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| Gebietskirche NRW wird neu strukturiert | |
| Konkrete Entscheidungen sind im Verlauf dieses Jahres zu erwarten | |
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Dortmund (gk). Im Kreis der leitenden Ämter werde momentan darüber nachgedacht, wie die Bezirke der Gebietskirche Nordrhein-Westfalen neu strukturiert werden könnten. Die historisch gewachsene Struktur sei nicht immer sinnvoll. Als Beispiel nennt Leber in seinem Rundschreiben, dass manche Großstädte in zwei Kirchenbezirke zerfielen und dadurch die gemeinsame Arbeit "auf kommunaler Ebene" erschwert werde. Außerdem sei in sehr großen Bezirken mit über 20 Gemeinden eine gute seelsorgerische Arbeit der Bezirksämter kaum möglich. Im September des Jahres 2005 gehen überdies die Apostel Gunther Homburg, Klaus Dieter König und Günter Wiktor aus Altersgründen in den Ruhestand. Die Zuständigkeitsbereiche müssten also "ohnehin neu festgelegt werden", was behutsam und nach Absprache mit den betroffenen Amtsträgern geschehe. Die Einzelheiten seien noch nicht entschieden. Leber ermutigte die Kirchenmitglieder im Folgenden, "die vorgesehenen Änderungen positiv aufzunehmen" und erwartet durch die Veränderungen eine "Bereicherung". Die Begründung für die zeitige Mitteilung lautet: "Ihr sollt dieses nicht auf irgendwelchen Kanälen erfahren, sondern ich möchte euch direkt über die Zusammenhänge und Hintergründe informieren." Nach glaubenskultur vorliegenden Informationen wurde die nun favorisierte Neustrukturierung in einem demokratischen Prozess ausgewählt, an dem die Bezirksämter beteiligt waren. Dabei hatten 23 verschiedene Vorschläge zur Auswahl gestanden. | |
| m. ebener/, 2005-05-08 | |
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