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„Mehr loben als klagen“
 
Apostel Rudolf Kainz mahnt Trendwende an
 
 

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Leserbriefe zu diesem Artikel
 
(Name und Ort der Red. bekannt), 16-02-2010:
Und ich glaube nur vom neuen Weg zu reden ist noch nicht ihn auch tatsächlich zu gehen. Ich kann den letzten Gottesdienst gar nicht so richtig beschreiben, auf jeden Fall, immer so hinten rum nur in der Gemeinde kann man seelig werden und ohne Apostel geht eben nichts. Immer wieder das Wörtchen NUR. Nun ja schauen wir mal wie es weitergeht auf dem neuen Weg :-)

(Name und Ort der Red. bekannt), 15-02-2010:
Hallo badedeno,
besagter Apostel hat mit seiner Aussage, Jesus stehe bei uns in der Mitte, ganz praktisch gedacht. Schließlich müssen ja auch noch hunderte von neuapostolischen Aposteln in der Mitte Platz haben. Und weil die mindestens genauso wichtig sind, wie Jesus Christus, kann dieser natürlich nicht im Mittelpunkt sein. Das ist NAK-Hausmannskost für einfältige Gemüter. Einfach und nahrhaft für die Wohlfühlgemeinden von heute.

(Name und Ort der Red. bekannt), 15-02-2010:
Zum letzten Beitrag kann ich eine passende Ergänzung liefern:

In dem von mir durchlittenen Gottesdienst gab ein Priester die lichtvollen Ausführungen eines Apostels wieder, die er einige Tage davor gehört hatte. Dieser Apostel habe gesagt, für alle Christen sollte doch eigentlich Jesus Christus im Mittelpunkt stehen. In der NAK stehe er in der Mitte (was wohl gleichzeitig subtil vermitteln sollte, dass es woanders nicht so sei). Er stehe aber in der NAK nicht nur in der Mitte, sondern gehe auch voran (was wohl auch hier vermitteln sollte, dass es woanders nicht so sei). Wenn man neben dem Inhalt des Gesagten noch das widersinnige Bild betrachtet - Jesus steht in der Mitte und geht voran - kann man konstatieren, dass hier Arroganz mit Dummheit gepaart wurde.

(Name und Ort der Red. bekannt), 14-02-2010:
Ich habe heute einen Gottesdienst erlebt, der Neue Weg. OK. Leider aber immer noch mit dem fahden Beigeschmackt, nur über unsere Apostel ist der neue Weg zu erreichen. Selbst die Sänger haben das Apostelamt wieder in den Vordergrund gestellt. Warum?

Jesus ist der Einzige der im Vordergrund stehen muss und kann.

Aber auch in unserem Gemeindeblatt: 2014 und ein Vortrag über den EJT.

Trotzdem finde ich immer noch das "zuviel alte Schiene" >Immer wieder der Hinweis, das man doch ohne die Apostel nicht seelig werden kann. Immer und immer wieder wurde in dem heutigen Gottesdienst das Apostelamt in den Mittelpunkt gestellt. Zuviel !!!!

(Name und Ort der Red. bekannt), 12-02-2010:
Das schlimme ist, das ich so "hinten" rum heute noch das schlechte Gewissen ans Herz gelegt bekomme. Aber ich habe gelernt damit umzugehen und meinen Weg zu gehen und ich denke es ist der richtige, ich glaube an Jesus, erziehe meine Kinder danach und dann schauen und hoffen wir mal das es der richtige Weg ist.

(Name und Ort der Red. bekannt), 12-02-2010:
bamigono,
ich stimme Deinen vier Beträgen von heute voll und ganz zu !!!, auch wenn ich in meiner Kindheit und Jugend keine schlechten Erfahrungen machen brauchte, weil ich viel zu brav war.
Liebe Grüße aus Syke

(Name und Ort der Red. bekannt), 12-02-2010:
„Es ist ein Wahn zu glauben, Jesus wohne nur im Fleisch des Apostels … Wie hart war man gegenüber Andersgläubigen! Wie hat man die oft verdammt?! Aber – man hat nicht bedacht, daß in des Vaters Hause viele Wohnungen sind und daß der liebe Gott viele Lehrkörper auf Erden hat … Es kommt leider nur zu oft vor, daß den Gesandten [=den Aposteln] mehr Ehre gezollt wird als dem Sender, und dahin müssen wir kommen, daß der Herr als Grund und Eckstein an den richtigen Platz kommt in seinem Werk“.[1]

Das hat StAp.Bischof mal geschrieben, kaum zu glauben.

Aber das ist die Wahrheit, dahin müssen kommen !!!!!!!!!!!!!!!

(Name und Ort der Red. bekannt), 12-02-2010:
Wenn die KL da nicht beginnt, dann sehe ich leere Bänke. Denn die die die alte Botschaft heute noch vertreten und daran glauben, werden in 10 Jahren nicht mehr sein. Leider muss ich sagen gibt es in unserer Gemeinde noch sehr viele die an dem exclusiven festhalten, die sich gar nichts anderes vorstellen können, die es einen aber auch spüren lassen. Und das finde ich traurig, da wir einen sehr jungen und eigentlich dynamischen Vorsteher haben. Schade aber es ist so. Ich habe es gewagt über den Tellerrand zu schauen und habe es nicht bereut. Wie hat der St.Ap. Gott gab jedem Menschen einen Verstand, mit dem man auch hinterfragen kann, das hab ich getan und festgestellt es gibt viele gläubige Christen wie du und ich. Warum sollten ausgerechnet nur wir in der NAK die auserwählte Braut sein, sich dies anzumaßen ist für mich unchristlich, den liebe deinen nächsten wie dich selbst, wenn man sicher aber höher stellt wie ein anderer Christ istdas keine Nächstenliebe!!!!!!!!!!!!!!!!!! Ich liebe Christus und glaube an ihn, in diesem Sinne erziehe ich meine Kinder, aber nicht unter Zwang, wie ich meine Kindheit erlebt habe. Alles was weltlich war, da darfst du nicht sein, da findet dich Jesus nicht, obwohl du innig an ihn glaubst. Wenn du nicht in den Gottesdienst gehst, wirst schon sehen was du davon hast, diese Sätze werden meine Kinder nie von mir hören, weil es nicht so ist, der Glaube ist wichtig, deswegen kann ich doch aber am gesellschaftlichen Leben teilnehmen? Kinder heut zu Tage müssen von ganz klein auf lernen sich durch zu setzen um im späteren Leben zu bestehen. Was habe ich gekonnt, wenn ich mein Kind von allem fern halte und ihm Angst mache? Ich habe lange gerbaucht meine Angst vor dem was ist, wenn ich mal den Sonntag mit meinem Mann und meinen Kindern verbringe, zu verlieren, meine Seele war krank, weil ich ständig gehört habe wirst schon sehen, was du davon hast. Ich hatte Alpträume. Ist das Glauben? Nein ist es nicht. Ich habe soetwas noch nie von einem evangelischen Pfarrer gehört, noch von einem evang. Christ. Es ist doch jedem selbst überlassen wie er oder sie seinen Glauben erlebt. Man ist doch deswegen kein schlechter Christ. So lange wie da aber nicht mal was von der KL kommt, wird es so sein, das die Jugend wegläuft. In der heutigen Zeit, mit diesem Medienangebot, kann man eben seine Kinder nur offen erziehen, denn sonst sind sie wie sagt man so schön die "Looser". Und so lange wie man nicht über wirklich kindgerechte Gottesdienste, Religionsstunden nachdenkt, wird der Abgang immer mehr werden. Mir liegt aber auch immer noch dieser Satz des Vorstehers im Magen, Kinder haben einen Altar entweiht. Das klingt doch nach Sekte und nicht nach Kirche.

Wie sagte Jesus: Laßt die Kindlein zu mir kommen ...,

UNd wenn ihr nicht werdet, wie diese Kinder ...

Dem muss ich nichts mehr hinzufügen.

(Name und Ort der Red. bekannt), 12-02-2010:
@bamigono: Ich unterschreibe Deinen Beitrag über die Kinder+Jugend-Erziehung zu 100%, die gleiche Meinung habe ich auch und ich hoffe auf die Trendwende wie der Apostel Kainz es sich ebenfalls erhofft.

Unsere Jugend von heute ist die Zukunft von morgen!

Wie sagte ein Jugendlicher am EJT: "Christ? He is cool, just cool. I am a fan of him!"

(Name und Ort der Red. bekannt), 12-02-2010:
Wir haben einen Gott, der da hilft, und den HERRN, der vom Tode errettet.
Psalm 68,21

Wenn du mit deinem Munde bekennst, dass Jesus der Herr ist, und in deinem Herzen glaubst, dass ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet.
Römer 10,9


Jahreslosung 2010:
Jesus Christus spricht: Euer Herz erschrecke nicht.
Glaubt an Gott und glaubt an mich.
(Johannes 14

Das sollte zu denken geben.

(Name und Ort der Red. bekannt), 12-02-2010:
Es wäre schön wenn wirklich der Weg zu einer Wende führen würde, ja es ist einfach so, die Jugend wendet sich ab. Aber es beginnt doch eigentlich in der Kindererziehung. Es gab da vor einiger Zeit auch hier Diskussionen. Es sollte mal drüber nachgedacht werden, wie man die Gottesdienste auch für Kinder interessanter gestalten kann. Was habe ich gekonnt, wenn ich jeden Sonntag mit meinem Kind diskutieren muss, wenn es in den Gottesdienst geht. Mutti das ist so langweilig. Ich versteh doch gar nicht, was der predigende von mir will. Es ist ja wenn man genau hinschaut oder hinhört wirklich so. Ich meine wenn ich dann auch noch in einem Beitrag lese, das Kinder in dem sie ein Gedicht vom ALtar vortragen, den Altar entweihen, na wo sind wir denn hier? Unsere Kinder sind unsere Zukunft, da sollte man doch beginnen? Mein großes Kind besucht seit einem halben Jahr zusätzlich die Christenlehre unserer evang. Kirche und ist begeistert, weil man da eben nicht nur sitzen muss und zu hören und mitschreiben muss. Nein es wird den Kindern kindgerecht gelehrt. Unter anderem auch mit Gesang und Spiel. Aber der Religionsunterricht ist eben was anderes. Aber warum eigentlich? Wäre es nicht schöner wenn die Kinder mit Begeisterung in den Religionsunterricht gehen würden. Ich denke mir das viele Kinder so denken, es sich aber viele nicht trauen was zu sagen. Leider ist es aber auch so, wenn man mal seine Meinung sagt, wird man schief angeschaut. Ich habe einen Partner der nicht unserem Glauben angehört, dann ist es noch viel schwieriger seine Kinder als Christen zu erziehen. Warum kommt Papa niemals mit? Dann will ich auch nicht. Ich gebe mir alle Mühe meine Kinder christlich zu erziehen, manchmal muss man aber mal andere Wege gehen. Und eben auch mal Sonntags mit der "Ganzen Familie" etwas unternehmen auch wenn man mal einen Gottesdienst "schwenzt" deswegen ist man doch kein schlechterer Christ. Auch nicht wenn man mal einen evangelischen Gottesdienst besucht und über den Tellerrand schaut. Ich bin in einer sehr strengen Zeit groß geworden und sehr streng nach unserem Glauben erzogen worden, nur so würde ich heute als Mutti meine Kinder nicht mehr erziehen, sie sollen mit Freude zum Gottesdienst gehen, wegen mir auch in die Christenlehre, letztendlich glauben doch alle Christen an einen Gott. Da fängt es doch an, ich vermisse immer noch die Aussagen wir Christen, dieses Wort fällt in unseren Gottesdiensten noch viel zu wenig, statt dessen wir Gotteskinder, immer noch zu oft dieses exclusive. Nein ich bin genauso viel wert wie ein Christ in der evangelischen Kirche. Die Tante meines Mannes besucht jeden Gottesdienst. Jeden. Sie hat genau das selbe Recht, den selben Heiligen Geist, sie genauso eine gläubige Christin, wie Du und ich. Da sollte die Kirchenleitung beginnen. Unsere Apostel sind genauso gut wie ein Pfarrer in der evang. Kirche: wieso muss dieses Amt immer so hoch gehalten werden? Ein riesen Trara gemacht werden, wenn ein Apostel in der Gemeinde ist. Alle Christen sind gleich vor unserem Gott, ich finde es ist Unrecht wenn wir sagen, das es nur über die NAK möglich ist erlöst zu werden. Siehe da auch der Beitrag über den Apostel (der von unseren leitenden Ämter als Vorsitzender bezeichnet wird, nicht als Apostel) wieso soll ausgerechnet unsere Kirche die erlösende sein? Kann es nicht auch sein, das es die VAG mit Ihren Aposteln ist????

(Name und Ort der Red. bekannt), 12-02-2010:
Wie kommt es, dass so wenig Resonanzen zu dem Artikel von Ap. Kainz kommen?
Haben wir schon aufgegeben? Oder denken die UF-Leser:
Der Kainz ist ein Aufrührer, dem müssen wir keine Bedeutung zumessen, lasst sie ruhig gehen...
In der Bibel steht doch von einer "kleinen Schar"...

Sicher wäre es besser, man würde nicht anonym schreiben!
Aber was bringt es, wenn man ohnehin schon das schwarze Schaf in der Gemeinde ist...

Frank Schmidt aus Rösrath, 11-02-2010:
nur mal so nebenbei:

hier geben sich ja einige sehr viel mühe und schreiben lange briefe, aber anonym.

ich lese grundsätzlich keine anonymen stellungnahmen und frage mich, warum die schreiber (die schreiberin?) nicht den mut haben, zu ihrer meinung öffentlich zu stehen?

ist das folge einer neuapostolischen einschüchterung?

denkt mal darüber nach!

Arnd Vogel aus Annaberg-Buchholz, 09-02-2010:
Schöne Gedanken die uns Apostel Kainz geschrieben hat. Ich hoffe nur das viele Geschwister und auch Amtsträger diesen Beitrag in der kircheneigenen Zeitschrift "Unsere Familie" gelesen haben und auch die Gedanken begreifen, wie ernst es der Apostel meint. In der Annaberger Gemeinde hat sich auch durch viele Gespräche nichts geändert, weil leitende Amtsträger kein Interesse haben eine Trendwende herbei zu führen.

(Name und Ort der Red. bekannt), 09-02-2010:
Es ist schon bewundernswert, dass Apostel Kainz sich nochmal
in der ihm eigenen Art an die neuapostolische Öffentlichkeit wagt und sich für eine Trendwende im Sinne des Evangeliums
einsetzt. Das allein zeichnet diesen Mann schon aus. Wer erin-nert sich nicht, dass er vor Jahren, den meisten und heftigsten Gegenwind von einem Apostel aus NRW bekam?
Damals hatte ich auf ein klärendes Wort des Stammapostels ge-
wartet, jedoch leider vergeblich. Aus meiner Sicht bietet die Kirche ein Bild völliger innerer Zerissenheit.
In einem Punkt scheinen sich alle Verantwortlichen in der KL einig zu sein, Sie wollen die stete Abwanderung stoppen. Doch hierfür scheint es mittlerweilen bereits zu spät zu sein.
Allein der Ansatz von Apostel Kainz macht mir etwas Mut. An der geistlichen Erneuerung von innen heraus geht m.E. kein Weg vorbei. Es bleibt jedem Glaubenden überlassen, sich dafür zu entscheiden und das kostet nicht einmal Geld. Der Verzicht
auf etwas Bequemlickeit, das stete Ringen mit sich selbst und die
völlige Hinwendung zu Christus wären ein guter Einstieg.
Warum wird stattdessen Grossveranstaltungen und vielerlei Aktionen, die eine Menge Geld verschlingen der Vorzug gegeben?
Gibt es da etwa die Befürchtung, dass aufgeweckte und nach-denkliche Amtsträger und Gemeindemitglieder eine Gefahr für die Kirche sein könnten? Dass sie Kirchenpolitik, Glaubensin-halte und Kirchengeschichte hinterfragen würden? - Man denke nur an Blankenese, Pößnek, Halle ("Widerhall") und was sich darüber hinaus noch entwickeln könnte.
Eine Christusorientierte und der Wahrheit verpflichtete Kirche,
braucht m.E. kritische Fragen nicht zu fürchten.

Ich danke Apostel Kainz herzlich für den Denkanstoß, den er uns mit seinem Artikel gegeben hat.

(Name und Ort der Red. bekannt), 09-02-2010:
Apostel Kainz ist tatsächlich schon vor Jahren durch gute (und vor allem ehrliche) Ansätze aufgefallen. Vielleicht ist er deshalb nie Bezirksapostel geworden? Die Mehrheit aus diesem Gremium möchte nämlich vor allem eines: Alles so lassen wie es ist.

Und diese Mehrheit hat nun einmal die Entscheidungshoheit in unserer Kirche. Sie lässt alle klugen und klar denkenden „Reformer“ einfach auflaufen und blockiert seit langem erfolgreich jeden Versuch, grundlegende (und im Interesse der Kirche dringend notwendige) Änderungen vorzunehmen. Das war schon zu Zeiten von Stammapostel Urwyler so und hat vermutlich viel zu dessen Erkrankung beigetragen.

Die von Jesus geforderte „Erneuerung im Geiste“ wird von den meisten abgelehnt (ob nun aus mangelnder Erkenntnis oder aus Berechnung). Man beschränkt sich lieber auf „Schönheitsreparaturen“ und übersieht dabei geflissentlich die gravierenden Mängel am Fundament. Jeder Bausachverständige weiß, wohin das am Ende führt …

(Name und Ort der Red. bekannt), 08-02-2010:
Gut gedacht!
Nur die Realität in der NAK entfernt sich von diesem Wunsch täglich um gefühlte Lichtjahre!
Geredet wird nur über einander, nicht miteinander.
Probleme werden ausgesessen, bis einer der Beteiligten entnervt aufgibt.
Ignoranz ist Normalität.
Leider!
Grüße in die Runde

(Name und Ort der Red. bekannt), 08-02-2010:
Einfach Klasse!!

(Name und Ort der Red. bekannt), 06-02-2010:
Kainz hat schon manches Richtige gesagt und dabei auch versucht, die von ihm aufgegriffenen Äußerungen der Stammapostel so zu interpretieren, dass daraus etwas für die NAK Substantielles erwachsen könnte. Könnte! – denn seine Äußerungen, wenn sie überhaupt und dann auch noch zustimmend zur Kenntnis genommen werden, erfahren doch das gleiche Schicksal wie alle hoffnungsvollen Ansätze; sie werden stillschweigend ad acta gelegt oder so lange interpretiert, bis sie der gängigen ignoranten Problembeschönigung und -verdrängung entsprechen.

Eine „Anregung“ aber fehlt auch bei Kainz, nämlich die Einforderung einer ehrlichen Bestandsaufnahme und Überprüfung neuapostolischer Lehr- und Glaubensinhalte. Bevor es dazu nicht kommt, wirken alle anderen Bemühungen wieder einmal wie einseitig an die Gläubigen gerichtete Appelle, ihrerseits die Verantwortung für die Gesundung der Kirche zu übernehmen. Renaissance oder Reform – sie muss vorbildhaft oben beginnen, dann kann sie auch glaubwürdig werden.