premiumartikel
 
 
Beeindruckender Shot aus der BAV
 
UF überzeugt mit Hefttitel ohne entsprechendem Inhalt
 
 

Dieser Artikel zählt zu unserem Premiumangebot. Um ihn zu lesen können sie sich

mit Benutzername und Passwort einloggen.

 

Um diese Zugangsdaten zu bekommen, müssen Sie sich bei uns registrieren.

Leserbriefe zu diesem Artikel
 
(Name und Ort der Red. bekannt), 15-05-2009:
Ja, und geht nach dem Sonntags-GD sofort zum Sonntagsbraten über. Das war´s dann wieder mal.
Übrigens: Schöner Gottesdienst!

(Name und Ort der Red. bekannt), 15-05-2009:
hallo gomifi!
Im ersten Absatz gebe ich dir recht!!!

Im zweiten allerdings nur bedingt!!

"Intellektuel" das Wort gefällt mir nicht!!!
Sind die im ersten Absatz dumm?!?!

Es hat nichts mit "Intellektuel" zu tun!

Es sind "Fragende, Hungrige und Nachdenkende "Seelen. Wenn DIESE erhört würden, (von unserer KL) sähe manches anders aus.
Aber nein über solche, die im Inernet ihre Meinung sagen und ihre Hilfeschreie los werden, bricht man den Stab! (Teufelswerk ) So wurde es jetzt in einer Gemeinde vom Altar gesagt! Lasst die Finger davon usw.! Ja so werden Menschen manipuliert!

Der größte Teil der GLÄUBIGEN konsumiert doch nur noch.
Hakt ab! Punkt!

Sebastian Müller aus Großkugel, 15-05-2009:
So etwas ähnliches gibt es doch: Spirit
Sehr gute Beiträge, oftmals sogar kritisch. Die Leserschar besteht erstaunlicherweise nicht nur aus Jugendlichen und Jugendleitern. Habe kürzlich erst mit einem Priester gesprochen, der schon seine Inruhesetzung sehen kann, der hat die Spirit auch abboniert und liest sie gern. Für eine Kirchenzeitschrift gar nicht so schlecht.

(Name und Ort der Red. bekannt), 15-05-2009:
Nochmals zur UF:
Es ist legitim, wenn eine Kirchenleitung - egal welcher Kirche - eine kircheninterne Zeitschrift herausgibt. Logisch ist dann auch, daß mit dieser Zeitschrift ein bestimmter Zweck erreicht werden soll: Bindung an die Kirche, Festigung des Glaubens, etc. Auch dieses Ziel ist legitim. Die Gläubigen, die diese Zeitschrift gerne und intensiv lesen, erwarten diese Botschaften, die ja im Grunde auch nicht verkehrt sind. Allerdings habe ich den Eindruck, daß der intellektuelle Anspruch der NAK-Gläubigen - auf die Menge bezogen - recht niedrig ist. Vielleicht sind dies immer noch Nachwirkungen aus unserer Entstehungszeit und entsprechender Predigten ("Studium brauchen wir nicht"), die Gott sei Dank allerdings der Vergangenheit angehören. Von der "Menge" wird einfach nicht mehr erwartet. Nur irgendwie "wohlfühlen." Genau dieses Bedürfnis erfüllt die UF. Wie gesagt, dies ist legitim und m.E. nicht zu kritisieren.

ALLERDINGS: Die Kirche sollte in irgendeiner Form (ein anderes Medium wie die UF) auch den "intellektuellen" Gläubigen, den Nachdenkenden, den Fragestellern, ein Forum bieten. Es sind nicht die "schlechtesten" Gläubigen! Im Gegenteil. Gerade sie sind oft der Motor in den Gemeinden. Außerdem würde die Kirchenleitung selbst davon profitieren. Da bin ich mir sicher. Zum einen hält man diese Gläubigen "bei der Stange", da sie sich ernst genommen fühlen und somit in ihrem Glauben - bei aller möglichen kritischen Betrachtung - motiviert sind. Zum anderen erhält die Kirchenleitung ehrliches Feedback und unterliegt somit nicht der Gefahr, abzuheben. Noch getraut sie sich nicht so recht. Aber, geben wir die Hoffnung nicht auf.

(Name und Ort der Red. bekannt), 15-05-2009:
Lieber Michael Koch,
ich bin überzeugt, dass Sie die freie Meinungsäußerung unterstützen und in manchen Fällen auch bei der Kirchenleitung etwas erreichen können, wenn die Betreffenden dadurch Nachteile haben. Vielleicht haben Sie sogar mit Ihrer Meinung über die Haltung der Kirchenleitung zu diesem Thema recht, das können Sie sicher besser beurteilen als ich. Wirklich effektiv schützen können jedoch einen Leserbriefschreiber weder Sie noch irgendjemand in der KL.

Denn wenn Bruder XY mit seinem Namen und Nennung seines Wohnortes hier im Forum offen eine kritische Meinung äußert, dann hat er es in Zukunft nicht mit der KL zu tun, sondern mit der mittleren und unteren Führungsebene. Und da sind solche liberalen Denkweisen noch weitgehend unbekannt. Da bekommt er dann z. B. von seinem Vorsteher zu hören: ?Wie kannst du mir das antun, was glaubst du, was ich vom Ältesten/Bischof/Apostel zu hören bekomme, wenn so etwas aus meiner Gemeinde kommt?? Oder, schlimmer noch, er bekommt wortlos zu spüren, dass er als ?Nestbeschmutzer? nicht mehr dazu gehört und künftig als ?gefährdet? oder gar ?gefährlich? gemieden wird.

Auf die Reaktionen der erzkonservativen Geschwister in Gemeinde und Bezirk hat ohnehin niemand Einfluss, und die können sehr weh tun ? nicht nur dem Schreiber selbst, sondern auch seiner Familie. Er selbst würde es vielleicht aushalten, aber seine Kinder, seine Frau, seine Eltern? Leider hat in unserer Kirche insoweit ? zumindest auf breiter Ebene - noch kein Umdenken stattgefunden; die bösen Aussagen aus der Vergangenheit über Kritiker, Abweichler und Andersdenkende sitzen noch zu fest in den Köpfen. Und Offenheit ist auch in der Kirchenleitung noch keineswegs üblich, wie der Anlass zu dieser Diskussion nur allzu deutlich zeigt.

Deshalb finde ich es besonders gut, dass Sie hier im Forum auch denen die Möglichkeit bieten, sich zu kirchlichen Themen zu äußern (und evtl. die Kirchenleitung zur Reflexion über die eigenen Entscheidungen zu veranlassen), die sich nicht oder noch nicht ?outen? wollen. Wie ich immer wieder feststelle, kommen auch von den Anonymen durchaus wertvolle und zum Nachdenken anregende Beiträge ?

Ralf Geiger aus Dortmund, 14-05-2009:
Nachsatz:
Noch!! kämpfe und bringe mich ein, in meiner Kirche...aber Seelsorger, die sich um die Seele eines Jeden kümmern, vermisse ich immer mehr. Schweigen oder Anonymität....das kann und ist nicht der richtige Weg.
Erreichbar bin ich unter ralf.geiger@email.de, sogar für meinem Bischof....natürlich auch anonym......:-)
LG
-ralf-

Ralf Geiger aus Dortmund, 14-05-2009:
Hmmm, bin doch etwas über das Thema "Anonymität" erstaunt.

1. Warum um alles im Himmel und in der Welt kann und darf ich nicht kritisch über (noch) meine Kirche denken und sagen/schreiben??? Und wenn ich es tue, dann nur anonym? Angst? Angst wo vor? Angst vor Liebesentzug, vor "Segensabschneidung", vor "Outing"???
Wenn davon nur EINES zutrifft..........denke!
(Ich weiß, das Wort Kritik steht nicht in der Bibel aber Waschmaschine und Mercedes auch nicht....)

2. Ich weiß, daß es leider in der NAK "schöne Gepflogenheit" ist, auf kritische Fragen nicht zu antworten. Auch nach 4 (vier) Wochen warte ich noch auf eine Antwort meines Bischof´s. Nur weil die Segenslinie von "Oben nach Unten" geht, heißt es Schweigen und wir gehen unseren Weg?

3. Warum sind wir mündige Bürger in einem Rechtsstaat und schweigen, dulden, leiden.......anonym??

Liebe Silvia, Hochachtung und meine Gebete begleiten Sie und Ihre Familie! Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie, dass Sie endlich Ruhe finden und einen so tollen VS, wie ich ihn habe..:-)

Und allen meinen anderen Brüdern.......wünsche ich Kraft, ihre Anonymität aus zu leben.............Verstehen, werde ich es sowieso nicht!

LG
-ralf-

(Name und Ort der Red. bekannt), 14-05-2009:
Hoppla Sylvia Gerlach, wenn Sie mich mit dem ?bale..irgendwas? meinen müssen Sie irgendetwas falsch verstanden haben. Zudem habe ich gute Gründe mich hinter einem Pseudonym zu verstecken, ich bitte sie dies einfach zu akzeptieren. Vielleicht erfolgt mein Bekenntnis mal zu einem späteren Zeitpunk.

Ich hoffe sie schreien nun nicht gleich auf sondern nehmen sich die Zeit und lesen einfach weiter. Aus der Erfahrung meiner nunmehr 69 Lenze, kann ich ihnen versichern, dass ich bis heute meinen Humor, wie sie es ansprechen, noch nicht verloren habe. Obwohl ich nach nahezu 40 Jahren Amtstätigkeit dies sehr wohl rechtfertigen könnte. Im weiteren sprechen sie davon, dass ich die älteren Geschwister als Vehikel benütze um meine eigene Meinung zu rechtfertigen. Wie sollte ich, gehöre ich doch selbst zu der Gruppe denen man offensichtlich alles ?servieren? kann - begreifen tun ?DIE? ja eh nix mehr!!!

Doch zum eigentlichen Thema der Satire über UF und damit dem Missverständnis dem Sie unterliegen. Lesen sie meine Beiträge genau, stellen sie fest, dass ich keineswegs den Versuch unternommen habe etwas schönzureden nach dem Motto, ?es kann nicht sein was nicht sein darf,? eher danach ?es darf nicht sein, was nicht sein kann,? Als ich 1947 (ich weis es nicht mehr ganz genau, kann auch1948/49 sein) als kleiner Junge die erste Zeitschrift ?Unsere Familie? durchgeblättert habe, interessierten mich natürlich nur die Bilder. Aber, und das blieb mir bis heute haften, ich war stolz auf unsere ?Familie? wie man sie damals eben nannte. Später war ich dann oft auch sehr froh, öfter mal etwas in die Hände zu bekommen das nicht nach Zeitung, Akten und Büromief roch, sondern einfach Seelenspeise war, die auf eine bestimmte Art auch meinen Glauben förderte.

Nun hat mich UF bis heute begleitet, ich habe niemals daran gedacht sie abzubestellen, obwohl ich mich manchmal ?saumäßig? über die Inhalte im besonderen über das ätzende NAK Vokabular sowie die Glorifizierung der abgebildeten Personen, ärgerte. Ich sagte mir jedoch immer: ich bin Neuapostolisch und dazu gehört die ?Familie.? Nennen Sie es nun wie sie wollen, aber ich bekenne mich dazu. Natürlich bekenne ich mich auch zu den Fehlern dieses Blattes und würde mir alles etwas runder, offener, informativer einfach moderner wünschen. Doch ich wehre mich dagegen dieses Blatt zum Gegenstand einer Satire zu machen, das hat es nicht verdient. Und wenn nur ein Wort das darin niedergeschrieben ist göttlichen Ursprungs wäre, erst recht nicht.

Ich glaube auch nicht, um bei der Realität zu bleiben, dass die welche von ihnen als die ?Betroffenen? bezeichnet werden, an mangelndem Verständnis leiden, dahingehend dass sie nicht bereit wären Fehler zuzugeben, ganz im Gegenteil auch dort ist ein Entwicklungsprozess in Gang gekommen der hoffen lässt. Das gilt beim VFB genauso wie auch bei der NAKI. Jesus Christus ist eben unser großes Vorbild dem wir alle noch nicht gleichen. Doch bemühen wir uns ja ?alle,? ich denke das dürfen wir bei aller kritischen Betrachtung nicht vergessen und auch keinem absprechen.

Nun wünsche ich ihnen, besonders in ihrem Fall in der Gemeinde Annaberg, dass sie wieder jemand vertrauen können und wäre es nur einer in der Gemeinde mit dem Sie über alles sprechen können und der sie versteht. Ich habe immer, wenn ich mal meinte ganz alleine zu sein - und glauben sie mir als verantwortlicher AT gab es manche Situation wo ich mich so schlecht fühlte um am liebsten alles hinzuschmeißen - jemand gefunden der mir beigestanden ist dem ich vertrauen konnte, und wenn du das erlebst wachsen dir Flügel.

Alles Gute für ihre Zukunft.

Silvia Gerlach aus Annaberg-Buchholz, 14-05-2009:
...kurzer Nachtrag noch von mir:
Zum Thema, anonym schreiben aus Angst, als Kritiker entlarvt aus der Kirche ausgegrenzt zu werden: Ihr Lieben, was ist das für eine "Erkenntnis"?? Das ist die perfekte "Bankrotterklärung" für das NAK-System. Ganz offensichtlich müssen Kritiker kleingehalten - vielleicht sogar ausgeschaltet werden, weil ansonsten das Risiko, dass das NAK-System zusammenbricht, unkalkulierbar wird?!?!?!?

2. Thema: Leserbriefecke in UF analog GK? Wenn nicht einmal Stammapostelgottesdienste unzensiert veröffentlicht werden - wer glaubt denn dann tatsächlich an eine Veröffentlichung von Leserbriefen, wie sie in GK zu finden sind. Und was würden denn unsere Älteren oder die lieben Kleinen davon halten, wenn plötzlich kritische Bemerkungen zu so manchem Thema die NAK betreffend für JEDEN lesbar werden würden???

Herzlichst
Kerstin Gerlach

Silvia Gerlach aus Annaberg-Buchholz, 14-05-2009:
...großes Kompliment an Michael Koch - hab mich schon lange nicht mehr zum Feierabend so köstlich amüsiert, wie gerade.
Traurig nur, dass manche so humorlos sind!! Und dann noch nicht einmal offen mit Namen zu ihrer Meinung stehen. Typisch!

Typisch auch, Andere als Rechtfertigung seiner eigenen Meinung ins Feld zu führen - die Älteren beispielsweise. Ich werde beim Lesen des Leserbriefes von "bale..irgendwas" das Gefühl nicht los, dass unsere älteren Mitgeschwister unmündige oder gar entmündigte Wesen sein müssen, denen man offensichtlich alles "servieren" kann - begreifen tun "DIE" ja eh nix mehr!!!

Auch typisch: Fehler nicht einfach mal einzgestehen zu können. Auch mal zuzugeben, dass auch im offensichtlichen Zentralorgan der NAK bisweilen nicht immer korrekte Berichterstattung erfolgt. Getreu dem Motto:
Was nicht sein darf, das nicht sein kann (oder so ähnlich ;-)

Heute Morgen hörte ich im Radio einen katholischen Mitbruder, der sagte, dass, einfach mal einen Fehler zuzugeben in aller Regel Verständnis beim "Betroffenen" hervorruft. Vielleicht sollte sich diese Einstellung mal durch sämtliche Bereiche des NAK-Systems ziehen. Ich möchte behaupten, dass diese neue Strategie wahre Wunder bei den Seelen und Gläubigen der NAK bewirken könnte.

Herzliche Grüße
Kerstin Gerlach

(Name und Ort der Red. bekannt), 14-05-2009:
Lieber Michael Koch,
klingt ja ganz plausibel, doch glauben Sie im Ernst, dass sich höhere Amtsträger vom Vorsteher aufwärt bis zum Bezirksapostel hier mit vollem Namen an den Diskussionen beteiligen? Wenn das einträfe hätten wir ja geschafft was wir wollten eine öffentliche, offene, freie, von Polemik ferne, von gegenseitiger Wertschätzung erfüllte Debatte, über Themen die das Kirchenvolk drückt. Dann müsste sich keiner mehr hinter einem Pseudonym verstecken.

Dazu hätte ich noch eine Idee: benützen wir doch alle mal die Leserbriefecke von UF für unsere Meinungsäußerung, aber genauso kritisch wie hier in GK.

Da wäre ich sehr gespannt wie die KL dann gezwungenermaßen reagieren würde.

Nachdenkliche Grüße

Michael Koch aus Wuppertal, 14-05-2009:
Nein. Es ist für jeden ganz einfach den Haken für die Anonymisierung NICHT zu setzen. Ich sichere auch jedem meine Unterstützung zu, der infolge seiner Meinungsäußerung hier vor Ort bei sich Probleme bekommt. Wir haben in der Vergangenheit entsprechende Fälle recht schnell lösen können. Denn die freie Meinungsäußerung und die offene Diskussion ist von der Kirchenleitung erwünscht und wird von dieser auch zur Reflektion über die eigenen Entscheidungen genutzt. Deshalb werden auch die Leute, die ihre Meinung frei äußeren, geschützt.

(Name und Ort der Red. bekannt), 14-05-2009:
ja warum wohl treten wir als "Pseudonym" auf, lieber Ralf Geiger,

es wäre zu einfach zu sagen, wir trauen wir uns nicht!

ich persönlich hätte nichts zu verlieren, doch ist es schon einmal wert darüber nachzudenken aus welchen Gründen wir uns nicht hinter der Hecke hervorwagen.

Ich wäre dafür, dass sich alle nur noch mit vollem Namen an der Diskussion beteiligen. Wäre hochinteressant was z.B. ein Amtsträger aus meiner Gemeinde oder auch höhere Amtsträger aus den Bezirken und Ap. Bereichen für eine Meinung zu den hier angeschnittenen Themen hätten.

Müsste Michael Koch entscheiden.

(Name und Ort der Red. bekannt), 14-05-2009:
Lieber Ralf Geiger,
zu deinen Fragezeichen möchte ich aus meiner Sicht sagen: Das liegt an den Strukturen unserer Kirche, in der Kritiker immer noch ausgegrenzt bzw. ausgemerzt werden!

Lieber balehu,

JA, wir wollen eine sachliche und ehrliche Berichterstattung darüber, was in der Leitungsebene unserer Kirche so vor sich geht. Dass das in der NAK nicht längst selbstverständlich ist, wirft ein schlechtes Licht auf unsere Kirche und nicht auf die Mitglieder, die den legitimen Wunsch nach Information haben.

NEIN, natürlich wollen wir in der UF nicht ?den Stammapostel in der Badehose? sehen und wünschen uns auch keine Berichterstattung, die ?alle Tabus bricht?.

Warum aber nicht ? wie in anderen Kirchen bei vergleichbaren Veranstaltungen seit Langem üblich ? über die Inhalte der Bezirksapostelversammlung berichtet werden kann, will mir nicht einleuchten. Das ist doch weder etwas Unanständiges noch etwas Verletzendes, sondern etwas ganz Normales.

Und wenn die Teilnehmer an dieser Versammlung sich auch bei unterschiedlichen Meinungen zu bestimmten Themen trotzdem ?apostolisch? verhalten, dann braucht man auch nicht den Mantel des Schweigens darüber zu breiten. An die viel beschworene ?Einheit? kann bei nüchterner Betrachtung gewisser Vorgänge ohnehin niemand mehr glauben; sie sollte den Glaubensgeschwistern daher auch nicht länger vorgegaukelt werden.

Lieber balehu, ein Glaube, der auf Illusionen gegründet ist und deren Zerstörung nicht verkraften kann, ist auf Sand gebaut!

Ralf Geiger aus Dortmund, 13-05-2009:
Lieber balehu

leichtes Grinsen huscht über meinem Gesicht...

verstehen werden es doch Einige!

Lieben Gruß
-ralf-

Warum nur, wird meistens ein Pseudonym gewählt????

(Name und Ort der Red. bekannt), 13-05-2009:
In allen Zeitungsredaktionen der Welt von der Bildzeitung bis zum Focus und Spiegel usw. spielt sich täglich das selbe Prozedere ab. Überall wird dem Aufreißer der die Leser anlocken soll und der besonders hervorgehoben gut sichtbar auf der Titelseite erscheint, besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Das Rennen um die beste Information gegenüber der Konkurrenz ist redaktioneller Alltag.

Eine Redaktionssitzungen des VFB verläuft sicher ähnlich, nur dass UF nicht in Konkurrenz zu einem andern NAK Blatt steht, es gibt keinen Wettbewerb. Daher steht die Redaktion UF auch nicht unter Druck das was auf der Titelseite angekündigt wurde tatsächlich auch im Inhalt wiederzugegeben. Das ist zugegebenermaßen fast schon Etikettenschwindel, den sich ein kirchliches Blatt nicht leisten sollte. Doch stellen wir auch mal das positive heraus: die Halbwertzeit der oben genannten Blätter beträgt meist nur einen Tag, ja sie überstehen oft nicht mal einen Flug von Frankfurt nach Paris, weil der Leser sein Exemplar beim Verlassen des Flugzeugs in dem dafür aufgestellten blauen Müllsack entsorgt. Die UF dagegen hat eine weit höhere Halbwertzeit, ja es soll Zeitgenossen geben die ihre UF sogar archivieren und das hat sicher seine Gründe.

Im konkreten Fall begnügten sich die Macher von UF mit einem einfachen Hinweis auf die BAV, dabei sollen wohl nicht die Inhalte der BAV thematisiert werden, sondern lediglich der Gottesdienst anlässlich der BAV, der wie vom Stap, angesprochen ja ausnahmsweise einmal vor der besagten BAV stattfand und es demzufolge über die BAV noch gar nichts zu berichten gab. Warten wir doch die nächste Ausgabe ab, evtl. wird dort dann das Informationsbedürfnis der GK Gemeinde gestillt.

Fragen wir uns mal wodurch sich die UF von anderen Presseorganen unterscheidet, dann sehen wir schnell, dass sie mit anderen Publikationen kaum vergleichbar ist.

-UF ist kein öffentlich verkauftes Blatt, lediglich für den internen
Gebrauch der Kirchenmitglieder gedacht.
-Bedient man mit UF vorwiegend die Gefühle der Leser und nicht
ihr Informationsbedürfnis.
-Die Redaktion ist de facto dem Kirchenpräsident gegenüber
weisungsgebunden.
-Jeder Bap. hat Anspruch auf eine angemessene Präsenz seines
Bereiches obwohl er nicht redaktionell vertreten ist. (das kann
zu Fehlinterpretationen führen)
-Alle Redakteure sind meines Wissens NAK Mitglieder und daher
befangen.
-Es gibt keine Verpflichtung zur Information der KL über BAVs zu
berichten, geschweige denn Inhalte zu veröffentlichen.
-Es gibt keinerlei Informationen über das Leserverhalten.
Umfragen im großen Stil unter den Kirchenmitgliedern sind tabu.
-Es gibt zwar neuerdings eine Rubrik Lesermeinungen doch keiner
benützt sie zu konstruktiver Kritik, alle sülzen nur herum.
-Kann das Blatt nicht frei entscheiden welche Autoren zu Wort
kommen.
-UF gehört dringend reformiert, da immer weniger NAK Mitglieder
die UF abonniert haben, was jedoch nicht nur an den Inhalten
festzumachen ist.

Alles Punkte die belegen, dass eben keine Redaktionsarbeit wie sonst üblich durchführbar ist. Blätter die so abhängig sind von der ideologischen Ausrichtung einer Organisation reflektieren eben nicht die Meinung aller Gruppen, zudem sind sie vom Informationswillen eines begrenzten meist kleinen Führungskaters abhängig. Nun seither hat uns das doch gereicht. Und das manches, um es gelinde zu sagen sehr einfach gestrickt ist, ist wahrscheinlich auch der KL bekannt. Doch muss der Ehrlichkeit halber auch zugegeben werden, dass sich manches schon positiv verändert hat.

Nur was wollen wir eigentlich? Ein Blatt das alles offen legt, das jedes Tabu bricht, das den Stammapostel in der Badehose zeigt, oder auf Bergeshöhen beim Bier in der Almhütte. Das jeder Zank unter den Aposteln, das soll?s ja auch geben, dazu benützt wird uns aufzuzeigen zu welchem Lager Apostel X gehört und welche Fraktion, in welcher Sache auch immer, sich durchsetzten wird. Soll sich das Blatt an der Diskussion beteiligen welche Kirchenpolitik in Zukunft die NAK verfolgt und welche Personalien für welches Amt und für welchen Kirchenbezirk (inkl. Gegenkandidat) in der Diskussion sind, letztendlich welche Machtverhältnisse über die Zukunft der NAK entscheiden. Wollen wir das?

UF ist doch ganz auf die internen Bedürfnisse seiner Leserschaft zugeschnitten. Das zeigt sich doch schon daran, dass man schwerpunktmäßig Gottesdienstberichte und Glaubenserlebnisse der Leser abdruckt, alles andere ist doch mehr oder weniger ungeliebte Beilage. Doch gerade dieser Kern des Blattes die Gottesdienstberichte sind eben den Abonnenten wichtig, und leuchtende Augen (ich bleibe bei dieser Betrachtung, auch wenn manche ihren Spott damit treiben) bekommen sie nicht weil sie den Stammapostel abgebildet sehen, sondern weil sie aus dem Wort Gottes oder den Glaubenserlebnissen Kraft schöpfen für ihr Leben, und wenn es nur einer wäre dem die Augen dabei zu leuchten beginnen, würde es niemanden berechtigen dessen Gefühle dermaßen zu verletzen. Auch das gehört zur christlichen Nächstenliebe, wenn man das was andern heilig ist nicht herabwürdigt.

Die ganze Diskussion welche dieser Artikel ausgelöst hat, lässt mich zudem vermuten, dass mit der Kritik und Häme über dieses Blatt auch die Inhalte der Gottesdienste gemeint sind. Doch dann frage ich mich zurecht, was manchen noch heilig ist.

Ich verstehe einfach nicht, dass man ein Blatt welches keinesfalls das leisten kann was von etlichen hier erwartet wird, das eben das Beste versucht aus seinen Möglichkeiten zu machen, dermaßen zu diskreditieren versucht. Damit können zwar die Autoren umgehen, jedoch nicht die Leserschaft die diese Art von Satire nicht verstehen kann.

Nachdenkliche Grüße

(Name und Ort der Red. bekannt), 13-05-2009:
Nun - es ist schon ein Fehler, ein Hammer. Aber, kann vorkommen.

Aber ist es nicht klar, dass es hier keine objektive Berichterstattung geben kann?

Schauen wir mal große Tageszeitungen an. Ab nun Bild oder FAZ.
Schauen wir mal die Nachrichtenmagazine an. Ab nun Focus oder Spiegel.
Auch wenn sie sich durchaus um objektive Berichterstattung bemühen, hat dies auch gewisse Grenzen. Redakteure und Journalisten sind auch nur Menschen und haben ihre politische Meinung. Hinzu kommt, dass diese Zeitungen/Zeitschriften meist auch politisch angehaucht sind.
Dies führt dazu, auch diese Berichterstattung angehaucht ist.

Die UF ist ein "Interessenmagazin". D.h. es werden darin die Interessen der/für NAKler dargestellt. Wenn es z.B. Skandale in einer Partei gibt, dann wird diese Partei intern dies anders darstellen als eine "gegnerische" Partei.
Ziel der UF ist es ja auch, dass der Glaube und die Freude am Glauben gestärkt wird, d.h. das Ziel bestimmt schon eine positive Sicht. Von Stiftung Warentest erwarte ich ja auch nicht, dass die die Schönheit der Produktverpackung beurteilen. Anderes Ziel eben.
Der NAKler ist im allgemeinen nicht besonders kritisch was seinen Glauben anbelangt. Kritsiche Berichterstattung hat somit auch keinen Markt.

GK ist in meinen Augen zwar manchmal überkritisch, bemüht sich auf der anderen Seite aber doch um objektive Berichterstattung. Danke hierfür.

Es ist schade, dass es keim kritisches Pro-NAK-Magazin gibt. Dass intern kaum kritische Diskussion möglich ist. Aber langsam ändert sich das Bewusstsein.....

(Name und Ort der Red. bekannt), 13-05-2009:
Nach meinem Empfinden ist die Satire auch nicht sonderlich gut gelungen. Aber über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten.

Der Leserbrief von balehu stimmt mich sehr nachdenklich. Bezogen auf die Aussage, dass es Menschen gibt, die mit leuchtenden Augen dieses Heft lesen. Sie bringen nach meinem Empfinden damit zum Ausdruck, dass sie den Stammapostel und die Apostel in einer Weise verehren, die sie keinen direkten Zugang und keine direkte Beziehung zu Gott haben lässt. Und das ist sehr traurig.

Ich kann in dem Artikel keine Verletzung von Heiligkeit erkennen, weil für mich die UF in meiner NAK-Zeit nie heilig war. Tatsache ist, dass der Kern des Artikels leider zutrifft. Es gibt keine objektive Berichterstattung, die dem mündigen Leser erlaubt, sein eigenes Urteil zu bilden. Weder bezogen auf den Glauben noch bezogen auf innerkirchliche Vorgänge. Echter Journalismus scheint sowohl in der UF wie hier auf GK nicht wirklich gelebt zu sein, aus unterschiedlichen Gründen. Nach meinem Verstehen ist es in der UF so, weil sie sich in der Hand des Stammapostels als Botschaftsmedium und zur Stärkung der NAK-Einheit versteht, die es eh nicht gib. Und auf GK scheint es mir so zu sein, dass seit Jahren (leider vergeblich) versucht wird, die Diskussion in Gang zu bringen, welche dann im Vordergründigen hängen bleibt. Und somit bleibt nicht viel mehr, als im Vordergründigen zu berichten. Weil das Tiefgründige nicht zugänglich ist oder nicht auf breite Resonanz stösst. Jeder hat seinen Leserkreis und das ist gut so. Aber um ein integrales Diskussionsforum zu sein, müsste man auch darüber hinaus Menschen interessieren und erreichen können. Quasi "Out of the Box".

Was heisst das nun konkret für die beiden Medien? Darüber vertieft nachzudenken, scheint mir förderlich zu sein.

Einen lieben Gruss in Christus
R.

(Name und Ort der Red. bekannt), 12-05-2009:
hukami,

Ihren Brief unterschreibe ich gerne ebenfalls!

Uwe-Peter Böhm aus Gaggenau, 12-05-2009:
Einen herzlichen Dank für die humorige kritische Anmerkung zur neuen UF mit dem Titel : Die Bezirksapostelversammlung. Der Autor hat mir aus dem Herzen gesprochen!
Wie gespannt war ich, als die neueste UF mit der Post kam und ich sofort erwartete, nun einmal etwas über Diskusionen zu aktuellen Themen in der Kirche bzw. zu Erkenntnissen und Ergebnissen zu lesen. Enttäuscht habe ich dann die Zeitung zur Seite gelegt und gedacht, wieder wurde einmal mehr eine Chance zu mehr Transparenz nicht genutzt und die Gläubigen im unklaren Dunkel gelassen.
Uwe Böhm, Gaggenau

(Name und Ort der Red. bekannt), 12-05-2009:
Nun, auch der wohlgesonnene Leser muss auf den irreführenden Titeltext irritiert reagieren, weil er vergeblich nach dem dazugehörigen Inhalt sucht. Wenn man sich an der Nase herum geführt fühlt, kann das schon zu sarkastischen Reaktionen führen. Und ?heilig? ist die Zeitschrift ?Unsere Familie? doch wohl nicht ?

Mir scheint, die UF befindet sich zur Zeit in einem ähnlichen Spagat wie die ganze Neuapostolische Kirche. Einerseits hat man erkannt, dass man sich verändern muss, andererseits will man niemand vergrämen. Und zurzeit ist es in beiden Fällen schon noch so, dass Verständnis und Rücksichtnahme weit überwiegend denjenigen zugutekommen, die eben keine Veränderungen wollen.

Die Gefahr besteht nun darin, dass dann diejenigen ganz abspringen, die mit den alten Inhalten einfach nicht mehr zurechtkommen. Nicht weil sie ungeduldige und unduldsame Revoluzzer sind, sondern weil sie die schmerzhafte und niederdrückende Diskrepanz nicht mehr aushalten, die zwischen dem Evangelium Jesu und den darauf gründenden allgemein-christlichen Lehren einerseits und den Verhältnissen in ihrer Kirche andererseits bestehen.

Nach meiner Erfahrung trifft es gerade jene besonders hart, die ihren Glauben besonders ernst nehmen. Wer nicht so sehr in die Tiefe geht, sondern in seiner Kirche mehr das Gemeinschaftserleben und die Beruhigung durch alte Traditionen sucht, ohne sich darüber viele Gedanken zu machen, hat es viel leichter. Letztere Einstellung wird oft mit ?kindlichem Glauben? verwechselt, hat damit aber im Grund nichts zu tun. Bedingungsloser Glaube und schrankenloses Vertrauen soll unser Verhältnis zu GOTT prägen, nicht zu Menschen und Institutionen. Und dieses besonderes innige Verhältnis zu Gott finde ich meist gerade bei den Glaubensgeschwistern, die mit der Kirche in ihrer jetzigen Form Probleme haben.

Wenn hier Toleranz gegenüber den ?Traditionalisten? gefordert wird, dann steht diese auch den Geschwistern zu, die sich aus den oben geschilderten Gründen eine erneuerte, von Altlasten bereinigte NAK wünschen. Sie fühlen sich zu Recht oft unverstanden, ausgegrenzt und manchmal auch ?gemobbt?. Wenn wir sie nicht ganz verlieren und kaltherzig als ?Kollateralschaden? abschreiben wollen, sollten wir ihnen das auch klar und deutlich zu verstehen geben ? auch wenn das den ?Widerständlern? nicht gefallen wird. Wenn wir wirklich ?alle mitnehmen? wollen, dann müssen wir auch ?alle annehmen? ? so wie Jesus es getan hat!

(Name und Ort der Red. bekannt), 11-05-2009:
Ha, ha, Ihr seit vielleicht Spaßvögel. Der Bericht von MK klingt in der Tat wie die Einladung zum Satiregipfel (oder Zwerch trifft Fell) und wurde von mir sehr wohl auch so verstanden, deshalb auch meine bewusste Überspitzung. Doch die Definition von Satire die hier wohl in einer Mischung aus Zynismus, Sarkasmus und Hochmut besteht, kann ich absolut nicht teilen, denn wenn schon Satire dann so, dass man sie auch als solche erkennt.

Diese Art der Satire jedoch ist bloße Übertreibung, spielt Widersprüche und Wertvorstellungen in übertriebener Weise gegeneinander aus und verzerrt den eigentlichen Sachverhalt bis zur Groteske, um speziell in diesem Fall die UF der Lächerlichkeit preiszugeben. Durchsichtig ist dabei auch der Versuch den Stap. und die Bap. zum Thema der Satire zu machen, nach dem Motto: ?wir schlagen den Sack meinen jedoch den Inhalt.?

Auch war mir von Anfang an klar, dass man einen Menschen der beim Lesen von Gottesdienstberichten in UF noch leuchtende Augen bekommt ganz bewusst mit diesem Artikel nicht erreichen wollte, dafür sind solche doch viel zu ?einfach? und sowieso eine Randgruppe von ewig gestrigen, die natürlich nicht verstehen warum einer aus der selben Fakultät sein Blatt aus dem er für sich wertvolles schöpft, in der Weise verballhornt und zum Gegenstand einer Satire macht. Doch nicht nur deshalb gewinne ich langsam den Eindruck, dass manchen die sich hier schreibend betätigen nichts mehr heilig ist. So habe ich auch den Zynismus hinter dem Wunsch ?viele Augenblicke leuchtender Augen, wenn ich in UF lese zu bekommen,? wohlverstanden. Ich wünsche jedoch niemand, dass ein banaler Artikel in UF einmal dazu dienen könnte ein bisschen Trost und Hoffnung in eine scheinbar ausweglose Situation zu bringen.

Doch abgesehen davon, Satire endet meist in Polemik, und wenn sie die Ebene des Anstandes verlässt wird Spott daraus. Satirische Artikel sind deshalb für mein Verständnis völlig ungeeignet um in einem Forum wie Glaubenskultur als Diskussionsgrundlage zu dienen. Dahin gehören sie einfach nicht, schon deshalb nicht da GK ja den Anspruch erhebt ein christliches Forum zu sein, demzufolge sollten sich auch alle an christliche Grundsätze halten. Wenn mir allerdings jemand eine Satire liefern kann, welche ihre Wurzel im Evangelium Jesu Christi hat, dann streue ich Asche aufs Haupt und nehmen alles zurück.

Nachdenkliche Grüße

(Name und Ort der Red. bekannt), 11-05-2009:
Die UF als Lektüre zur geistlichen Erbauung??? Leuchtende Augen in Altenheimen? Lieblingslektüre? Leuchtender Stern am wolkenverhangenen Journalismushimmel?

Es soll auch Leute geben, die ihr Leben ausschließlich nach der Apotheken-Rundschau ausrichten ...

Selbst meine Mutter hat letztes Jahr angewidert ihr jahrzehntelanges Abo beim VFB gekündigt als sie realisierte, dass die UF zu einem Großteil nur noch aus Werbung und Kleinanzeigen besteht.

Und dass bei der Berichterstattung von "großen Festgottesdiensten das angeblich geistgewirkte Wort nachträglich zurechtgebogen wird, weiß ja inzwischen auch schon jeder, der nicht grad auf Bäumen schläft.

Aber gut, solche Kommentare wie der meines Vor-Vor-Vorschreibers lassen auch ein Bild auf die Klientel der NAK zu.

Manchen reichen halt Storys à la "Schlüssel verloren, Vorsteher angerufen, gemeinsam gebetet - Schlüssel wiedergefunden" zur Erbauung - warum auch nicht?

Man muss ja nicht immer einer Meinung sein ;-)

Sebastian Müller aus Großkugel, 11-05-2009:
Ich glaube auch, dass balehu hier ein wenig übertreibt. Die Kritik bezog sich nicht auf die Zeitschrift allgemein, sondern auf den Titel, welcher suggerierte, dass die BAV stichpunktartig im Heft abgedruckt wäre.

(Name und Ort der Red. bekannt), 11-05-2009:
Lieber Michael Koch,

wenn es noch eines Beweises bedarf, dass dieses Forum für das Sie verantwortlich zeichnen auf ein nicht mehr zu unterbietendes Nivea herabgesunken ist, dann haben Sie ihn mit diesem Beitrag erbracht. Was vielen neuapostolischen Christen zur Erbauung und als glaubensstärkenden Lektüre dient, ziehen Sie mit einem nicht zu überbietenden Sarkasmus ins Lächerliche.

Für viele Neuapostolische ist dieses Blatt Information- und Erkenntnisquelle, und eine Broschüre an der sie ihre Verbundenheit zu ?ihrer? Kirche festmachen können. Ich empfehle Ihnen mal in ein Altenheim oder in ein Krankenhaus zu gehen, da können Sie so manchen Insassen oder Kranken als NAK Mitglied identifizieren, wenn Sie ihn bei der Lektüre der ?Familie? antreffen. Dann schauen Sie mal in die Augen dieser Menschen, wenn sie einige Sätze aus dem Stammapostelgottesdienst zitieren den sie gerade gelesen haben. Dann schauen Sie in ihre leuchtenden Augen in denen sich Mut und Hoffnung spiegeln, evtl. nach einer niederschmetternden Diagnose oder vor einer OP. Ja ich habe schon erlebt, dass NAK Mitglieder ihr ?UF? Exemplar einem Bettnachbarn leihweise überließen und derjenige ebenso empfunden hat. Für diese Menschen (gläubige Christen) ist Ihr allzu oberflächlicher Bericht über ?UF? ein Schlag ins Gesicht.

Oder schauen Sie mal in die Familien, da sitzt eine Mutter oder ein Vater und blättert mit seinem Kind in ?UF?, ließt ihm die in Ihren Augen so banalen Geschichtchen vor. Da versuchen die Eltern mit der Beschäftigung des Inhalts des von Ihnen so geschmähten Blattes, den Glauben an Gott in die Herzen ihrer Kinder zu legen. Diese Eltern sind froh und dankbar, dass es noch ein Organ gibt das eine Alternative bietet, gegen den unsäglichen geschriebenen Schund und den totalen Fernsehkonsum dem ihre Kinder tagtäglich ausgesetzt sind, und dass sie ihre Kinder wenigsten noch für ein paar Augenblicke wegbringen von dem was heute, sowohl von gläubigen Christen wie auch von Menschen die mit Religion und Gott nichts mehr am Hut haben, als ruinös für die menschliche Gesellschaft angesehen wird.

Man kann geteilter Meinung sein ob die Form und der Inhalt in vielen Bereichen nicht Verbessungs- oder Reformbedürftig wäre, jedoch bitte ich Sie mal darüber nachzudenken, wenn diese in vielen NAK Haushalten nicht mehr wegzudenkende Zeitschrift von dem was man heutzutage unter modernem Journalismus versteht, durchsetzt wäre. Ich kann nur sagen katastrophal, wenn ich Vergleiche ziehe zu dem was man heute unter modernem Journalismus versteht, da ist doch von der Verunglimpfung ja Zerstörung von Menschen bis zum Vojourismus alles vertreten was man sich an Scheußlichkeiten nur denken kann. Ich weiß nicht ob wir dies, wenn auch nur in Bruchstücken in ?UF? wollten.

?UF? hatte mal den Untertitel: ?Die Zeitschrift für das neuapostolisch Heim.? Ich wünsche, und bin mir sicher viele neuapostolische Christen wünschen dies ebenfalls, dass ?UF? dies auch bleibt. Auf jeden Fall ist mir nun erst recht bewusst geworden und dafür muss ich Ihnen fast dankbar sein, dass diese von Ihnen so unsäglich lächerlich gemachte Zeitschrift, die beste Lektüre ist die ich zweimal monatlich auf den Tisch bekomme, und ich kann Ihnen sagen ich bekomme nicht nur ?UF? auf denselben, doch wissen Sie auch warum? Ich versuche eine Antwort mit den Worten Vergil?s: ?Felix qui potuit rerum cognoscere causas? (Glücklich, wem es gelang, den Grund der Dinge zu erkennen). Dies empfehle ich allen die sich mal wieder über Sinn oder Unsinn der ?UF? Gedanken machen.

Nachdenkliche Grüße

Sebastian Müller aus Großkugel, 11-05-2009:
Prima! lol
Aber im Ernst: Mir ging es ähnlich, habe auch den Bericht der BAV gesucht...