeit gibt dem Einheitsliedgut zu entfliehen. Ganz besonders schwer hat es nun die neuapostolischen Gläubigen in Süddeutschland getroffen. Das erregt jedoch – gerade im Kontrast zum EJT-Erleben – Unmut unter den Dirigenten in Süddeutschland: Das ist ein weiterer Meilenstein der unrühmlichen Entwicklung zur Kirchenmusik im Bereich Süddeutschland , erklärt einer gegenüber glaubenskultur, der nicht namentlich genannt werden will. Der Vorsteher hätte daraufhin sagen können: Oh, gute Idee! Das bringt mal Farbe in den Gottesdienst. Peter Johanning verweist auf die Einmaligkeit des EJT und dass es in den Ortsgemeinden eben anders sei: Die Chöre sind kleiner, die Gottesdienste werden von sakraler Musik umrahmt. Reichten die meisten Bezirksapostel in Deutschland das Leber'sche Musikdiktat noch fast kommentarlos weiter, setzte Bezirksapostel Michael Ehrich einen folgenschweren Satz noch dazu Ergänzend dazu möchte ich noch darauf aufmerksam machen, dass auch für Trauerfeiern und Trauungen bezüglich der musikalischen Gestaltung diese Richtlinien ihre Gültigkeit haben. Oder Fall 2 Eine Trauerfeier oder Trauung findet außerhalb unserer Kirchengebäude statt: Freie musikalische Gestaltung ist erst nach Abschluss des liturgischen Ablaufs nach Schlusssegen und dem dreifachen gesungenen Amen gestattet. Aus diesem Grund wollen wir zeitgeistlichen Erscheinungen auch klar entgegentreten. Gegenüber diesem Magazin macht Wilfried Klingler deutlich, dass ich nicht weiß was den Stammapostel zu diesem Schreiben veranlasst hat. Die durch Stammapostel Dr. Mir sind keine Vorkommnisse bekannt, die eine Einschränkung dieses in der Richtlinie Musik beschriebenen - und bei uns bewährten - Fachberater-Prinzips erforderlich machten.. Nach Ansicht zahlreicher Amtsträger aus Klinglers Arbeitsbereich deutet dieses Vorgehen auf ein sanftes Ignorieren der neuen Vorgaben aus Zürich hin. Bezirksapostel Wilfried Klingler hatte den entsprechenden Brief Lebers an die Bezirksapostel vom April diesen Jahres ohne eigene Kommentierung oder ergänzende Hinweise lediglich in dem für Amtsträger zugänglichen Intranet veröffentlicht. Klingler selbst vermutet, dass zu unbedarft Lieder und Musikstücke Verwendung finden, bei denen die Urheberrechte nicht bedacht werden. Sanftes Ignorieren in Mitteldeutschland Musik: Bezirksapostel Klingler sieht keinen Handlungsbedarf Hannover gk. Dies führte bereits in der Vergangenheit zu Schwierigkeiten mit der GEMA. Wilhelm Leber initiierte Schärfung der musikalischen Richtlinien in der NAK via Rundschreiben vom 24. Auf Nachfrage bezüglich der nun verschärften musikalischen Richtlinien und den damit verbundenen Auswirkungen für Mitteldeutschland verweist er auf die bisher geltende Praxis und führt dazu abschließend aus: In meinem Arbeitsbereich haben die Fachberater Musik die Aufgabe, die gesamte Problematik im Auge zu behalten. April 2009 trifft in der Gebietskirche Mitteldeutschland auf ein verhaltenes Echo. Trotz der kürzlich erfolgten Versöhnungsgeste von Stammapostel Dr. Wilhelm Leber gegenüber der Vereinigung Apostolischer Gemeinden VAG bleibt das Verhältnis beider Kirchen kompliziert. Der NAKI- Mediensprecher Peter Johanning wünscht sich daher zu aller erst ein christlich-brüderliches Miteinander zur VAG. Dezember 2007 vorgestellt hat. NAK NRW auf der Suche nach Zeitzeugen Botschaftsthematik sollen innerkirchlich besprochen werden Dortmund gk. Was darüber hinaus die Aufarbeitung der Kirchengeschichte der NAK betrifft, weißt der Mediensprecher auf den Fahrplan von Stammapostel Leber hin, den dieser zum Informationsabend am 04. Weitergehende Informationen konnte er jedoch nicht geben.. Dabei sollen laut Auskunft von Frank Schuldt, Pressesprecher der NAK-NRW, nach den beiden Gesprächen mit den Zeitzeugen der Apostolischen Gemeinschaft im Jahr 2008 die gleichen Fragenkomplexe ebenso mit neuapostolischen Zeitzeugen besprochen werden. Die inhaltlichen Differenzen gerade bei schwierigen Themen wie der Botschaftsthematik sind jedoch noch immer vorhanden. Parallel dazu hat nach Informationen, die glaubenskultur vorliegen, der nordrhein-westfälische Bezirksapostel Armin Brinkmann die Bezirksältesten seines Arbeitsgebietes gebeten, ihm Zeitzeugen der Bischoff-Ära zu benennen. Dies ist schon lange ein Wunsch der NAK , so Johanning gegenüber diesem Magazin. Zwar haben die atmosphärischen Störungen nach dem umstrittenen Informationsabend der NAK im Dezember 2007 spürbar nachgelassen. Der besitze unverändert Gültigkeit, es geht weiter mit der Aufarbeitung, darin eingeschlossen ist auch die Botschaftsthematik. Die Fragekomplexe beinhalten die Zeit von Stammapostel Bischof und insbesondere die Thematik der so genannten Botschaft ließ Schuldt verlauten. Stand: Cache vom 1267624504