
| „Mehr loben als klagen“ |
| Apostel Rudolf Kainz mahnt Trendwende an |
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| Leserbriefe zu diesem Artikel |
| (Name und Ort der Red. bekannt), 15-02-2010: Zum letzten Beitrag kann ich eine passende Ergänzung liefern: In dem von mir durchlittenen Gottesdienst gab ein Priester die lichtvollen Ausführungen eines Apostels wieder, die er einige Tage davor gehört hatte. Dieser Apostel habe gesagt, für alle Christen sollte doch eigentlich Jesus Christus im Mittelpunkt stehen. In der NAK stehe er in der Mitte (was wohl gleichzeitig subtil vermitteln sollte, dass es woanders nicht so sei). Er stehe aber in der NAK nicht nur in der Mitte, sondern gehe auch voran (was wohl auch hier vermitteln sollte, dass es woanders nicht so sei). Wenn man neben dem Inhalt des Gesagten noch das widersinnige Bild betrachtet - Jesus steht in der Mitte und geht voran - kann man konstatieren, dass hier Arroganz mit Dummheit gepaart wurde. |
| (Name und Ort der Red. bekannt), 12-02-2010: bamigono, ich stimme Deinen vier Beträgen von heute voll und ganz zu !!!, auch wenn ich in meiner Kindheit und Jugend keine schlechten Erfahrungen machen brauchte, weil ich viel zu brav war. Liebe Grüße aus Syke |
| (Name und Ort der Red. bekannt), 12-02-2010: @bamigono: Ich unterschreibe Deinen Beitrag über die Kinder+Jugend-Erziehung zu 100%, die gleiche Meinung habe ich auch und ich hoffe auf die Trendwende wie der Apostel Kainz es sich ebenfalls erhofft. Unsere Jugend von heute ist die Zukunft von morgen! Wie sagte ein Jugendlicher am EJT: "Christ? He is cool, just cool. I am a fan of him!" |
| (Name und Ort der Red. bekannt), 12-02-2010: Wie kommt es, dass so wenig Resonanzen zu dem Artikel von Ap. Kainz kommen? Haben wir schon aufgegeben? Oder denken die UF-Leser: Der Kainz ist ein Aufrührer, dem müssen wir keine Bedeutung zumessen, lasst sie ruhig gehen... In der Bibel steht doch von einer "kleinen Schar"... Sicher wäre es besser, man würde nicht anonym schreiben! Aber was bringt es, wenn man ohnehin schon das schwarze Schaf in der Gemeinde ist... |
| Arnd Vogel aus Annaberg-Buchholz, 09-02-2010: Schöne Gedanken die uns Apostel Kainz geschrieben hat. Ich hoffe nur das viele Geschwister und auch Amtsträger diesen Beitrag in der kircheneigenen Zeitschrift "Unsere Familie" gelesen haben und auch die Gedanken begreifen, wie ernst es der Apostel meint. In der Annaberger Gemeinde hat sich auch durch viele Gespräche nichts geändert, weil leitende Amtsträger kein Interesse haben eine Trendwende herbei zu führen. |
| (Name und Ort der Red. bekannt), 09-02-2010: Es ist schon bewundernswert, dass Apostel Kainz sich nochmal in der ihm eigenen Art an die neuapostolische Öffentlichkeit wagt und sich für eine Trendwende im Sinne des Evangeliums einsetzt. Das allein zeichnet diesen Mann schon aus. Wer erin-nert sich nicht, dass er vor Jahren, den meisten und heftigsten Gegenwind von einem Apostel aus NRW bekam? Damals hatte ich auf ein klärendes Wort des Stammapostels ge- wartet, jedoch leider vergeblich. Aus meiner Sicht bietet die Kirche ein Bild völliger innerer Zerissenheit. In einem Punkt scheinen sich alle Verantwortlichen in der KL einig zu sein, Sie wollen die stete Abwanderung stoppen. Doch hierfür scheint es mittlerweilen bereits zu spät zu sein. Allein der Ansatz von Apostel Kainz macht mir etwas Mut. An der geistlichen Erneuerung von innen heraus geht m.E. kein Weg vorbei. Es bleibt jedem Glaubenden überlassen, sich dafür zu entscheiden und das kostet nicht einmal Geld. Der Verzicht auf etwas Bequemlickeit, das stete Ringen mit sich selbst und die völlige Hinwendung zu Christus wären ein guter Einstieg. Warum wird stattdessen Grossveranstaltungen und vielerlei Aktionen, die eine Menge Geld verschlingen der Vorzug gegeben? Gibt es da etwa die Befürchtung, dass aufgeweckte und nach-denkliche Amtsträger und Gemeindemitglieder eine Gefahr für die Kirche sein könnten? Dass sie Kirchenpolitik, Glaubensin-halte und Kirchengeschichte hinterfragen würden? - Man denke nur an Blankenese, Pößnek, Halle ("Widerhall") und was sich darüber hinaus noch entwickeln könnte. Eine Christusorientierte und der Wahrheit verpflichtete Kirche, braucht m.E. kritische Fragen nicht zu fürchten. Ich danke Apostel Kainz herzlich für den Denkanstoß, den er uns mit seinem Artikel gegeben hat. |
| (Name und Ort der Red. bekannt), 09-02-2010: Apostel Kainz ist tatsächlich schon vor Jahren durch gute (und vor allem ehrliche) Ansätze aufgefallen. Vielleicht ist er deshalb nie Bezirksapostel geworden? Die Mehrheit aus diesem Gremium möchte nämlich vor allem eines: Alles so lassen wie es ist. Und diese Mehrheit hat nun einmal die Entscheidungshoheit in unserer Kirche. Sie lässt alle klugen und klar denkenden „Reformer“ einfach auflaufen und blockiert seit langem erfolgreich jeden Versuch, grundlegende (und im Interesse der Kirche dringend notwendige) Änderungen vorzunehmen. Das war schon zu Zeiten von Stammapostel Urwyler so und hat vermutlich viel zu dessen Erkrankung beigetragen. Die von Jesus geforderte „Erneuerung im Geiste“ wird von den meisten abgelehnt (ob nun aus mangelnder Erkenntnis oder aus Berechnung). Man beschränkt sich lieber auf „Schönheitsreparaturen“ und übersieht dabei geflissentlich die gravierenden Mängel am Fundament. Jeder Bausachverständige weiß, wohin das am Ende führt … |
| (Name und Ort der Red. bekannt), 08-02-2010: Gut gedacht! Nur die Realität in der NAK entfernt sich von diesem Wunsch täglich um gefühlte Lichtjahre! Geredet wird nur über einander, nicht miteinander. Probleme werden ausgesessen, bis einer der Beteiligten entnervt aufgibt. Ignoranz ist Normalität. Leider! Grüße in die Runde |
| (Name und Ort der Red. bekannt), 08-02-2010: Einfach Klasse!! |
| (Name und Ort der Red. bekannt), 06-02-2010: Kainz hat schon manches Richtige gesagt und dabei auch versucht, die von ihm aufgegriffenen Äußerungen der Stammapostel so zu interpretieren, dass daraus etwas für die NAK Substantielles erwachsen könnte. Könnte! – denn seine Äußerungen, wenn sie überhaupt und dann auch noch zustimmend zur Kenntnis genommen werden, erfahren doch das gleiche Schicksal wie alle hoffnungsvollen Ansätze; sie werden stillschweigend ad acta gelegt oder so lange interpretiert, bis sie der gängigen ignoranten Problembeschönigung und -verdrängung entsprechen. Eine „Anregung“ aber fehlt auch bei Kainz, nämlich die Einforderung einer ehrlichen Bestandsaufnahme und Überprüfung neuapostolischer Lehr- und Glaubensinhalte. Bevor es dazu nicht kommt, wirken alle anderen Bemühungen wieder einmal wie einseitig an die Gläubigen gerichtete Appelle, ihrerseits die Verantwortung für die Gesundung der Kirche zu übernehmen. Renaissance oder Reform – sie muss vorbildhaft oben beginnen, dann kann sie auch glaubwürdig werden. |