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Hingabe an Jesus Christus
 
VAG trauert um Apostel Baron - NAK NRW kondoliert (upd)
 
 

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Leserbriefe zu diesem Artikel
 
(Name und Ort der Red. bekannt), 09-02-2010:
Na klar, bamikaba - wäre eine andere Berichterstattung vielleicht besser. Ob es wirklich so unüblich ist, wage ich aber zu bezweifeln.
Aber - sieh doch das Positive: Wenn Du nicht schreibst, dass es überhaupt positiv ist, dass die NAK kondoliert, dann versteht mancher die Kritik schon falsch - und mal ehrlich: Ist es nicht ein schöner Schritt, gerade weil man früher doch eher verfeindet war, weil man die anderen als die bösen von NAK-Seite sah. Ich hab die Zeit damals nicht miterlebt - aber so wie sie im Internet teilweise beschrieben wird, hätte damals die NAK wohl eher gedacht: - Das klingt jetzt böse, und ich entschuldige mich dafür; es ist auch überspitzt: Aber man hätte wohl eher gedacht: Toll, einer weniger.
Heute trauert man mit? Ist das nicht auch eine positive Bemerkung wert?

Nun - lenoka - diesen Einwurf finde ich unrealistisch:
Es wäre doch überall so. Stellen wir uns vor, ein "großer" Politiker verlässt diese Welt - wie unterschiedlich wird die Wortwahl der eigenen Partei sein zur Wortwahl der anderen Parteien?
Wie mehr muss das für die NAK gelten, die das Apostelamt doch sehr exklusiv bewertet und anders definiert? Viele Kritiker sagen ja auch über die NAK, dass dort keine Apostel im Sinn Jesus tätig wären, weil dies den direkten Kontakt zu Jesus erfordert - für Paulus bauen sie Brücken, für die NAK-Apostel nicht. Die Unterschiede sind zu groß - und das ist auch gut so, solange wir als Gläubige damit umzugehen wissen - als dass man sich in diesem Maße anerkennen könnte: NAK definiert Apostel rein innerkirlich - dies führt zwangsläufig dazu, dass andere nicht direkt als Apostel anerkannt werden können. Die Einlassung, dass er als Apostel dort tätig war ist insoweit schon sehr progressiv und gewagt.

Ich hab ja da kein großes Wissen über Psychologie, aber wir dürfen nicht vergessen, wie leicht sich Menschen trennen: Da gabs mal ein Experiment: Schüler wurden in einer Galerie geführt mit Bildern von zwei Malern. Danach gefragt, welche sie besser fanden und in Gruppen danach aufgeteilt. Die Frage war nun: Wie sollen wir Euch entlohnen, der erste Wert ist nun jeweils von der eigenen Gruppe, der andere von der anderen Gruppe:
20 DM - 20 DM; 15 DM - 10 DM oder 10 DM - 0 DM.
Und die meisten nahmen nicht das meiste, sondern das, wo der Unterschied am größten war.
So tickt der Mensch. Wir differenzieren uns gerne. Und damit müssen wir doch lernen umzugehen, damit positiv arbeiten. Wenn die Frage, welche Bilder schöner sind, so weit führt, dass Schüler, die sich schon einige Zeit kennen, eine Klasse bilden, sich so weit trennen, wie viel mehr trennen sich Religionsgesellschaften (und da nicht nur NAK...! und nicht nur Sekten! etc.!), wo es doch um das mögliche ewige Heil oder Verderben geht?
Und auch wenn die NAK hier noch nicht so weit ist, mutig zu sagen 20 DM - 20 DM, aber sie nähert sich zumindest schon ungemein der 15 DM - 10 DM Variante; und das ist äußerst positiv, wie gesagt: Der Mensch tickt eigentlich anders!

Wenn ein Kind von 100 Punkten 99 hat, kann man auch fragen, wieso nur 99 - was war der Fehler - oder auf die 99 sehen - dann ist das Kind auch motiviert. Sicher, die Leistung der NAK ist sicher noch keine 99 Punkte wert (vielleicht auch nicht 80 oder 60....), aber es ist doch ein ernstliches Bemühen ersichtlich, sich anzunähern, sich zu ändern. Und auch, wenn ihr mit Euerer Kritik Recht - freut Euch doch auch, dass da überhaupt Bewegung ist.........

Und ja - mir ist klar: Wir haben seit 2001 den Euro - aber das Experiment wurde halt zur DM-Zeit gemacht......

(Name und Ort der Red. bekannt), 08-02-2010:
Viel spannender finde ich die Wortwahl. Man schreibt nicht, dass Apostel Baron verstorben sei. Sondern die Meldung lautet: "Wilfried Baron, langjähriger Vorsitzender der Apostolischen Gemeinschaft und in der Glaubensgemeinschaft im Amt eines Apostels tätig". Kein Apostel, sondern nur ein Vorsitzender, der im Amt eines Apostels tätig war. Hat Baron sich das Amt also nur angemaßt? Gelobt wird denn auch nicht etwa seine apostolische Amtsführung, wie es bei einem neuapostolischen Apostel selbstverständlich wäre, sondern sein Humor, seine Ernsthaftigkeit im Glauben, Menschenfreundlichkeit, Zuhörenkönnen und rhetorisches Talent.
Frau Käßmann ist wohl auch nur im Amt einer Bischöfin tätig?! Daneben geraten: "Bischöfin" gibt es gar nicht als Amt...

(Name und Ort der Red. bekannt), 07-02-2010:
Wenn man den Artikel bei NAK NRW liest, dann wird erst einmal groß berichtet, dass Bezirksapostel Brinkmann kondoliert. Danach erst wird kurz auf den Verstorbenen eingegangen Es müßte jedoch genau anders herum sein. Hier sieht man im Kleinen, wie es immer noch im Großen gehalten wird. Wir (NAK) da oben und die Anderen (VAG) da unten. Solche selbstverständlichen Dinge werden bei uns (NAK) noch immer nicht bemerkt. Es muß sich noch viel ändern in den Köpfen. Bitte das bei der NAK nicht wieder als böswillige Kritik auffassen, sondern als wohlgemeinten Hinweis.