
| Jubiläumswochenende |
| 50 Jahre Apostolische Gemeinde Düsseldorf |
![]() |
Dieser Artikel zählt zu unserem Premiumangebot. Um ihn zu lesen können sie sich
|
| Leserbriefe zu diesem Artikel |
| Lothar Volkmann aus Schwerte, 10-02-2010: |
| (Name und Ort der Red. bekannt), 02-02-2010: Bei aller Freude über das zarte Entstehen von Kontakten zwischen Gemeinden der NAK und der VAG, trotz aller notwendigen Bemühungen um ehrliche Versöhnung - zum Gehen eines gemeinsamen Weges, wie es hier und da als Wunsch zum Ausdruck gebracht wird, wird und kann es nicht kommen. Das liegt keineswegs in der Hauptsache in den unterschiedlichen Führungsstrukturen begründet, sondern in der unterschiedlichen Theologie, wenn mir dieser etwas euphemistische Ausdruck hier gestattet ist. Die VAG hat sich hier ganz grundlegend von der NAK wegentwickelt. Ich vermeide bewusst den hier schon gefallenen Begriff "weiterentwickelt", weil er eine Wertung enthält, die an dieser Stelle zu früh fällt. Trotz aller berechtigten Kritik an Inhalten neuapostolischer Lehre kann die immer wieder zu stellende Frage nach der Wahrheit, nämlich nach dem was die Kirche Christi, nicht als Institution sondern als der vergeistigte Leib des Herrn, zu sein habe. Es ist dabei weder hilfreich, die bestehenden Unterschiede um des Miteinanders willen zu ignorieren noch andere Auffassungen ungeprüft zu übernehmen, sei es, weil man dadurch eine Annährung zu erreichen erhofft, sei es, weil die andere Seite einfach sympathischer erscheint. Dabei handelt es sich nicht nur um Überlegungen zu einem besseren Verhältnis zur VAG, sondern um ein Grundproblem der Ökumene. Es werden wichtige Grundsatzfragen oft zu leichtfertig einem oberflächlichem Verständnis von Einigkeit geopfert, anstatt sie offen und in aller Deutlichkeit darzustellen und zu diskutieren. Eine Versöhnung zwischen VAG und NAK mag schwierig sein, aber ein Weg zur Einheit des Glaubens erscheint mir ausgeschlossen. VAG und NAK sollten sich deshalb auf das Machbare beschränken: ehrliche Aufarbeitung der Geschichte, Bekenntnis der Schuld und Anerkennung der Existenz des anderen als Teil der Kirche Christi - das ist trotz der hoffnungsvollen Zeichen ein langer Weg, insbesondere für die NAK. Niemand soll aber deswegen sein Profil verändern oder aufgeben, solche Fragen müssen aus anderem Grund innerhalb der jeweiligen Kirche gestellt werden, nämlich um zu erkennen, ob der Weg, den Christus uns wies, durch die Kirche und in der Kirche gelebt wird. |
| (Name und Ort der Red. bekannt), 28-01-2010: Lieber Bruder Volkmann, vielleicht kennen Sie das afrikanische Sprichwort: "...wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können sie das Gesicht der Welt verändern!" Können Sie sich vorstellen, dass es innerhalb der NAK Glau-bende gibt, die als Gemeindemitglieder und Amtsträger nach diesem Grundsatz leben? Eine Zuordnung der Betreffenden zu einer der von Ihnen genannten Gruppen wäre unpassend. Die Genannten haben ihren Platz ganz bewußt innerhalb der Kirche. Ihr vorrangiges Bemühen ist jedoch die völlige Aus-richtung auf Christus. Hinzu kommt das stete Ringen um eine entsprechende Lebensführung, geistgewirkte christusbezogene Predigten und eine ebenso geprägte Seelsorge. Ich meine, dies sei ein lohnender Ansatz für eine segensreiche Entwicklung. Wenn sich nur "viele" dazu finden lassen. Was unsere Schwestern und Brüder in der VAG betrifft, so kann ich die Aussage von BA Brinkmann: "Wir sind aufgerufen alles zu tun, ein versöhnliches Miteinander auf dem Grund des Evan-geliums Jesu Christi zu gestalten...“ nur unterstreichen. Möchte dies jedoch gern auf die gesamte Gemeinschaft der Christen erweitert sehen und das "versöhnlich" gegen "herzlich" ausge- tauscht wissen. Sie, lieber Bruder Volkmann, sowie alle, die diese Zeilen lesen grüße ich herzlich und wünschen den Frieden und den Segen unseres Gottes. Ihr Bruder in Christo |
| Lothar Volkmann aus Schwerte, 27-01-2010: Zunächst einmal herzlichen Glückwunsch zum 50. Jahrestag. Interessant die Wort von Armin Brinkmann: " .... Solch ein Ereignis darf sich niemals wiederholen und wir sind aufgerufen, alles zu tun ein versöhnliches Miteinander auf dem Grund des Evangeliums Jesu Christi zu gestalten.“ Ich habe in der NAK genau diese Erfahrungen gemacht. Zunächst ordentlich austeilen und anschliessend von Versöhnung reden. Wenn da nicht HH-Blankenese wäre. Irgendwie wird die NAK immer unglaubwürdiger. Inzwischen habe ich es mir zu Eigen gemacht, die NAK-Mitglieder in drei Gruppen aufzuteilen: Täter - Mitläufer - Opfer. Wir sollten bei all dem auch nicht vergessen, dass die Apostel, Bischöfe, Ältesten, Brüder und Geschwister damals aus der NAK hinaus geworfen worden sind. Eine "Wiedervereinigung" wird es Gott sei Dank nicht geben. Dazu hat sich die VAG im Gegensatz zu NAK weiter entwickelt. In der NAK herrschen heute immer noch Führungsstrukturen wie vor 60 Jahren. |
| Alexander Bieseke aus Bad Driburg, 27-01-2010: Herzlichen Glückwunsch auch von mir. Ich wünsche der VAG gerade für den vor uns liegenden Weg viel Kraft, den reichen Segen Gottes, die nach innen wie außen wirkende christliche Glaubensmntalität, die von Exclusivität nichts (mehr) hält, sondern im Reigen der christlichen Kirchen versucht Jesu Willen zu verfolgen! "Vater, ich will, dass die, die an mich glauben, eins seien, gleich, wie du Vater und ich eins sind!" Liebe Schwestern, liebe Brüder, bitte helft uns, diesen Weg irgendwann gemeinsam mit Euch gehen zu können! Helft eurem "großen Bruder!" Er ist träge geworden, im Laufe der Jahre schwerfällig ob seiner Größe und daher allzulang mit sich selbst beschäftigt und oft und vielerorts noch weit weg von Jesu-orientiert. Einige wenige Nerven an seinem Körper melden seit Jahren Alarm! Anstatt ihrem Schmerz und Übel auf den Grund zu gehen, werden sie tot bzw betäubt gestellt! Der Kopf will nicht so richtig. Lieber Gott hilf! Guten Abend! |
| Jens Joachim aus Ort, 26-01-2010: @bahude >>Ob es wohl irgendwann möglich ist, dass apostolische Christen gemeinsam wieder Abendmahl feiern???<< Da braucht man nicht lange warten. Das wird doch schon längst praktiziert! Es ist ja auch der Herr der zur Einheit ruft und zu seinem Tisch bittet. |
| (Name und Ort der Red. bekannt), 26-01-2010: Als ich vor einigen Jahren das erste Mal über den neuapostolischen Tellerrand schritt und Begegnungen mit anderen Christen suchte, waren die ersten Kontakte mit Gläubigen der VAG, eigentlich Schwestern und Brüder! Auch ich empfand sehr stark, wie ähnlich sich doch beide Gemeinschaften sind. Und ich empfand "fast körperlich" die Tragik einer trennungsbelasteten Vergangenheit. Als "Kind des Ostens" (der ehem. DDR) habe ich eine besonders ungute Beziehung zum Begriff "Grenze" - "Abgrenzung" - "Feindbild"... Heute kann man sich eine innerdeutsche Grenze kaum noch vorstellen, ja man empfindet sie geradezu absurd. Fragt man sich, warum solche apostolischen Trennungen möglich waren, tippt man sich unwillkürlich an die Stirn! Ob es wohl irgendwann möglich ist, dass apostolische Christen gemeinsam wieder Abendmahl feiern??? Warum werden wir Menschen (und "Christen") immer erst hinterher klüger?? ernste & nachdenkliche Grüße... |
| Matthias Friedrich aus Hiddenhausen, 26-01-2010: Herzlichen Glückwunsch der Apostolischen Gemeinde zum 50. Jahrestag ihres Bestehens! Wir haben seit drei Jahren Kontakt zur AG in unmittelbarer Nachbarschaft unserer Kirche und es haben inzwischen gegenseitige Gottesdienstbesuche in schöner, geschwisterlicher Atmosphäre stattgefunden. Ich bin immer wieder von dem freundlichen und friedvollen Gesprächsklima beeindruckt, welches völlig frei ist von Vorwürfen oder einer Anklage. Ich spüre einfach nur eine gewisse Traurigkeit - wie verständlich bei dem Gedanken, wie schön es anders sein könnte. Wir können das Rad der Geschichte nicht zurückdrehen - müssen aber aus den gemachten Fehlern lernen: Verkündetes Wort ist immer nur dort Gottes Wort, wo es auf der biblischen Wahrheit des Evangeliums gründet. Daran muss sich auch neuapostolische Kirchenlehre messen lassen. |