
| Ein Abend in Gehrden |
| Ökumenischer Arbeitskreis diskutiert über Taufverständnis |
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| Leserbriefe zu diesem Artikel |
| Hans-Peter Bischoff aus Neulingen, 29-12-2009: |
| Gabriele Raschke aus St. Andreasberg, 10-12-2009: Ansonsten finde ich es natürlich auch gut, dass die Basis unabhängig von der Lehre Ökumene lebt. Trotzdem sollte man die Unterschiede kennen. |
| Gabriele Raschke aus St. Andreasberg, 10-12-2009: Die Versiegelung und die Firmung sind nicht gleichzusetzen, was dieser Artikel wohl vermitteln soll. Außerdem haben die RKK und die NAK aktuell ein unterschiedliches Taufverständnis. http://www.theology.de/downloads/rkktaufsakrament.pdf Zitat: >>sie (die Taufe) gibt uns die Gabe des Heiligen Geistes<< Die Firmung ist NICHT heilsnotwendig. http://www.efg-hohenstaufenstr.de/downloads/bibel/rkk_firmung.pdf Entwicklung des Taufverständnisses der NAK lt. Fragen und Antworten. 6. Ich glaube, dass der Mensch durch die Taufe das Kaufzeichen des Lammes empfängt, und dass sie das BAD DER WIEDERGEBURT ist, wodurch der Mensch als Glied dem Leibe Christi einverleibt wird; sie ist auch der Bund eines guten Gewissens mit Gott. (1912) 6. Ich glaube, dass der Mensch durch die Heilige Taufe das Kaufzeichen des Lammes empfängt und dass sie ferner das BAD DER WIEDERGEBURT ist, wodurch der Mensch als Glied dem Leib Christi eingefügt wird, und dass sie endlich den Bund eines guten Gewissens mit Gott bedeutet.(1938) 6. Glaubensartikel: Ich glaube, dass die Heilige Taufe mit Wasser EIN BESTANDTEIL DER WIEDERGEBURT IST und der Täufling dadurch die Anwartschaft zur Empfangnahme des Heiligen Geistes erlangt. Sie ist ferner der Bund eines guten Gewissens mit Gott. (Fragen und Antworten von 1992) Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Neuapostolisches_Glaubensbekenntnis Wie zu sehen, lehrte die NAK noch 1938, dass die Taufe die Wiedergeburt aus Wasser UND Geist beinhaltete. Zur Versiegelung galt 1938: 8. ..., dass die getauften Gläubigen durch Handauflegung eines lebenden Apostels mit dem Heiligen Geiste zur Erlangung der Erstlingsschaft versiegelt werden müssen, und dass durch die Versiegelung die empfangenen Gaben lebendig gemacht werden. Zur Versiegelung steht 1992: 8. Glaubensartikel: Ich glaube, dass die mit Wasser Getauften durch einen Apostel zur Erlangung der Gotteskindschaft den Heiligen Geist empfangen müssen, wodurch sie als Glieder dem Leibe Christi eingefügt werden. 1938 war die Versiegelung lediglich notwendig, um zu den sogenannten "Erstlingen" zu gehören, inzwischen ist sie nötig, um überhaupt ein Gotteskind zu werden, also HEILSNOTWENDIG im Gegensatz zur Firmung. Oder verstehe ich da etwas falsch? Gaby |
| (Name und Ort der Red. bekannt), 24-11-2009: Lieber Sebastian, werte Kommentatoren, auch ich habe mich sehr gefreut über diesen Artikel, vielmehr noch über diesen "Aufeinander zugehen" des Vorstehers und der Ortsgeistlichen der Gemeinde Gehrden. Ich lebe in der Hoffnung, dass dies kein klassisches Beispiel bleibt sondern im Kreis der Bezirks- und Gemeindevorsteher weitere mutige Nachahmer findet. Wenn dabei Jesus Christus und seine Lehre im Mittelpunkt steht, sollte es doch möglich sein, dass über sein Evangelium nicht nur gesprochen und gepredigt, sondern mehr und mehr auch gelebt wird. "Kommet her zu mir "ALLE", die ihr Mühselig und Beladen seit ...!" Warum sollten diejenigen, die mit ganzem Herzen Jesus nachfolgen möchten, nicht in Bälde an einem Tisch sitzen und seines einzigartigen Opfers gedenken und den Erlöser der Welt nicht gemeinsam feiern? Weil wir dies uns "noch nicht" vorzustellen wagen? Luk. 18, 27 - Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich. Ach ja, ihr lieben Verantwortlichen der KL, macht euch doch bitte keine Sorgen um euren Status. Vertrauet doch einfach auf unseren Herrn, wie ihr es uns immer gelehrt habt. Keine Sorge, die Basis will euch nicht "beurlauben" oder "des Amtes entheben!" Wie singen wir´s so schön im NGB, Nr. 334: "Gib mir die Hand, die meine reich ich dir. Die Losung sei - zum Himmel reisen wir. Oder Jesaja 43, 19: Siehe, ich will ein NEUES schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr´s den nicht? Freudige Grüße |
| Sebastian Müller aus Großkugel, 24-11-2009: Ein lieber Hirte einer VAG Gemeinde sagt immer "Die Basis ist schon viieel weiter!" und meint damit die christlich ökumenischen Begegnungen der Basis der einzelnen Gemeinden. Dies ist dafür wohl ein klassisches Beispiel. Ich habe mich über diesen Artikel sehr gefreut. Das sind glücklicherweise keine Ausnahmen. Immer öfter hört man von konfessionsübergreifenden Begegnungen der "einfachen" Geschwister. Erst vor wenigen Tagen erfuhr ich, dass in meiner alten Heimatgemeinde der NAK-Kinderchor mit der evang. Kirche zusammen den St. Martinstag in der evang. Kirche feierten und damit auch die gemeinsame erfolgreiche "Weihnachten im Schuhkarton"-Aktion abschlossen. Vor Jahren hätte niemand auch nur einen Fuß in eine evang. Kirche gesetzt. Schließlich war man selber ja was besseres... Hoffen wir auf weitere Begegnungen dieser Art und eine stärker werdende Basisbewegung. |
| (Name und Ort der Red. bekannt), 24-11-2009: Der Artikel zeigt viele Punkte auf, die von den Vertretern der NAK-Gemeinde Gehrden bereits richtig gemacht werden, unter anderem die notwendige (Selbst-)Ironie sowie die Erkenntnis, dass hier um Kirchenlehren gestritten wird (und nicht um göttliche Wahrheiten) und dass viele dieser Lehren der NAK nicht biblisch belegbar sind. Mit diesem Selbst-Bewusstsein - nämlich, dass man mit beiden Füßen fest in der Luft steht - lässt sich sicherlich eine ökumenische Annäherung erreichen. Einziges Manko bleibt, dass eine solche Selbstsicht immer noch auf Mitglieder der Basis beschränkt bleibt, die offenbar wesentlich mehr Interesse an einer praktizierten Ökumene haben als die NAK-Leitung, welche ein Selbstbild propagiert, das den im Artikel geschilderten wünschenswerten Sehensweisen diametral entgegensteht. So schön es auch ist, dass sich eine kleine niedersächsische Gemeinde erfolgreich in die ökumenische Vielfalt einbringt - die NAK als solche wird dadurch noch lange nicht ökumenefähig. |
| (Name und Ort der Red. bekannt), 24-11-2009: Das, was hier auf der unteren Ebene geschieht, ist eine sehr gute Sache. Ich weiß auch von anderen regelmäßigen Gesprächskreisen unter den „Ortspfarrern“, die unserer Kirche nur gut tun können. Und auch die Mitglieder unserer Kirche (ja, auch die Alten!) finden das – mit ganz wenigen Ausnahmen – gut. Die meisten sind nämlich an den „Lehrschärfungen“ gar nicht interessiert, sie wollen lieber als ganz normale Christen wahrgenommen werden. Allerdings kann so etwas nur harmonisch funktionieren, wenn man – wie hier geschildert – von tieferen Diskussionen, vor allem über die „wunden Punkte“, Abstand nimmt. Und es ersetzt keineswegs ein Umdenken auf der Leitungsebene unserer Kirche, denn die Einstellung „nur WIR sind die Erwählten“ passt nun einmal gar nicht zu einem brüderlichen Miteinander … |
| (Name und Ort der Red. bekannt), 24-11-2009: Nach meiner heftigen Kritik muss ich sagen: Das ist - wenn auch örtlich begrenzt - eine sehr schöne Sache und macht ein wenig Mut. Das ist der Arbeitsbereich von Bezirksapostel Klingler oder irre ich mich da? Liebe Grüße in die Runde |