
| Ein konservativer Leuchtturm |
| Die Gemeinde Aue im Erzgebirge und das ferne Hannover |
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| Leserbriefe zu diesem Artikel |
| (Name und Ort der Red. bekannt), 07-02-2008: Wenn in Aue ein konservativer Leuchtturm steht, dann leben wir hier in Süddeutschland in einer konservativen Enklave, die auch keine einzelnen progressiven Leuchttürme duldet. Selbst junge Amtsträger sind derart eingeschüchtert, dass man von ihnen außer blinder Vorangänger-Verherrlichung und -Nachfolge nichts erwarten kann. Im privaten Gespräch haben sie dabei oft sehr vernünftige Ansichten und auch viel Verständnis für alle, die sich mehr Offenheit und Fortschritt wünschen, aber als "Amtsperson" scheinen sie einen anderen Teil ihres Gehirns und auch ihres Herzens zu nutzen. Das kann man auch in Gesprächen mit höheren Amtsträgern feststellen: unter vier Augen sind sie oft ganz gute Seelsorger ohne Scheuklappen, aber im nächsten Gottesdienst reibt man sich die Augen vor Verwunderung, weil man den Mann nicht wiedererkennt. Leider hat sich das auch durch den Wechsel zu einem jüngeren Bezirksapostel nicht geändert. Manche denken schon an Auswanderung ins "Klingler-Land", wo offenbar grundsätzlich ein anderer Wind weht. Einzelne Leuchttürme kann man dann lächelnd ertragen.... |